Update zur Gewitterlage am Donnerstag

Während heute schon einzelne Gewitter in wenigen Gebieten möglich sind, könnte es am Donnerstag häufiger krachen mit steigendem Unwetterpotenzial! Eine Kaltfront zieht dann in den Westen uns besonders im Vorfeld an einer vorlaufenden Konvergenz besteht lokal Unwettergefahr durch schwere Gewitter. An einer Konvergenz strömt der Wind zusammen, in diesem Fall aus Südost gegen drehenden Wind aus westlicher Richtung.

Vorlaufende Konvergenz

Im Sommerhalbjahr sind Gewitter, die an der der Kaltfront vorlaufenden Konvergenz entstehen, meist aktiver als die Kaltfront selber. Einfach aus dem Grund, weil weiter östlich deutlich wärmere oder heißere sowie damit auch energiereichere Luft liegt. Die folgenden beiden Modellkarten zeigen die Konvergenz im HD Modell und im US Modell am Donnerstag um 19 Uhr. In etwa wird diese Zone recht einheitlich berechnet. Auf einige Kilometer genau lässt sich das sowieso nicht erfassen. Die Frage ist nun, wann bilden sich an der Konvergenz die ersten Gewitter, welche mit ihr unter Verstärkung ostwärts in die sehr warme Luft ziehen?

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Wie sie als regelmäßiger Leser hier sicher wissen, können Gewitter niemals überall ortsgenau vorhergesagt werden. Deswegen dürfen wir auch in den Wettermodellen, wie hier unten im signifikanten Wetter (rosa=Gewitter) nur Regionen eingrenzen, wo wohl das größte Potenzial besteht. Dies dürfte wie gestern auch schon angenommen fortschreitend von West (nachmittags) nach Ost (abends) etwa von Schleswig-Holstein und Mecklenburg über das mittlere und östliche Niedersachsen, Ostwestfalen,  Sachsen-Anhalt, eventuell Hessen (eher östlich), Thüringen, Sachsen (nur Westen), Bayern und Baden-Württemberg (außer ganz im Westen) liegen. Hier kann es örtlich zu heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen kommen!

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Weiter im Westen
Weiter westlich können auch schon seit dem Morgen und Vormittag Regen, Schauer und einzelne Gewitter durchziehen. Örtlich kann es auch hier zu Starkregen kommen, aber die Unwettergefahr ist deutlich geringer. Insbesondere wohl zwischen Ostfriesland, dem Ruhrgebiet, Niederrhein und dem Saarland.

Weiter im Osten
Während es im Westen abkühlt, wird es weiter östlich noch einmal richtig warm; sommerlich warm mit verbreitet über 25 Grad. Etwa zwischen Vorpommern, Brandenburg und Berlin bis ins mittlere und östliche Sachsen wird zunächst nichts weiter passieren in Sachen Gewitter. Man sollte aber abends mal ein Auge auf die Entwicklung weiter im Westen haben, denn es kam in einigen Fällen schon vor, dass sich die Gewitter rasch sehr weit in die warme Luft hinein verlagern! Haben sich nämlich einmal Gewitter gebildet, lechzen sie nach warmer und feuchter Luft und ziehen genau dort hin.

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