Supertaifun „Meranti“ nähert sich Taiwan

Update 13.09., 12 Uhr ganz unten! – Auf dem Nordwestpazifik hat sich der Supertaifun „Meranti“ weiter verstärkt, er weist derzeit Windgeschwindigkeiten bis etwa 295 km/h auf mit noch wesentlich stärkeren Böen und einem Kerndruck von geschätzten 898 Hektopascal im Auge des Taifuns. Der Taifun befindet sich mit seinem Zentrum derzeit etwa 700 Kilometer südöstlich der Insel Taiwan und zieht weiter nach Westen bis Nordwesten. Damit könnte er auf den Süden der Insel treffen oder sie knapp verfehlen. Regenfälle und starker Wind dürften aber auch dann große Teile der Insel erreichen, ebenso den äußersten Norden der Philippinen. Auf den bergigen Inseln drohen durch enorme Regenmengen Überschwemmungen und Erdrutsche. Inzwischen hat sich auf dem Atlantik der Tropensturm „Ian“ gebildet, der jedoch kein Land bedroht.

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Der Supertaifun „Meranti“ ist der bisher stärkste Sturm des Jahres. Einen stärkeren Taifun gab es zuletzt im Herbst 2013, als der Supertaifun „Haiyan“ Teile der Philippinen mit einer meterhohen Sturmflut verwüstete und Tausende Tote forderte.  Die Taifunsaison 2016 startete ungewöhnlich ruhig, kam aber im Laufe des Sommers immer mehr in Gang. Bisher gab es 15 Stürme, davon erreichten zwei den Status eines Supertaifuns mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h und mehr – Böen nicht mitgerechnet. Im langjährigen Mittel treten auf dem Nordwestpazifik etwa 26 Stürme im Jahr auf.

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Das Satellitenbild zeigt nicht nur den beeindruckenden Supertaifun „Meranti“, der weiter nach Westen bis Nordwesten zieht. Nach Taiwan könnte er auch das chinesische Festland erreichen und hier vor allem schwere Überschwemmungen auslösen. Wie stark er dort ankommt, hängt vor allem davon ab, ob er durch die Inseln Taiwan oder Luzon (Philippinen) abgeschwächt wird. Zieht er genau zwischen den Philippinen und Taiwan hindurch, kann er als starker Taifun auf China treffen. Genau zwischen den Inseln liegen die Batan-Inseln mit etwa 16.000 Einwohnern, die einiges abbekommen dürften. Auf dem Satellitenbild erkennt man weiter östlich noch einen zweiten Sturm mit dem Namen „Malakas“, der ebenfalls zu einem starken Taifun werden kann. Allerdings ist noch nicht klar, ob er ebenfalls in Richtung Taiwan zieht oder ob er vorher in Richtung Japan abdreht.

Update 13.09. 12 Uhr MESZ: Der Supertaifun steurt auf die kleinen Inseln zwischen Taiwan im Norden und der phlippinischen Hauptinsel Luzon im Süden zu. Er ist unverändert stark mit mittleren Windgeschwindigkeiten in Zentrumsnähe bis etwa 295 km/h und geschätzten Böen bis etwa 360 km/h. Die Windgeschwindigkeiten sind dabei nicht gemessen, sondern aus Satellitenbildern abgeschätzt worden. Hier eine aktuelle Animation mit hoch aufgelösten Bildern kurz bevor es dort dunkel wird:

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