Der Septembersommer bleibt noch einige Zeit

Das Sommerhoch „Johannes“ schwächelt zwar etwas, aber es hält noch eine ganze Weile durch. Atlantische Tiefausläufer erreichen zwar am Wochenende stark abgeschwächt auch Thüringen, sie können aber dem Sommerwetter kaum etwas anhaben.

„Viel werden wir von den Tiefausläufern nicht merken“ Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. „In den nächsten Tagen ziehen ab und zu Wolkenfelder durch, die meiste Zeit scheint aber weiter die Sonne. Mit Regen ist auch nicht zu rechnen“, so Sävert weiter. Und wie lange das sommerliche Wetter noch anhält, lässt sich noch nicht sagen. „Solche Wetterlagen können sehr stabil sein, zumindest die erste Septemberhälfte könnte sogar rekordverdächtig sein“, ergänzt Sävert. Auch der 10-Tage-Trend am Beispiel Erfurt (andere Orte bitte dort eingeben) zeigt, dass die Sommerwärme noch einige Zeit anhält.

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Das Sommerwetter hat aber auch seine Schattenseiten. Denn die Natur trocknet langsam aus. Der August war gebietsweise schon sehr trocken. Damit steigt die Waldbrandgefahr langsam an und die Flüsse und Bäche führen immer weniger Wasser. „Dramatisch ist das alles noch nicht“ schätzt Sävert ein. In den Morgenstunden sollten aber Autofahrer aufpassen. Vor allem in Flusstälern können sich örtlich dichte Nebelfelder bilden und einige Bäume werfen bereits erstes Laub ab. Am Donnerstagmorgen war das nebelgefüllte Saaletal selbst aus 36.000 km Höhe im Satellitenbild zu erkennen.

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