Fahrbahnaufbrüche, verbrannte Hundepfoten und Hitzeschock

  • Kinder, ältere Menschen und Haustiere niemals allein im überhitzten Auto lassen! Das kann ganz schnell tragisch enden, da sich das Innere des Fahrzeugs extrem aufheizen kann. Schnell sind da 40, 50 oder sogar 60 Grad erreicht. Selbst wenige Minuten können schon zu viel sein. Dann lieber mal eine Fahrt mehr und allein los, ohne andere Personen oder Tiere zu gefährden.
  • Was kaum jemand bedenkt: Straßen und Wege heizen sich bei der starken Sonneneinstrahlung enorm auf. Die Straßenbelagstemperaturen können nachmittags mehr als 50 Grad erreichen, stellenweise sogar um 60 Grad. Wer mittags bis in den Abend mit seinem Hund draußen unterwegs ist, sollte unbedingt daran denken, dass die Hundepfoten sehr empfindlich sind. Allzu leicht können Verbrennungen auftreten. Wir Menschen haben es da einfacher, unsere Füße sind meist durch Schuhsohlen geschützt.
  • Eine weitere Folge der hohen Belagstemperaturen sind Straßenschäden. Der heiße Belag dehnt sich aus, die ganze Fahrbahn kann sich aufwölben und so genannte „Blow-ups“ können entstehen. Vor allem für Motorradfahrer können solche Blow-ups sehr gefährlich sein.
  • Ganz wichtig ist es, viel zu trinken, dabei aber auf alkoholische Getränke zu verzichten. Auch sollte man nicht zu kalte Getränke zu sich nehmen, zwei bis drei Liter Mineralwasser sollten es schon sein.

So sehen die Temperaturen der Bundesstraßen/Autobahnen in Deutschland am heutigen Nachmittag aus, zum Ablesen der Werte bitte >hier ins Bundesland reinklicken<. Die Werte kommen von den Ländern, Berlin/Brandenburg scheinen da aktuell Probleme zu haben – die Belagstemperaturen unterscheiden sich aber kaum von denen in Sachsen-Anhalt.

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