Vorhersage-Ticker Randtief EGON Donnerstag/Freitag: Schnee und Sturm möglich

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Am Donnerstag soll sich im Bereich des Ärmelkanals ein Randtief entwickeln. Dies bedeutet einfach gesagt, dass sich auf der Südseite, also am Rande eines großen Tiefs über Nordeuropa, ein kleines neues Tief entwickelt. Diese Randtiefs kommen häufiger vor und sind nicht selten bis kurz vorher noch sehr unsicher in ihrer genauen Zugbahn. Zudem sind sie meist sehr wetterintensiv, also mit stärkeren Niederschlägen verbunden und führen auf der Südflanke ein kleines, aber unter Umständen starkes Sturmfeld mit. Die genaue Zugbahn entscheidet auch über Schnee oder Regen, denn an der Vorderseite wird vorübergehend mildere Luft nach Norden geführt, während nördlich kältere Luft liegt, die rückseitig wieder nach Süden gelenkt wird. Sie sehen, alles nicht so einfach und wenn dann die Zugbahn noch unsicher ist, gestalten sich ortsgenaue Vorhersagen extrem schwierig!

Wir halten Sie hier im Folgenden über aktuelle Entwicklungen in den Wettermodellen auf dem Laufenden. Hinweis: von uns eingestellte Wettermodellkarten zeigen den aktuellen Stand. Da Wettermodelle regelmäßig aktualisiert werden, kann es zu dem Zeitpunkt, wenn Sie hier lesen, schon Änderungen geben. Aktuelle Modelle finden Sie bei Kachelmannwetter unter Vorhersage -> Modellkarten.


Ticker beendet – neuer Ticker hier lang!

11:05 Uhr: Das neueste amerikanische Modell lässt das Tief mitten über Deutschland hinweg ziehen, in der gesamten Südhälfte droht Sturm. Grob pendeln sich die Modelle auf eine Zugbahn über NRW und dann weiter nach Osten bis Nordosten ein. An der Nordseite der Zugbahn würde es kräftig schneien, ebenso im Bergland von NRW bis zum Harz.

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10:05 Uhr: Update: Das neue Super HD Modell ist da! Interessant sind das signifikante Wetter und die Windböen, wo Sie den Ablauf unter den markierten Links stündlich durchklicken können.

Hier das signifikante Wetter mit Schneeregen/Schnee oder Regen um 5 Uhr am Freitag. Demnach wäre noch viel Schneeregen im Norden/Nordwesten dabei und nicht nur reiner Schnee. Die Windböenkarten zeigen ein starkes Sturmfeld, das von Südwesten her Richtung Sachsen zieht, teils Böen über 100 km/h! Alle Karten dazu hier.

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09:35 Uhr: Das neue Rapid Update HD Modell mit Schnee oder Regen um 6 Uhr Freitag früh zum Berufsverkehr.

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08:45 Uhr: Wir werden im Tagesverlauf einen neuen Live-Ticker im Wetterkanal erstellen und dann weiter durchgehend berichten mit aktuellen Prognosen und Beobachtungen, wie sich Tief EGON entwickeln wird und wo starke Schneefälle und Sturm drohen.

08:35 Uhr: Das Wasserdampf Satellitenbild zeigt den Bereich, wo sich EGON in den nächsten Stunden entwickeln wird. Der gelbe Bereich ist trockene Luft an einer Kaltfront über dem Nordatlantik. Hier wird sich EGON entwickeln.

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07:55 Uhr: Animation der Schneefallgrenze im Super HD Modell zwischen Freitag 2 und 6 Uhr. Schön zu sehen, wie sich die Kaltluft mit niedriger Schneefallgrenze um das Tief wickelt und davor mildere Luft mit höherer Schneefallgrenze einkringelt. Natürlich kann es je nach Zugbahn des Tiefs zu dieser Version auch noch Abweichungen geben. Alle Karten zur Schneefallgrenze finden Sie hier. Das Super HD Modell kommt um etwa 10 Uhr herum neu, wir blicken dann genauer drauf.

