Winter nimmt neuen Anlauf

Im Nordosten und auch in Niederbayern wurde die Kaltluft der vergangenen Tage kaum vertrieben, hier wurden am Freitag Werte nur wenig über Null gemessen. Nach Westen und Südwesten hin gab es teils zweistellige Temperaturen. Den Kampf der beiden Luftmassen scheint die Kaltluft zu gewinnen, sie breitet sich in der neuen Woche von Polen her wieder bis nach Deutschland aus.

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Die Animation zeigt die Luftdruckverteilung in Mitteleuropa und Umgebung vom heutigen Freitag bis zum kommenden Donnerstag (09.02.). Anfangs bestimmt noch tiefer Luftdruck auf dem Ostatlantik das Wetter bei uns. Mit südwestlicher Strömung wird zunächst noch sehr milde Luft vor allem in den Südwesten und Westen Deutschlands geführt. Dabei ziehen vom Atlantik Randtiefs nach Frankreich und in abgeschwächter Form weiter in Richtung Deutschland. Zu Beginn der neuen Woche weitet sich hoher Luftdruck von Russland her bis nach Nordeuropa aus, die Strömung dreht im Laufe der Woche auf östliche Richtungen und es wird wieder deutlich kältere Luft nach Deutschland gelenkt.

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Die Luftdruckverteilung am kommenden Mittwoch nach dem HD-Modell. Zwischen dem hohen Luftdruck im Norden und Osten sowie tiefem Luftdruck über dem Mittelmeer stellt sich zunehmend eine östliche Strömung ein.

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Der 10-Tage-Trend für Berlin (andere Orte bitte dort eingeben) zeigt den Abwärtstrend bei den Temperaturen sehr deutlich.

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Auch im 10-Tage-Trend für Köln zeichnet sich der Abwärtstrend deutlich ab. Allerdings sind sich die Modelle noch nicht einig, ob es im Westen und Südwesten Deutschland nur Nachtfrost oder auch tagsüber eisige Temperaturen gibt. Durchgehend winterlich wird es hier voraussichtlich nicht.

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Die aufsummierten Niederschlagsmengen als Schnee bis zum kommenden Mittwoch, ebenfalls aus dem HD-Modell, zeigen kaum größere Schneemengen an. Im Osten und Norden könnte es zeit- und gebietsweise auch bis in tiefere Lagen schneien.


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2 Kommentare

  1. Frank Gieseler 3. Februar 2017
  2. Friedel Steinmueller 4. Februar 2017

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