Neues Tief, neue Gewitter – im Süden auch Unwetter möglich

Während sich am Sonntag vorübergehend ein Zwischenhoch breit macht, gelangt der Südwesten und Süden vor allem zum Abend hin erneut unter Tiefdruckeinfluss. Hier schiebt sich wieder labile und feuchte Luft über die Alpen, in der teils kräftige Gewitter entstehen können. Wechselhaft geht es auch in der neuen Woche weiter, zunächst mit nennenswerten Regenfällen aber nur ganz im Süden und in Nordseenähe.

Dichte Wolken breiten sich am Sonntag ab dem Nachmittag und Abend allmählich über den Südwesten und Westen aus, hier kommt ein neuer Tiefausläufer an. Von der Schweiz gelangt besonders ins südliche Baden-Württemberg und nachfolgend auch nach Bayern labile und schwüle Gewitterluft. So können sich hier ab dem Abend einzelne kräftige Gewitter bilden, auch Superzellen mit Unwetterpotenzial durch Hagel, heftigen Starkregen und schwere Sturmböen sind eng begrenzt möglich.

Am Montag ist dann die Frage, wie weit im Süden die Gewitterluft schon Richtung Österreich verdrängt wird. Besonders der Süden und Südosten von Bayern könnten noch in unwetterträchtiger Luft verbleiben mit kräftigen Gewittern. Sonst stellen sich hier bis in den Dienstag teils kräftige Regenfälle ein. Im Westen folgen dagegen am Montag ebenfalls Regenschauer und Gewitter, die aber keine große Unwettergefahr bringen.

Die wichtigsten Links:

Bis einschließlich Mittwoch  gibt es außer in Nordseenähe sonst nur sporadisch Schauer und örtlich Gewitter, nennenswerter und flächiger Regen kommt eigentlich nur in Südbayern zusammen und im nördlichen Niedersachsen sowie in Schleswig-Holstein. Von den Temperaturen gibt es nichts spektakuläres: Es pendelt sich zwischen 20 und 25 Grad ein.

Die Vorhersage in einem Video auf unserem Youtubekanal (gerne abonnieren, danke!)

 

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