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07:10 Uhr: Einige Modelle zeigen eine extreme Situation in großen Teilen von NRW was den Schnee betrifft. Wir haben unten schon erläutert, dass es noch unsicher ist, wann der Übergang erfolgt und wo genau die größten Mengen niedergehen. Das HD Modell rechnet in 6 Stunden zwischen 00 und 06 Uhr früh relativ flächig 10 bis örtlich über 20 mm (letztere etwa Wuppertal-Hagen) Niederschlag in NRW. Ein Großteil soll nach Mitternacht davon als Schnee fallen, was 10 bis 20 cm sehr nassen Schnee bedeuten würde. Käme es so, würde der Verkehr in weiten Landesteilen morgen früh komplett zusammenbrechen. Am größten ist die Wahrscheinlichkeit dafür im Bergischen Land, in den tiefsten lagen unterhalb von etwa 200m, könnte es mit etwas Glück auch länger Schneeregen bleiben ohne Schneedecke. Wer also morgen früh beispielsweise über die A1 oder A46 durchs Bergische Land muss, sollte vor der Abfahrt genau das Wetter checken. Wir bleiben dran.

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06:35 Uhr: Thema Sturm

Im Folgenden zwei Animationen der Windböen von der Nacht zum Freitag bis Freitagmorgen, einmal vom HD Modell und weiter unten das US Modell. Alle Karten in stündlicher Auflösung können Sie hier in Ruhe durchklicken. Eine Annäherung der Wettermodelle im Vergleich zu gestern ist deutlich zu erkennen. Dennoch sieht das US Modell die stärksten Windböen noch etwas nördlicher. Wahrscheinlich werden bis in tiefe Lagen besonders das Saarland, Rheinland-Pfalz, Süd NRW, Baden-Württemberg (eher Norden), Hessen, Franken, Thüringen und Sachsen betroffen sein.

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06:00 Uhr: Thema Schnee

Anhand des aktuellen Rapid Update HD Modells unten die folgende Situation in der kommenden Nacht um 03 Uhr. Das Tief führt mildere Luft von Südwesten heran, während kältere Luft im Norden um das Tief herumgeführt wird. Wie stark das Tief ausfällt und natürlich wo es genau entlang zieht, ist entscheidend für die Intensität des Vorstoßes milderer Luft. Deswegen ist es noch etwas fraglich, wie schnell, wann genau und vor allem wo genau der Übergang von Schnee und Regen auf der Nordseite und Rückseite des Tiefs erfolgt. Während das US Modell in NRW noch bis 4 Grad und zu diesem Zeitpunkt Regen sieht, hat das Rapid Update HD Modell nur noch Werte um 0 Grad und Schnee.

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05:40 Uhr: Immer mehr Modelle trudeln ein, wir werden auch gleich noch vergleichen, um einen besseren Überblick zu bekommen. Das neue Rapid Update HD Modell sieht das Zentrum ebenfalls über den Süden von NRW hinwegziehen. Die Zugbahn scheint also langsam klar zu werden, Details bleiben aber offen. Dazu in den nächsten Stunden hier mehr. Sie können das signifikante Wetter (Regen oder Schnee) und die Windböen stündlich durchklicken.

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04:50 Uhr: Das US Modell ist auch da. Zumindest in der Lage des Tiefs gleichen sich das US Modell und das HD Modell jetzt etwa an. Dennoch sieht das US Modell insgesamt noch mehr Regen als Schnee, wie hier im signifikanten Wetter zu sehen. Vergleich Luftdruck Freitagmorgen 04 Uhr. Mehr Modelle im Vergleich (über blaue Button oben) hier.

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04:40 Uhr: Das HD Modell trudelt schon neu ein. Demnach geht der Regen in der kommenden Nacht nördlich und auch westlich auf der Rückseite des Tiefs verbreitet in Schnee über. Es wird morgen früh dort vielerorts nichts mehr gehen wegen heftiger Schneefälle. Exakte Position natürlich noch etwas unsicher. Wir werden auch noch alle Wettermodelle vergleichen später. Für den kompletten Ablauf bitte hier alle Karten durchklicken.

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Das stärkste Sturmfeld soll nach dem HD Modell vom Südwesten über Franken bis nach Sachsen ziehen. Alle Windböen-Karten hier.

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04:30 Uhr: Guten Morgen, es stehen spannende Stunden an und wir werden heute den ganzen Tag und auch kommende Nacht berichten. Es gibt gleich Updates zum aktuellen Stand und im Tagesverlauf werden wir einen Live-Ticker zu Tief EGON starten.

23:20 Uhr: Wir informieren morgen weiter über das Randtief in einem neuen Ticker, vielen Dank für das Interesse.

