Erster Schnee in den Mittelgebirgen

Das Zentrum des Tiefs „Danielle“ liegt in den kommenden Tagen mitten über Deutschland. Regenwolken werden wie in einem Karussell um das Zentrum herumgeführt und stauen sich an einigen Mittelgebirgen. Da die Luftmasse sehr kalt ist, liegt die Schneefallgrenze zeitweise um 800 Meter, örtlich und kurzzeitig sogar noch darunter. Damit kann sich in den Hochlagen einiger Mittelgebirge eine erste dünne Schneedecke bilden. Am Donnerstagmorgen meldete der Brocken im Harz bereits 3 Zentimeter Schnee.

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Die Karte zeigt die Temperaturen in rund 5,5 Kilometer Höhe. Der kälteste Bereich mit Temperaturen unter -30 Grad in diesem Niveau ist in lila dargestellt. Er befindet sich mitten über Deutschland im Bereich Thüringen – Osthessen. In der bodennah feuchtkühlen Luft können sich immer wieder Regengebiete und Schauer ausbilden.

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Die Karte mit den Regensummen bis zum Samstagabend lässt ebenfalls erahnen, wo das Tiefzentrum in den beiden kommenden Tagen in etwa zu liegen kommt. Es steuert die Regengebiete in einem Boden von Benelux über den Südwesten und weiter nach Franken bis gegen das Fichtelgebirge. Im Osten kommt im Windschatten des Erzgebirges kaum etwas an. Wo sich die Wolken stauen, fällt unter anderem im Schwarzwald besonders viel Niederschlag. Da mit dem starken Niederschlag auch die Höhenkaltluft heruntergemischt bzw. angezapft wird, kann bei starkem Niederschlag auch die Schneefallgrenze noch etwas tiefer sinken als bei schwächerem Niederschlag.

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Die Karte aus dem SuperHD-Modell zeigt die berechneten Schneehöhen am Samstagmorgen. Man sieht, dass in den Hochlagen einiger Mittelgebirge zumindest etwas Schnee zusammenkommen kann. Mehr als ein paar Zentimeter sind allerdings nicht drin. Bestroffen sind die meisten Mittelgebirge ab etwa 800 Meter, im Süden und Südwesten erst oberhalb 1000 bis 1200 Meter. Wo es bis auf welche Höhe hinab schneit, hängt dabei vor allem davon ab, wo genau welche Niederschlagsgebiete entlang ziehen. Schnee in tiefen Lagen ist vorerst kein Thema.


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