Weiterhin Lebensgefahr beim Betreten der Gewässer

Die lange Frostperiode verleitet vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands immer mehr Menschen dazu, die zugefrorenen Gewässer zu betreten. Dies ist aber oft mit Lebensgefahr verbunden und in den vergangenen Tagen mussten bereits zahlreiche Menschen aus höchster Gefahr gerettet werden. Betreten sollte man nur offiziell freigegebene Gewässer.

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Das Foto wurde am Freitagmorgen von Sven Obermann in Marburg aufgenommen. Es zeigt die zugefrorene Lahn. Einige Leute betreten bereits das Eis, obwohl gerade bei fließenden Gewässern größte Vorsicht angebracht ist.

Selbst von den Behörden freigegebene Gewässer können noch Gefahrenstellen aufweisen. Vor allem in der Nähe von Zuläufen und Brücken kann das Eis dünn und brüchig sein. Bei einer Eisdicke von weniger als 15 Zentimetern sollte man ein Gewässer gar nicht betreten, sicher ist man erst ab etwa 20 Zentimeter.

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Die Karte mit den Tiefstwerten in der Nacht zum Freitag zeigt vor allem im Süden und auch in der Mitte oft wieder deutlich zweistellige Minusgrade. Dennoch ist immer noch Vorsicht geboten. Und am Wochenende steigen die Temperaturen allmählich an. Die meisten Gewässer sind dann nicht mehr sicher.

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Die Höchstwerte am Samstag aus dem SuperHD-Modell: Nur noch im Südosten herrscht gebietsweise Dauerfrost. Ansonsten kann das Eis tagsüber zumindest oberflächlich schon antauen. Am Sonntag beschränken sich Temperaturen um 0 Grad oder knapp darunter auf die Donauniederungen in Niederbayern und Teile der Oberlausitz in Sachsen.


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