+++ Vorhersage-Live-Wetter-Ticker: Sturm am Mittwoch +++

Am Mittwoch bildet sich am Südrand eines kräftigen Atlantiktiefs ein Randtief, das unter Verstärkung über Irland und die Britischen Inseln hinweg zur Nordsee zieht. Das zugehörige Sturmfeld erfasst einige Teile Deutschlands. Zunächst muss im Süden und Westen an einer Kaltfront und in deren Vorfeld mit heftigen Böen gerechnet werden, später auf der Rückseite des Tiefs auch im Nordwesten und Norden. Einige Modelle rechnen Böen bis Orkanstärke, also über 120 km/h. Die genaue Zugbahn und Stärke des Tiefs wird aber noch unterschiedlich berechnet. Wir halten Sie hier im Folgenden über aktuelle Entwicklungen in den Wettermodellen auf dem Laufenden. Gebietsweise muss mit erheblichen Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr gerechnet werden bis hin zu Streckensperrungen.

Unwetter-Extra von Dienstagvormittag

 

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Bei den zu erwartenden Windgeschwindigkeiten von teilweise über 100 km/h an der Kaltfront, werden zahlreiche Bäume umstürzen. Auch wenn diese nicht belaubt sind, reichen die Windgeschwindigkeiten aus. Deswegen gilt morgen besonders in Süd NRW, RLP, HE, SL, BW, BY:

  • Weg von Bäumen! Der Wind an sich ist nicht gefährlich, nur Bäume die umstürzen und Gegenstände die umherfliegen!
  • Auch Baugerüste stürzen gerne bei Sturm um. Also die Nähe zu Gerüsten unbedingt meiden! Dass man morgen nicht auf Gerüsten arbeiten sollte, dürfte klar sein.
  • Heute noch alle losen Gegenstände im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon sichern und/oder wegräumen.

Es wird zudem sehr wahrscheinlich zu Beeinträchtigungen im Straßen-, Bahn- und Zugverkehr kommen. Straßen und Bahntrassen werden gesperrt werden müssen, da sie durch Bäume blockiert sind. Ebenfalls kann es auch an den Flughäfen zu Störungen kommen, zumindest während Passage der Kaltfront.


21:25 Uhr: Weiter geht es sobald sich der Sturm nähert Mittwoch früh in einem neuen Liveticker hier im Wetterkanal.

21:00 Uhr: Im Super HD Modell ist die Kaltfront im signifikanten Wetter gut zu sehen. Es werden viele Gewitter mit der Kaltfront berechnet (rosa=Gewitter). Für den genauen Ablauf alle Karten hier. In den Karten mit den Windböen werden auch immer wieder örtlich Böen teils über 100 km/h berechnet, dafür hier die stündlichen Karten. Da das Modell sehr hoch aufgelöst ist, sieht man es erst genau, wenn man bis in die Landkreise und Städte geht. So zum Beispiel 125 km/h an einem Gewitter in Heilbronn.

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20:30 Uhr: Los geht es morgen in den Frühstunden im Westen mit dem Sturm, der sich rasch ausbreitet mit der Kaltfront nach Südosten. Wir werden dann ab Mittwoch früh in einem neuen Ticker hier im Wetterkanal und natürlich auch bei Twitter laufend berichten.

19:30 Uhr: Das Better Britain Modell sieht weiterhin Orkanböen mit lokal über 120 km/h an der Kaltfront. Dies sogar morgens bis nach NRW, später ausweitend über Baden-Württemberg bis nach Bayern. Wir sehen im besser aufgelösten Better Britain Modell lokal heftige Windspitzen, wie beispielsweise 140 km/h hier bei Nürnberg. Dort rechnet das Modell einen vertikalen Impusltransport, sprich der starke Höhenwind wird örtlich an der Kaltfront in einem starken Schauer oder Gewitter bis zum Boden herabgemischt. Dies ist ein Hinweis auf derartig hohe Windgeschwindigkeiten, wo sie an der Kaltfront aber dann im Westen und Süden genau auftreten, kann man vorher nicht exakt sagen. Die Lage bleibt also nach diesem Modell weiterhin gefährlich und wie beim ECMWF Modell wäre auch besonders der Süden von NRW im Fokus. Schwerpunkt bleiben zudem, wie heute schon mehrfach berichtet, RLP, SL, Süd Hessen, BW und BY.  –> alle Karten

