Starker Taifun „Meranti“ bedroht Taiwan

Auf dem Nordwestpazifik ist wieder einiges los. Der Taifun „Meranti“ verstärkt sich derzeit östlich der Philippinen und zieht weiter nach Westen bis Nordwesten. Damit bedroht er in den kommenden Tagen einige Inseln und das ostchinesische Festland. Die mittleren Windgeschwindigkeiten reichen derzeit in Zentrumsnähe bis etwa 215 km/h mit geschätzten Böen bis etwa 260 km/h. Aus „Meranti“ kann ein so genannter Supertaifun werden, davon spricht man bei Windgeschwindigkeiten ab 240 km/h – Böen nicht mitgerechnet. Noch ist aber unsicher, ob der Taifun die Insel Taiwan voll trifft oder auch noch den Norden der Philippinen streift, bevor er die chinesische Ostküste erreicht. Auch auf dem Atlantik könnte heute ein neuer Sturm entstehen, er bedroht aber kein Land.

Update 12.09., 11 Uhr MESZ: Der „Taifun „Meranti“ hat Supertaifunstärke erreicht. Die mittleren Windgeschwindigkeiten reichen in Zentrumsnähe bis etwa 240 km/h mit geschätzten Böen bis etwa 280 km/h. Der Luftdruck im Zentrum wird auf 926 Hektopascal geschätzt – ein Wert, den man auf unseren handelsüblichen Barometern vergeblich sucht.

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Auch das globale Satellitenbild zeigt den Taifun mit einem sehr kleinen Auge und der sich über Hunderte Kilometer weit erstreckenden Wolkenspirale.

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Schaut man näher hin, sieht man das Miniatur-Auge, das nur einen Durchmesser von knapp 10 Kilometer aufweist. Direkt um das Auge herum befindet sich die „eyewall“ (Augenwand), innerhalb der die schlimmsten Wettererscheinungen mit den höchsten Windgeschwindigkeiten und extremen Regenfällen auftreten. Man kann sich das so vorstellen, als wenn am westlichen Ende des Ruhrgebietes in Duisburg schlimmster Orkan tobt, während es in Teilen Essens windstill ist und weiter östlich in Bochum der Taifunwind in voller Stärke weht. Weiter östlich erkennt man im rechten teil des Bildes einen weiteren Wolkenwirbel, hier entsteht voraussichtlich der nächste Taifun.

Hauptgefahren durch den Sturm sind auf der Insel Taiwan und im Norden der philippinischen Insel Luzon neben den hohen Windgeschwindigkeiten enorme Regenfälle mit der Gefahr von Überschwemmungen und lebensbedrohlichen Erdrutschen. Trifft der Taifun mit seinem Zentrum auf Taiwan oder Luzon, schwächt er sich deutlich ab. Zieht er genau zwischen den Inseln hindurch, könnte er auch China noch in voller Stärke erreichen.


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3 Kommentare

  1. n.22 12. September 2016
  2. Angela Bender 12. September 2016
    • Wettervorhersage 12. September 2016

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