Zwei neue Tropenstürme bilden sich

Auf dem nördlichen Indischen Ozean und bei den Philippinen werden derzeit zwei tropische Tiefs beobachtet, die sich zu Tropenstürmen verstärken könnten. Das Tief dicht östlich der Philippinen weist inzwischen eine geschlossene Zirkulation auf und wird damit als Tropische Depression geführt. Sobald es Sturmstärke erreichen sollte, bekommt es einen Namen. Das andere Tief im Golf von Bengalen ist noch recht unorganisiert. Hier könnte sich in den kommenden Tagen ein stärkerer Sturm entwickeln, einzelne Modelle lassen hier sogar einen starken Zyklon entstehen.

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Das Satellitenbild Top Alarm zeigt die Temperaturen an der Oberfläche der Wolken – je kälter, desto höher reichend. Klickt man im Menü auf >Play, erahnt man die großräumige Zirkulation des Tiefdruckgebietes. Über dem warmen Wasser und bei schwachen bis mäßigen und damit recht günstigen Höhenwinden könnte sich das tropische Tief zu einem Sturm entwickeln. Wegen der Größe des Systems kann dies aber ein bis zwei Tage dauern.

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Die aktuellen Blitze im Bereich des Golfs von Bengalen. Derzeit ist die Blitzaktivität niedrig. Nimmt sie deutlich zu, ist dies oftmals ein Anzeichen für eine deutliche Verstärkung eines Tropensturms.

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Die Karte zeigt die Luftdruckverteilung im Bereich des Golfs von Bengalen am Sonntagmorgen aus dem globalen US-Modell. Demnach würde sich ein starker Zyklon der Küste von Myanmar nähern. Ruft man die Vorhersagekarte auf, kann man am oberen Bildrand zu den anderen Modellen wechseln. Andere Modelle rechnen den Sturm schwächer und mit anderer Zugbahn, es ist noch alles offen. Im Menü kann man auch die berechnete Zugbahn verfolgen, man kann die Karten Stunde für Stunde durchblättern. Einzelheiten zu diesem möglichen Zyklon muss man also noch abwarten.

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Östlich der Philippinen brauen sich Schauer und Gewitter zu einem tropischen Wirbelsturm zusammen, der vor allem durch heftige Regenfälle für Teile der Inselgruppe gefährlich wird. Zur geht es zur aktuellen Blitzaktivität.

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Die Regensummen bis zum Montagabend mitteleuropäischer Zeit aus dem globalen deutschen Modell. Die genaue Zugbahn ist noch unsicher und damit auch, wo die stärksten Regenfälle zu erwarten sind. In einigen Regionen sind durchaus mehr als 100 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 2 bis 3 Tagen möglich, stellenweise auch mehr als 150 Liter. Damit besteht lokal die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen. Eine stärkere Sturmentwicklung ist hier allein schon durch den Landeinfluss unwahrscheinlich.


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