21:50 Uhr: Rechtzeitig zum Randtief ist unser neues Modell Rapid Update HD da – alle drei Stunden neu, besonders geeignet für Unwetterfragen – rechtzeitig zum Randtief in der Nacht zum Freitag. Die Karte zeigt die Luftdruckverteilung am späten Donnerstagabend mit dem Tiefkern über Nordfrankreich.

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21:25 Uhr: An dieser Front im Bereich nördlich der Azoren entsteht das Randtief, das in der Nacht zum Freitag über Deutschland ziehen soll.

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19:05 Uhr: Irgendwo in Deutschland wird es an der Nordseite des Tiefs in der Nacht zum Freitag sehr kräftig schneien, teils auch mit Verwehungen. Wo genau, das ist noch nicht raus. Das SuperHD-Modell sieht es so, einige andere Modelle zeigen den Schneefall (blau) weiter nördlich.

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17:15 Uhr: Neben dem Sturm ist vor allem Schnee ein Thema, erst durch das Randtief, dann durch Schneeschauer und Schneefallgebiete in der kalten Polarluft, die auf der Rückseite einströmt. So sehen die berechneten Niederschlagssummen aus, die nach dem SuperHD-Modell als Schnee fallen sollen. Grob kann man sagen, dass ein Liter/qm (gleich 1 mm Niederschlag) etwa einem Zentimeter Schnee entspricht. Bei trockenem Schnee kann 1 mm auch bis zu 2 Zentimetern Schnee entsprechen.

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16:55 Uhr: Das neue amerikanische Modell lässt das Tief mit seinem Zentrum genau über NRW hinweg ziehen. An der West- und Südseite werden schwere Sturmböen gerechnet.

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Mit einem Kerndruck von etwa 975 Hektopascal erreicht das Tief am Freitagvormittag den Berliner Raum. An seiner Südseite rechnet das Modell in Sachsen Böen bis Orkanstärke, aber auch dies ist nur eine Variante von vielen:

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16:30 Uhr: Die neuesten Karten aus dem SuperHD-Modell und dem HD-Modell zeigen die südlichere Variante mit schweren Sturmböen vor allem im südlichen Baden-Württemberg und in der Südhälfte Bayerns.

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Nach Abzug des Randtiefs folgt ein zweites Sturmfeld, das den Nordwesten am Nachmittag Sturmböen und ab dem späten Nachmittag auch schwere Sturmböen bringen, dies vor allem beim Durchzug von Schauern. Dieser rückseitige Sturm wird durch die meisten Modelle gestützt.

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14:20 Uhr: Noch mal kurz die Modellage am Beispiel Kahler Asten in NRW. Zwei Modelle zeigen die recht nördliche Zugbahn mit schweren Sturmböen um 100 km/h, die anderen rechnen das Randtief südlicher:

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12:45 Uhr: Laufend treffen neue Berechnungen der verschiedenen Modelle ein. Von diesem Modell hatten wir bereits eine Karte gezeigt mit der Möglichkeit orkanartiger Böen in NRW. Nun, sechs Stunden später sind im Westen von NRW sogar bis zu 120 km/h in der karte zu finden. Nach wie vor gilt aber: Dies ist nur eine Möglichkeit von vielen. Was wirklich passieren wird, weiß man bei einer solchen Wetterlage erst einige Stunden vorher.

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12:25 Uhr: Unabhängig von der genauen Zugbahn des Tiefs dürfte der Durchgang der Kaltfront auf der Südseite des Randtiefs sehr markant ausfallen. Sie überquert in der Nacht zum Freitag den Bereich südlich des Tiefkerns. Am Beispiel des aktuellen HD-Modells vom Vormittag soll kurz der Grund dafür gezeigt werden. Die Karte mit dem erwarteten Höhenwind in rund 1500 Meter Höhe um 1 Uhr nachts zeigt Windgeschwindigkeiten bis über 120 km/h an:

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Gleichzeitig weht am Boden deutlich schwächerer Wind aus etwas südlicherer Richtung:

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Damit herrschen große Windunterschiede zwischen dem bodennahen Wind und dem Wind in der Höhe, wir Meteorologen sprechen von Windscherung. Ist diese besonders groß, kann sich beim Durchzug einer markanten Kaltfront eine Linie aus Starkregen oder vereinzelt auch Gewittern ausbilden. Mit Durchzug der Linie kann der Höhenwind bis zum Boden herabgemischt werden. Und was noch dazu kommt: Vereinzelt wären bei dieser Lage durchaus Tornados nicht ausgeschlossen. Wir bleiben am Ball und behalten die Entwicklung im Auge.