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19:10 Uhr: Das ECMWF Modell ist da und hat im vergleich zum Modelllauf heute Morgen etwas schwächere Böen drin. Es werden aber vom südlichen NRW bis nach Rheinland-Pfalz morgens schon 100 km/h berechnet, im Saarland und auch in der Pfalz teilweise über 110 km/h. Es kommt noch hinzu, dass die lokal stärksten Böen in Gewittern an der Kaltfront, nicht so gut aufgelöst werden können, wie in hochaufgelösten Wettermodellen. Der Schwerpunkt ist dann am Vormittag in Baden-Württemberg und nach Bayern wird eine Abschwächung gerechnet. Wir blicken gleich noch auf das neue Britain Modell. –> alle Karten

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18:55 Uhr: Gleich ist es soweit. Ab 19 Uhr kommt das neue ECMWF Modell rein, kurz später auch das Better Britain. Einschätzung gibts dann ab 19:20 Uhr etwa.

18:05 Uhr: Wir blicken nach 19 Uhr genauer auf die neusten Wettermodelle. Der zeitliche Ablauf mit dem Hauptsturmereignis an der Kaltfront derzeit nach dem Super HD Modell am Mittwoch: 6 Uhr NRW erreicht, 7 bis 9 Uhr RLP (Saarland) überquert, 10 Uhr schon Baden-Württemberg der Norden und Franken, 12 Uhr etwa Allgäu – Bayerischer Wald.

–> Kaltfront mit Gewitter (rosa) im signifikanten Wetter

Es können sich natürlich immer noch bis Mittwoch früh Änderungen ergeben, sodass die Kaltfront etwas eher oder auch etwas später kommt. Ganz grob sollte der Ablauf aber zeitlich klar sein. Es könnte noch die Tendenz geben, dass die stärksten Böen eher im Südteil, weniger im Nordtteil auftreten. Das würde vor allem Saarland, Pfalz, Südhessen, Ba-Wü und Bayern dann betreffen. Weniger Nord RLP und NRW. Es wird im Endeffekt davon abhängen, wie gut sich die Kaltfront entwickelt.

17:00 Uhr: Abseits der Kaltfront wird sich ab dem Nachmittag und Abend ein weiterer Schwerpunkt bezüglich Wind im Nordwesten einstellen. Hier kommt dann die Nähe zum Sturmtief über der Nordsee zum Tragen. Es wird aber noch recht unterschiedlich berechnet, wo und wie stark dort die Windböen sein werden. Das Super HD sieht vor allem im nördlichen Niedersachsen an der Nordsee teilweise sogar Böen um 120 km/h. Das neue US Modell (allerdings schlechte Auflösung) macht nun bis weit ins Binnenland nach Niedersachsen und NRW teilweise um 100 km/h. Wir behalten auch dies weiter im Auge. Im Vergleich zur Kaltfront am Morgen/Vormittag im Südwesten und Süden wird dies aber wohl ein schwächeres Ereignis werden.

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16:35 Uhr: Am Abend kommen weitere Modelle neu rein, die wir jeweils betrachten werden. Um kurz nach 19 Uhr kommt das Better Britain und auch das ECMWF/Euro Modell. Morgen am Mittwoch werden wir in einem neuen Ticker im Wetterkanal die Lage auch durchgehend begleiten und informieren.

15:40 Uhr: Verschärfend kommt am Mittwoch noch hinzu, dass die Böden durch die häufigen Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen durchnässt sind. Dadurch können Bäume schneller entwurzelt werden und umstürzen.

15:20 Uhr: Auch mit aktuellem Stand am heutigen Nachmittag deutet alles auf ein größeres Sturmereignis für Süden/Südwesten von NRW, RLP, Saarland, Hessen, Ba-Wü und Bayern hin. Es wird wahrscheinlich kurz, aber heftig mit Passage der Kaltfront. Hier sind dann kurzzeitig Böen über 100 km/h möglich, örtlich auch Orkanböen über 120 km/h!

15:10 Uhr: Wir informieren auch ständig über unseren Twitteraccount.

