Vor einem Jahr: Flutkatastrophen Simbach und Braunsbach

Vor einem Jahr gab es Ende Mai und Anfang Juni Unwetterlagen am laufenden Band in Deutschland. Besonders in Erinnerung sind zwei schlimme Ereignisse geblieben. Da wäre zum einen die Flut in Braunsbach am Abend des 29.05.2016, zum anderen die Flut in Simbach am Inn am 01.06.2016. Diese jährt sich also heute genau zum ersten Mal.

Braunsbach

Eine extreme Unwetterlage stellte sich am Abend des 29.05.2016 im östlichen Baden-Württemberg ein, als ein großes Gebiet mit intensiven Regenfällen und eingelagerten Schwergewittern nordwärts zog. Über Braunsberg und Umgebung prasselten in kurzer Zeit um 100 l/qm vom Himmel und sorgten für eine dramatische Sturzlut! Hier die Regensummenkarte von damals.

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Simbach am Inn

Nachdem es in der Nacht zum 1. Juni 2016 schon teils heftig geregnet hatte und es vor allem im angrenzenden Österreich enorme Regenmengen und Hochwasser gab, bildete sich wenige Stunden später eine nahezu ortsfeste Gewitterzelle. Über viele Stunden baute die Gewitterzelle von Norden her immer neu an und hinterließ stellenweise über 100 Liter Regen pro Quadratmeter! In den Radarbildern ist das hier (vorklicken) gut nachvollziehbar. Im Folgenden die 6stündige Summenkarte im Landkreis Rottal-Inn.

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Als Folge der extremen Regenmengen in kurzer Zeit, weit mehr als eine Monatsmenge in wenigen Stunden, kam es wie in Braunsbach einige Tage zuvor zu einer extremen Sturzflut. In hügeligem Gelände sind derartige Regenmassen immer sehr gefährlich – Wasser fließt nun mal Richtung Tal und nutzt dabei kleine, sonst harmlose Bäche oder Straßen.

Vorbeugende Maßnahmen für Sturzfluten

Verhindern lassen sich solche Sturzfluten nicht, aber man kann sich frühzeitig warnen lassen! Mit unserem Tool „Sturzflut/Flash Flood“ werden Gebiete, in denen Überflutungsgefahr besteht eingegrenzt.

Mit unseren Hinweisen „Sturzflut / Flash Flood“ sehen Sie auf den ersten Blick, in welchen Gebieten derzeit Überflutungsgefahr herrscht. Nach einem eigens von der Kachelmann GmbH entwickelten System, werden zahlreiche Daten ausgewertet und Gebiete mit aktueller Überflutungsgefahr eingegrenzt. Alle 5 Minuten erfolgt eine neue Bewertung der Lage und damit, wenn nötig, eine Aktualisierung.

Wie Sie auch an der Legende sehen können, teilen wir die Überflutungsgefahr in drei Stufen ein:

  • Orange: mäßige Überflutungsgefahr
  • Rot: große Überflutungsgefahr
  • Violett: extreme Überflutungsgefahr

Die gefährdeten Gebiete werden mit Wellen in der Farbe der jeweiligen Warnstufe eingefärbt.

 

Sie können sich übrigens von diesem Tool auch per Mail in der Betaphase noch kostenlos über meteosafe.com informieren lassen!

 



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Ein Kommentar

  1. Friedel Steinmueller 2. Juni 2017

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