11:40 Uhr: In der folgenden Grafik haben wir die Zugbahn des Tiefdruckzentrums verschiedener Wettermodelle eingezeichnet, so wie sie aktuell am Mittag vorliegen. Die wahrscheinlichste Zugbahn muss man derzeit irgendwo von NRW bis ins nördliche Brandenburg annehmen. Auf der Südseite und auf der Westseite des Zentrums wäre der stärkste Sturm zu erwarten. Je nördlicher das Tief zeiht, desto höher steigt auf der Südseite vorübergehend die Schneefallgrenze. Rückseitig wäre in der Nacht zum Freitag relativ verbreitet wieder Schnee dabei, wie man mit der nördlichen Variante im US Modell sieht.

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11:00 Uhr: Das neue US Modell ist eingetroffen, es bleibt bei der sehr nördlichen Zugbahn NRW – Nord BRB, womit diese insgesamt wahrscheinlicher wird. Was bedeutet das?

Die Windböen haben wir hier vom US Modell animiert mit Zugbahn des Sturmfeldes quer von West nach Ost über die Mitte mit Böen teils > 100 km/h, was sehr gefährlich wäre. Bei diesen kleinen Tiefs kann das US Modell mit seiner vergleichsweise groben Auflösung nicht unbedingt die volle Stärke örtlicher Spitzenböen wiedergeben. Es kann also noch stärker kommen. Dazu würde es nachts im Norden und Nordwesten bis runter teils anhaltenden Schneefall geben. Hier können Sie das signifikante Wetter sehen, aber auch hier gilt, dass die Auflösung recht grob ist, vor allem Berge und Täler im Bereich der Mittelgebirge sind unzureichend aufgelöst. Es dient dem groben Überblick.

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10:35 Uhr: Das verantwortliche Tief wird auf den Namen EGON getauft.

10:30 Uhr: Die sehr südliche Zugbahn, wie beim Super HD Modell und im Deutschen HD Modell, stellt derzeit allerdings eine Außenseiterlösung dar. Fast alle anderen Modelle lassen das Tiefzentrum nördlicher über NRW hinweg ostwärts ziehen. In diesem Fall bedeutet das, dass das Sturmfeld ebenfalls nördlicher kommt und auch die Niederschläge deutlich weiter nach Norddeutschland ausgreifen. Den Luftdruck und damit die Zugbahn können Sie hier mit den Luftdruckkarten der verschiedenen Modelle vergleichen.

10:25 Uhr: Das Super HD Modell schlägt die südliche Zugbahn ein. Demnach käme es zwischen Eifel, Nordhessen, Thüringen und Oberfranken in der Nacht zum Freitag zu teils unwetterartigen Schneefällen.  Alle Karten in stündlicher Auflösung finden Sie hier zum durchklicken.

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Dementsprechend würde das intensive Sturmfeld über Süddeutschland ziehen mit teils schweren Sturmböen bis orkanartigen Böen über 100 km/h. Auch alle Karten zu den Windböen in stündlicher Auflösung finden Sie hier zum durchklicken.

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10:15 Uhr: Gleich kommt das neue Super HD Modell und bis etwa 11 Uhr auch das neue US Modell. Dann gibt es neue Infos.

Zuvor noch ein Hinweis auf den Schneefall heute im Osten und Süden. Nachmittags muss dort mit länger anhaltendem und teils auch mal kräftigerem Schneefall gerechnet werden, der in Regen übergeht. Weitere Infos dazu finden Sie in einem extra Beitrag.

09:40 Uhr: Vergleich Sturm

Die XL Vorhersage vergleicht für jeden Ort in Europa verschiedene Wettermodelle. Schauen wir uns im Folgenden Stuttgart und Essen an, gewählt haben wir die Windböen. Was wir sehen:
Für Stuttgart machen die deutschen Modelle das Sturmfeld mit Windböen bis um 100 km/h Freitag früh, in Essen sehen die deutschen Modelle dagegen kaum nennenswerten Wind, hier springen das amerikanische Modell und das britische HD Modell an. Grund ist ganz einfach die unterschiedliche Zugbahn des Tiefs. In der Spitze macht das britische HD Modell für Essen sogar 104 km/h. Ihren Ort können Sie hier eingeben und selber gucken, was die Modelle so rechnen, einfach oben unter „Wind“ dann „Windböen“ wählen.

