Wassernachschub für Flüsse und Seen

Das wechselhafte und zeitweise nasse Wetter, das uns in den kommenden Tagen in vielen Regionen Deutschlands erwartet, ist zwar für die meisten Urlauber nicht gerade das gewünschte Traumwetter. Für die meisten Flüsse wird aber weiterer Regennachschaub benötigt. Denn in vielen Gewässern herrscht immer noch Niedrigwasser.

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Die bisherigen Regenmengen im August. In der ersten Augustwoche ist am bayerischen Alpenrand gebietsweise schon viel Regen gefallen. In einigen Regionen sind aber bisher weniger als 10 Liter pro Quadratmeter zusammengekommen, trotz des wechselhaften Wetters.

Derzeit gehen die Pegelstände entlang des Rheins wieder deutlich zurück und liegen in vielen Abschnitten einen halben bis einen Meter unter den durchschnittlichen Werten für diese Jahreszeit. Der Rückgang dürfte in der zweiten Wochenhälfte gestoppt werden und am Wochenende kann ein neuerlicher Anstieg einsetzen. Die Elbe ist unter anderem in Dresden derzeit auf einem extrem niedrigen Niveau mit einem Wasserstand von 62 Zentimetern am Dienstagmorgen. Viel Luft ist für die Schifffahrt nicht mehr. Allerdings gab es schon niedrigere Pegelstände, so am 15. August 1952, also vor fast genau 65 Jahren. Damals wurde ein Tiefststand von 21 Zentimetern gemessen. Bei den Pegelständen ist aber stets zu beachten, dass der Nullpunkt an jedem Pegel willkürlich festgelegt wurde und das jeweilige Gewässer bei Pegelnull nicht leer ist. Die Messwerte verschiedener Pegel sind daher nicht miteinander vergleichbar. Auch die Oder ist auf einem recht niedrigen Niveau, aber noch weit entfernt von Rekordständen. Im nordhessischen Edersee hat sich die Lage etwas entspannt, nach dem Tiefststand am 24. Juli ist der Seespiegel um fast zwei Meter angestiegen, liegt aber weiterhin gut 12,5 Meter unter dem Mittelwert für den 08. August. Wie geht es nun weiter?

Die erwarteten Regensummen bis zum Sonntagmorgen aus dem HD-Modell. Vor allem in einigen Mittelgebirgen sollen mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Damit dürfte auch für die größeren Flüsse Regennachschub zu erwarten sein und auch im Einzugsgebiet der Elbe fällt einiges an Regen. Damit kann auch der Wasserstand der Elbe wieder deutlich ansteigen. Langfristig reicht dies nicht für dauerhaft höhere Pegelstände; dafür wären weitere, ergiebige Regenfälle nötig.


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Ein Kommentar

  1. A. Müller 8. August 2017

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