Heute vor drei Jahren: dicke Schneedecke in Berlin und Brandenburg

Schuld war damals die Konstellation aus Hoch über Island und Tief über Skandinavien – das brachte uns die für diese Jahreszeit kältestmögliche Luftmasse überhaupt. In Kombination mit einem Tief über dem Mittelmeer, welches gleichzeitig milde und feuchte Luft nach Deutschland brachte, bildeten sich starke Luftmassengrenzen aus, die für die ergiebigen Schneefälle sorgten. Anschließend kam die Frostluft aus Skandinavien. Es war ein perfekter Wintereinbruch.

In ganz Brandenburg lag eine Schneedecke, die hier ist schon fünf Tage alt gewesen. Auch ist es selten, dass sich im März eine Schneedecke so lange hält. Wir hatten halt die kälteste Luftmasse, die wir hätten bekommen können.

Zwischen Prignitz und Uckermark lagen oft über 10 cm, auch Tegel maß die 10 – heute vor drei Jahren:

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Heute ist die Druckverteilung übrigens ähnlich – unser Hoch müsste nur etwas weiter westlich liegen, und schon bekämen wir Kaltluft aus Norden.

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