Vor 15 Jahren: Hochwasser der Elbe

Am 17. August 2002 wurde in Dresden der Höchststand der Elbe mit einem Pegelstand von 9,40 Meter erreicht, damals gab es gewaltige Schäden durch das Hochwasser der Elbe und einiger Nebenflüsse. Zum Vergleich: Am Donnerstagmorgen lag der Pegelstand in Dresden bei gerade mal 78 Zentimetern. Auslöser für das Hochwasser im August 2002 war ein so genanntes Vb-Tief, das vom Mittelmeer ins östliche Mitteleuropa gezogen war. Es brachte am 11./12. August 2002 im Osten Deutschlands enorme Regenmengen.

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Die 24stündigen Regenmengen am 11. August und 12. August 2002. Damals war in Zinnwald-Georgenfeld innerhalb von nur 24 Stunden die Rekordmenge von 312 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Ein Tief war vom Mittelmeer nach Polen gezogen und an seiner Westseite stauten sich die Niederschläge am Erzgebirge. Die gefallenen Regenmengen von damals kann man jederzeit bei uns im Archiv nachlesen. Auch am 13. August fielen vor allem in Ostsachsen noch größere Regenmengen. Rechnet man alle drei Tage zusammen, kommt man in Zinnwald-Georgenfeld auf mehr als 400 Liter pro Quadratmeter. Im langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 fallen hier im Monat August 129 Liter Regen pro Quadratmeter, im gesamten Jahr sind es 1004 Liter.

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Hochwasser in Meißen im August 2002


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