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08:45 Uhr: Thema Schnee

In den Mittelgebirgen wird es vielerorts erhebliche Neuschneemengen geben durchaus 10 bis 20 cm, örtlich auch mehr und teilweise Schneeverwehungen. Leider lässt sich noch nicht exakt sagen, welche Mittelgebirge am stärksten betroffen sind. Zudem wird es an der Vorderseite einen Vorstoß milderer Luft geben, wo die Schneefallgrenze kurzzeitig ansteigt. Hier ein Ausschnitt aus dem Diagramm Super HD für Winterberg im Hochsauerland. Ihren Ort bitte hier eingeben, aufgrund der erheblichen Modellunterschiede bitte noch als nur eine Lösung von vielen betrachten.

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In den tiefen Lagen auf der Nordseite des Tiefs wird es ab Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag interessant. Dabei drückt es die Schneefallgrenze und je nach Entwicklung kann es heftig mit starkem Wind bis ganz runter schneien. Im Folgenden zwei Lösungen im Vergleich. Beide zeigen grob das gleiche, allerdings eben mit unterschiedlicher Position des Tiefs. Klicken Sie sich hier selbst durch die stündlichen Karten und wechseln auf Wunsch das Modell.

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07:55 Uhr: So eben kommt ein weiteres Wettermodell rein, was die Lage insgesamt verschärft. Auch dieses rechnet an der Südflanke einen schweren Sturm! Dieser soll genau über NRW hinwegziehen mit 110 km/h! Dazu würde es bis in tiefe Lagen Schnee geben am Freitagmorgen. ABER: Es ist weiterhin nur eine Lösung, also bei weitem nicht sicher!

Fazit: Wir haben nun mit weiter unten schon 3 Modelle, die das Sturmfeld mit Böen >110 km/h rechnen, nur eben an völlig unterschiedlicher Stelle.

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07:45 Uhr: Ein Blick auf die aktuellen Wettermodelle am Mittwochmorgen ist erstaunlich, denn es gibt erhebliche Unterschiede. Sie sehen hier den Luftdruck vom deutschen HD Modell und vom US Modell für die Nacht zum Freitag. Während das Tiefdruckzentrum im HD Modell bei Luxemburg liegen soll, ist es im US Modell genau über NRW.

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Das wirkt sich natürlich auch auf den gesamten Ablauf aus, was Schnee oder Regen und auch Sturm auf der Südseite des Tiefs betrifft. Dazu zunächst mal die Übersicht zum signifikanten Wetter um 00 Uhr Freitag. Sie sehen die erheblichen Unterschiede, auch wie sich das Zentrum des Tiefs an unterschiedlicher Stelle einkringelt. Sie können selber hier verschiedene Modelle vergleichen, einfach auf der Karte oben über die hellblauen Buttons wechseln. Die Modelle werden regelmäßig alle 6 Stunden aktualisiert.

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Und noch für Freitag früh um 05 Uhr die Windböen im vergleich HD Modell/US Modell.  Das HD Modell lässt das Sturmfeld über Süddeutschland ziehen mit schweren Sturmböen, teils orkanartigen Böen bis um 110 km/h. Das US Modell lässt es eher von West nach Ost über die Mitte nach Sachsen ziehen. Auch hier werden ebenfalls Böen teils über 110 km/h simuliert. Beide Modelle deuten also ein heftiges Sturmfeld an, nur eben aufgrund der unterschiedlichen Zugbahn mit erheblichen räumlichen Differenzen.

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17 Kommentare

  1. Stefan 11. Januar 2017
    • Fabian 11. Januar 2017
  2. Rene 11. Januar 2017
  3. Friedel Steinmueller 11. Januar 2017
  4. Friedel Steinmueller 11. Januar 2017
  5. Andreas 11. Januar 2017
    • Andreas 12. Januar 2017
  6. Johannes 11. Januar 2017
    • Johannes 11. Januar 2017
      • Johannes 12. Januar 2017
  7. Hoock 11. Januar 2017
    • Thomas Sävert 11. Januar 2017
  8. Fabian 11. Januar 2017
  9. Max 12. Januar 2017
  10. Jörg 12. Januar 2017
    • Fabian 12. Januar 2017
      • jörg 12. Januar 2017

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