14:50 Uhr: Das neue Super HD Modell ist da. Es sieht die Kaltfront unverändert stark ausgeprägt morgens von Westen her kommend (ab etwa 5 Uhr) und dann über den Westen Deutschlands nach Süden ziehend. Um die Mittagszeit würde die Front mit dem heftigsten Sturm noch über Süd- und Südostbayern ziehen. Unten auf die Karten mit den rosa Signalen für Gewitter ist die Kaltfront gut zu sehen. Die Windböen dazu werden dazu weiterhin mit örtlichen Spitzen von über 100 km/h, örtlich sogar über 120 km/h simuliert. –> Karten Windböen (bis in Städte/Kreise für bessere Ansicht)

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14:00 Uhr: Wir bleiben natürlich dran. Weitere Wettermodelle, wie zum Beispiel das Super HD, werden in den kommenden zwei Stunden aktualisiert. Insgesamt ist die Lage aber für große Teile des Südwestens schon als recht sicher anzusehen, wie unten bereits ausführlich beschrieben.

13:20 Uhr: Laufend kommen neue Berechnungen der verschiedenen Wettermodelle rein. Das neue Britain HD Modell ist so eben eingetroffen und sieht die Lage weiterhin unverändert stark. Es wird innerhalb der Kaltfront sogar eine Spitzenböe von 155 km/h bei Pforzheim gerechnet! Dies muss nicht genau hier exakt so eintreten, zeigt aber das Potenzial an der Kaltfront. Einzelne extreme Orkanböen sind wohl im schlimmsten Fall nicht ausgeschlossen.

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13:05 Uhr: Mit dem Ensemble des Rapid HD Modells lässt sich die Gefahr der auftretenden Windböen für jeden Ort abschätzen. Unten sehen wir das Diagramm am Beispiel für Pforzheim in Baden-Württemberg. Die vielen Linien sind jeweils unterschiedliche Berechnungen und es gehen davon am Mittwochvormittag zahlreiche gegen oder über 105 km/h. Auch das genaue Timing ist, wie unten bereits angesprochen, noch nicht ganz sicher und unterschiedlich berechnet. Weiter östlich in Bayern wird erst der kommende Modelllauf am Nachmittag so weit rechnen, dass die Kaltfront am Ende mit drin ist. Jeden Ort können Sie hier nachsehen – dafür einfach Windböen im Diagramm wählen.

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12:30 Uhr: Unten sehen wir noch 3 Karten für Mittwoch, wie vom Super HD Modell die Kaltfront simuliert wird. Natürlich kann es besonders im zeitlichen Ablauf noch etwas anders kommen, was bedeutet, dass die Kaltfront etwas eher oder etwas verzögerter übergreift. Die Signale für Gewitter sind aber sehr deutlich und deswegen ist die Lage auch sehr brisant. Innerhalb der Gewitter kann der sehr starke Höhenwind bis in tiefe Lagen herabgemischt werden und Orkanböen bringen. Man spricht auch von vertikalem Impulstransport.

Wir sehen die rosa Linie an der Kaltfront –> alle aktuellen Karten

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12:00 Uhr: Nach dem aktuellen Stand der Wettermodelle sind, wie auch im Video heute Vormittag schon erläutert, vor allem wohl von Mittwoch früh fortschreitend bis Mittwochnachmittag Rheinland-Pfalz, das Saarland, Südhessen, Baden-Württemberg und Bayern ganz besonders betroffen. Hier soll die Kaltfront als Linie sehr gut „organisiert“ durchgehen, teils mit Gewittern, in denen dann Orkanböen über 120 km/h möglich sind.

Unsicherheiten gibt es für NRW. Hier dürfte der Südwesten Richtung Eifel am ehesten betroffen sein. Das Super HD Modell deutet hier mit Kaltfront auch Böen über 110 km/h an.  Am stärksten ist recht flächig in NRW noch das Better Britain Modell mit vielerorts 90 bis lokal über 100 km/h. Andere Modelle sehen es für den Großteil von NRW nicht ganz stark.

