Das Wetter am Samstag: Julisturm im Nordwesten!

Ein kleines aber kräftiges Sturmtief zieht heute nach Norddeutschland und bringt vor allem im südlichen Niedersachsen, in NRW und im Norden von Rheinland-Pfalz und Hessen schwere Sturmböen mit sich.

Besonders zum Nachmittag sind in dem Dreieck Emsland/Eifel/Sauerland schwere Sturmböen von über 90 km/h zu erwarten, stellenweise sind auch orkanartige Böen von über 100 km/h möglich!

Auch in den anderen Gebieten Deutschlands merkt man den meist strammen Wind mit Sturmböen, im Laufe des Abends erreicht das Hauptwindfeld die Nordseeküste und auch hier sind dann Böen von 80 bis 100 km/h zu erwarten.

Vom Wetter selber wird es im Süden Deutschlands heute am freundlichsten mit Sonnenschein und einigen Wolken. Weiter nach Norden und Nordwesten regnet es immer wieder, stellenweise auch kräftig, im Nordsee- und Ostseeumfeld sind auch Gewitter möglich.

Zwischen der Ems und der Eifel werden nichtmal 20 Grad erreicht, im Osten macht sich vor dem Tief nochmal warme Luft breit.

Noch ein Schlusswort zum Julisturm:

Auch wenn sich für manch einen die Stärke der Windböen nicht schlimm anhört, weil es bei bekannten Stürmen wie Kyrill höhere Windstärken gab: unterschätzt den Sturm nicht! Man kann ihn mit Herbst- oder Winterstürmen wie Kyrill nicht vergleichen. Zu dieser Jahreszeit im Sommer sind die Bäume voll belaubt, der Wind hat eine deutlich größere Angriffsfläche und kann viel leichter einen Baum entwurzeln. Meidet also auf jeden Fall Wälder! Bitte auch auf Open-Air-Veranstaltungen mit Bühnen und Zelten sowie auf Campingplätzen aufpassen. Großes ACHTUNG gilt auch für die niederländische Küste und am Nachmittag oder Abend den Bereich rund um das Ijsselmeer! Hier kann es schwere Sturmböen oder orkanartigen Böen geben. Solltet ihr Urlauber dort kennen, gebt Ihnen Bescheid!

Glückauf aus Bochum

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