Erste Dezemberhälfte mit großen Gegensätzen

Die erste Dezemberhälfte fiel in Deutschland sehr unterschiedlich aus. Die Nordosthälfte war deutlich milder als im langjährigen Mittel. Dagegen war es im Bergland und im Westen kälter als im Mittel. Während es im Westen und Nordwesten oft trüb war und die Sonne sich kaum blicken ließ, war es nach Osten und Südosten hin deutlich freundlicher. Entsprechend gab es auch beim Niederschlag ein großes Gefälle zwischen einem nassen Westen und einem verbreitet recht trockenen Osten.

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Einige Dezembertemperaturen bis zum Samstagmorgen. Im Westen und Südwesten war es bisher etwas kälter als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010, die Mittelgebirgsgipfel waren zum Teil deutlich kälter wegen der häufigen Zufuhr höhenkalter Polarluft. Deutlich milder war es bisher vor allem im Norden und Osten des Landes.

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Die bisherigen Niederschlagssummen im Dezember 2017 bis zum Samstagmorgen. Vor allem im Westen und Süden Deutschlands ist einiges an Niederschlag zusammengekommen, in NRW gebietsweise mehr als 100 Liter und damit schon mehr als im Dezembermittel. Die größten Mengen sind im Südschwarzwald und im Allgäu zusammengekommen. Von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Sachsen fielen bis zum Samstagmorgen gebietsweise weniger als 20 Liter pro Quadratmeter und damit weniger als die Hälfte der durchschnittlichen Januarmenge. Für Details bitte in die Bundesländer und Landkreise zoomen.

Die Sonne zeigte sich in der Nordwesthälfte nur selten, vor allem in großen Teilen von NRW fast gar nicht. Der Monat war hier bisher extrem grau und trüb und er gehört zu den trübsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Südosten und Osten hin war die Sonne dagegen häufiger zu sehen. rund um Dresden sind bereits etwas Dreiviertel der mittleren Monatssumme erfüllt.

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In den Mittelgebirgen gab es mehrfach einiges an Neuschnee, wie hier im Bergischen Land zwischen Wuppertal und Solingen. Foto: Achim Otto.


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2 Kommentare

  1. Seb 16. Dezember 2017
  2. Wolfgang 16. Dezember 2017