Temperatursturz und Schneechaos in Istanbul

Die höhenkalte Luft, die bereits weite Teile Mitteleuropas überflutet hat, erreicht auch den Mittelmeerraum. Hier bildet sich im Bereich Süditalien ein kräftiges Tief, das in der Nacht zum Freitag nach Griechenland und tagsüber am Freitag weiter zur Türkei und zum Schwarzen Meer zieht. Es lenkt auf seiner Vorderseite zunächst milde Luft in die Türkei, mit Durchzug des Tiefs erfolgt ein krasser Temperatursturz mit Schneefällen bis an den Bosporus. Auch in weiten Teilen Südosteuropas drohen starker Frost und Schneefälle.

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Die Luftdruckverteilung im Mittelmeerraum bis zum Sonntag zeigt ein kräftiges Tief, dass von Italien aus zur Türkei zieht. In der Nacht zum Freitag liegt es über Griechenland.

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Die Höchstwerte am Freitag in der Türkei und in der Umgebung. Das Tief lenkt zunächst noch sehr milde Luft in weite Landesteile. An der Nordküste der Türkei werden mit Föhnunterstützung zum Teil mehr als 15 Grad erreicht. Im angrenzenden Südosteuropa lauert aber schon deutlich kältere Luft, die nach Durchzug des Tiefs den Nordwesten und Westen der Türkei erfasst.

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Die Vorhersage Kompakt HD für Istanbul zeigt, wie plötzlich der Kaltlufteinbruch in der Millionenstadt am Bosporus erfolgt. Innerhalb weniger Stunden werden aus 11 bis 12 Grad plus Minusgrade und der Regen geht in starken Schneefall über. Bei stark böigem Wind könnte es zum Abend auch Schneeverwehungen geben. In der Stadt droht ein Verkehrschaos.

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Die Schneehöhenkarte für den Raum Istanbul für den Samstagvormittag zeigt die enormen Schneemengen, die für die Region erwartet werden. Auch in anderen Landesteilen dürfte dann einiges an Schnee liegen, wie das HD-Modell zeigt.

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Auch in Südosteuropa treten mit dem Temperatursturz heftige Schneefälle auf, so unter anderem in Bulgarien, im angrenzenden Rumänien sowie in Serbien und Mazedonien. Die Karte aus dem HD-Modell zeigt die erwarteten aufsummierten Niederschläge, die als Schnee fallen. Örtlich werden mehr als 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gerechnet, das entspricht einer Neuschneehöhe von mehr als einen halben Meter.


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