11:00 Uhr: Immer mehr Modelle springen auf den (Orkan-)Zug auf, auch der neueste Lauf des globalen deutschen Modells zeigt im Südwesten verbreitet Böen bis Orkanstärke bis in tiefe Lagen, im Bergland teils schwere Orkanböen bis über 150 km/h.

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10:10 Uhr: Auf der Rückseite des Tiefs dreht der Wind an der Nordsee auf West bis Nordwest, lässt aber im Laufe des Mittwochabends nach. Damit drückt der Wind das Wasser an die deutsche Nordseeküste und in die Elbe. In der Nacht zum Donnerstag besteht an der Nordseeküste die Gefahr einer leichten Sturmflut, in den Frühstunden am Donnerstag dann auch in Hamburg.

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09:45 Uhr: Im signifikanten Wetter des SuperHD-Modells erkennt man deutlich die Linie aus Gewittern, die sich an der Kaltfront des Sturmtiefs bilden soll. Haben auch andere Modelle diese Gewitterlinie drin? Zum Modellvergleich einfach am oberen Kartenrand zu den anderen Modellen wechseln.

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09:25 Uhr: Wie unterschiedlich die Modelle noch sind, sieht man unter anderem in der Vorhersage XL Multi Modell am Beispiel Weinbiet  in Rheinland-Pfalz, andere Orte bitte einfach dort ewingeben. Von Sturmböen bis hin zu markanten Orkanböen ist alles möglich.

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08:55 Uhr: Besonders ruppig dürfte es an der Kaltfront des Sturmtiefs zugehen. Es kann sich eine Linie aus kräftigen Schauern und auch Gewittern ausbilden mit der Gefahr besonders heftiger Böen. Typisch sind an Winterstürmen mit ausgeprägten Kaltfronten auch einzelne Tornados. Mehr dazu bei uns im Wetterkanal: Winterstürme und Tornados.

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08:15 Uhr: Zusätzlich zum Sturm fällt mit dem neuen Sturmtief auch einiges an Regen, vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge, wie die Karte mit den erwarteten Regensummen bis zum Donnerstagmorgen aus dem HD-Modell zeigt. In vielen Regionen können mehr als 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, örtlich auch mehr als 50 Liter. Die Böden sind vor allem im Südwesten nass und Bäume können durch den Sturm leichter entwurzelt werden.

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08:00 Uhr: Extrem sieht das HD-Modell am Mittwochvormittag im Südwesten aus, bis zu 190 km/h werden auf den Berggipfeln gerechnet. Alle anderen Modelle sehen nicht ganz so extrem Böen, aber im Bergland können durchaus Böen von 150 km/h und mehr auftreten.

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07:40 Uhr: Mit dem Sturmtief ist ein markanter Warmluftvorstoß verbunden mit teils zweistelligen Plusgraden im Westen und Südwesten. Die Höchstwerte aus dem SuperHD-Modell bis zum Mittwochmittag, am Nachmittag wird es hinter der Kaltfront des Tiefs bereits wieder kälter.

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07:30 Uhr: Die neuesten Karten aus dem globalen europäischen Modell zeigen bereits in den Frühstunden am Mittwoch schweren Sturm im Südwesten Deutschlands mit Böen bis Orkanstärke. Besonders betroffen wären demnach das Saarland und Rheinland-Pfalz.

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Dienstag, 07:25 Uhr: Die Vorhersagekarte aus dem HD-Modell zeigt am Mittwochmittag ein kräftiges Sturmtief über der Nordsee mit einem Kerndruck von 964 Hektopascal.

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19 Kommentare

  1. Daniel Bachmeier 2. Januar 2018
    • Friedel Steinmueller 2. Januar 2018
  2. sam 2. Januar 2018
  3. Hans 2. Januar 2018
  4. Hans 2. Januar 2018
  5. Lisa Werner 2. Januar 2018
    • sam 2. Januar 2018
  6. Daniel Bachmeier 2. Januar 2018
  7. Daniel Bachmeier 2. Januar 2018
    • Hans 2. Januar 2018
  8. Daniel Bachmeier 2. Januar 2018
  9. Hans 2. Januar 2018
  10. Daniel Bachmeier 3. Januar 2018
  11. Hans 3. Januar 2018
  12. Hans 3. Januar 2018
  13. Hans 3. Januar 2018

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