Wintereinbruch im Alpenvorland

Die Kaltfront des Tiefs mit dem ungewöhnlichen Namen „Husch“ hat in der Nacht zum Sonntag den Alpenrand erreicht und bleibt hier nun an den Alpen hängen. Dabei fällt anhaltender und zum Teil kräftiger Niederschlag. Bei solch starken Niederschlägen hat sich die Luft soweit abgekühlt, dass die Schneefallgrenze bis zum Mittag teilweise unter 600 Meter gesunken ist. Oft schneit es am Alpenrand bis in die Täler mit entsprechenden Behinderungen im Straßenverkehr.

161106isny

Das Foto zeigt die verschneite Landschaft in Isny im Allgäu in rund 700 Meter Höhe. Die starke Abkühlung und das damit verbundene Absinken der Schneefallgrenze hat zwei Gründe: Einerseits wird mit dem fallenden Niederschlag aus größeren Höhen kalte Luft nach unten transportiert, andererseits verdunstet unterwegs ein Teil des Niederschlags und durch die Verdunstung wird der Luft Wärme entzogen.

Wie geht es nun weiter? Die Kaltfront bleibt auch in den kommenden Stunden an den Alpen hängen, ebenso das zugehörige Niederschlagsgebiet, wie auch das aktuelle Radarbild zeigt. So fällt bis in die Nacht hinein, teils sogar bis in den Montag teilweise bis in tiefe Lagen Schnee. In der Nacht und am Montagmorgen muss in den Alpen und im Alpenvorland mit glatten Straßen und Wegen gerechnet werden.


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2 Kommentare

  1. Patrik 6. November 2016

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