Tödlicher Sandsturm im Nahen Osten — mit Video

Aus der Sahara bzw. aus Arabien wurde er aufgewirbelt, nun steht die Luft quasi über der Region: Ein dichter Sandsturm mit viel Staub sorgt für außergewöhnliche Maßnahmen in Syrien, Libanon, Irak, Israel, Jordanien und Zypern. Zwei bis drei Mal pro Jahr treten Sandstürme im Nahen und Mittleren Osten auf, meistens im Frühling, allerdings ist es in dieser Dichte schon sehr außergewöhnlich. Krankenhäuser nehmen keine Patienten mehr auf, weil die Saustofftanks zur Neige gehen; Schulen bleiben mindestens heute geschlossen, damit die Schüler nicht raus müssen.

Durch den Krieg sind viele Flüchtlinge unterwegs, die Flüchtlingslager in Syrien wurden böse getroffen, viele Menschen werden krank, einige starben bereits. Die Versorgung ist schwierig. Im Libanon sind dutzende sporadische Camps von hunderttausenden Flüchtlingen betroffen, es gibt nicht wirklich schließbare Räume.

Wie lange der Staub bestehen bleibt, ist unklar. Temperaturen über 30, teilweise 40 Grad, niedrige Taupunkte (sehr trockene Luft), kein Wind, kein Regen.

Diese Videos machen Eindruck. Davon, wie dicht diese Staubpartikel liegen – und davon, wie zerstört Syrien bereits ist.

Die Wettervorhersage für den Jordan: http://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/7626881-jabal-al-marreikh/xl

Ein Kommentar

  1. Stefan A. 9. September 2015

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