Tropensturm GASTON wird zum Hurrikan

Wie bereits am vergangenen Freitag (19. August) erwartet, nimmt die Sturmaktivität auf dem tropischen Atlantik derzeit deutlich zu. Aus dem neuen Sturm GASTON könnet sogar rasch ein Hurrikan werden, es wäre der dritte in dieser Hurrikansaison. Allerdings ist vorerst kein Land bedroht. Vor der Karibik liegt zudem ein weiteren tropisches Tief, aus dem ein Sturm oder Hurrikan hervorgehen könnte. Der nächste Name auf der vorgegebenen Liste lautet HERMINE. Der ehemalige Sturm FIONA hat sich zwischen Bermuda und der Karibik deutlich abgeschwächt. Was das alles mit dem Wetter bei uns zu tun hat? Möglicherweise mehr, als man aktuell noch erahnt.

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So sieht die aktuelle Lage auf dem Atlantik aus: Unter günstigen Bedingungen kann sich der Tropensturm GASTON weiter verstärken und er könnte bereits am Mittwoch zu einem Hurrikan werden. Mitten auf dem Atlantik – fern von jeglichem Land oder Inseln – zieht er nach Nordwesten an der Südwestseite des umfangreichen Hochdruckgebietes, das wir als Azorenhoch kennen. Wenn das subtropische Hoch noch weiter nach Westen reicht, werden Stürme und Hurrikane auch bis in die Karibik, oder zu den USA geführt. Ist das Hoch vor allem an seiner Westseite schwächer, dreht der Sturm nach Nordwesten und Norden ein, umrundet das Hoch und gelangt so in die Westwindzone, in der auch „unsere“ außertropischen Tiefs von Atlantik in Richtung Europa ziehen. Ein Hurrikan, der in die Westwindzone gelangt, schwächt sich ab, weil er durch starke Höhenwinde gestört wird und weil polare Kaltluft und kaltes Wasser ihn stören. Er wandelt sich dabei in ein außertropisches Tief der mittleren Breiten um.

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Wie beeinflusst ein ehemaliger Hurrikan das Wetter bei uns? Ganz einfach: Er kann entweder in eiaußertropisches Sturmtief umgewandelt mit seinen Ausläufern und Regenwolken bis nach Europa ziehen. Er kann aber die Großwetterlage auch indirekt verändern. Die aus den Tropen mitgeführte Warmluft kann dazu führen, dass sich gerade bei uns ein Hoch verstärkt und wir selbst im Spätherbst noch mal einen fast sommerlich Tag bekommen. Was aus dem Sturm GASTON wird, ist aber noch völlig offen. Verfolgen kann man die tropischen Wirbelstürme weltweit auch auf unseren globalen Satellitenbildern.


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