Live-Ticker zum Hurrikan „Otto“

Der Hurrikan „Otto“ gehört zu den ungewöhnlichsten Tropenstürmen auf dem Nordatlantik überhaupt. Er bricht einige Rekorde und zieht auf einer Bahn, wie sie nur selten vorkommt. Aktuell hat sich der Hurrikan kurz vor Erreichen der Küste von Nicaragua und Costa Rica deutlich verstärkt. Von Panama über Costa Rica bis nach Nicaragua besteht die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen. Und „Otto“ kann als Tropensturm sogar bis auf den Pazifik ziehen.

Live verfolgen kann man den Sturm hier: Infrarot-Satellitenbild und Satellitenbild Top Alarm (Temperaturen an Wolkenoberseite).


Der Live-Ticker zum Hurrikan OTTO ist hiermit beendet, vielen Dank für das Feedback!

25.11., 16:45 Uhr:

Der Sturm entfernt sich weiter von der Pazifikküste Mittelamerikas.

Aktuelle Daten (Freitag, 25.11., 16:00 Uhr MEZ):
Tropischer Sturm
Mittelwind bis etwa 55 Knoten (ca. 100 km/h)
Spitzenböen bis etwa 65 Knoten (ca. 120 km/h)
Kerndruck: ca. 994 Hektopascal
Position: 10.3N 88.2W – etwa 395 km südsüdöstlich San Salvador
Zugbahn: 265 Grad (West) mit 14 Knoten (ca. 26 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

Dies ist unser letztes Update zum Sturm „Otto“.

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25.11., 13:55 Uhr:

Aus dem südlichen Nicaragua und dem Norden Costa Ricas werden einige Schäden gemeldet. Unter anderem gab es einige Erdrutsche.

25.11., 13:45 Uhr:

Der Sturm entfernt sich langsam von der Pazifikküste Mittelamerikas.

Aktuelle Daten (Freitag, 25.11., 13:00 Uhr MEZ):
Tropischer Sturm
Mittelwind bis etwa 50 Knoten (ca. 95 km/h)
Spitzenböen bis etwa 60 Knoten (ca. 110 km/h)
Kerndruck: ca. 998 Hektopascal
Position: 10.5N 87.8W – etwa 190 km westsüdwestlich Santa Elena, Costa Rica
Zugbahn: 265 Grad (West) mit 12 Knoten (ca. 22 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

Das am Donnerstagabend gemeldete Erdbeben der Stärke 7,0 vor der mittelamerikanischen Pazifikküste hatte übrigens keinen Zusammenhang zu dem Hurrikan. Größere Schäden oder ein nennenswerter Tsunami durch das Beben wurden nicht gemeldet.

25.11., 10:35 Uhr:

Die aus Satellitendaten berechneten Regensummen bis heute früh zeigen gebietsweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter in Teilen von Nicaragua und im Norden von Costa Rica.

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25.11., 06:45 Uhr:

Der Tropische Sturm „Otto“ erreicht jetzt auch mit seinem Zentrum die Pazifikküste von Nicaragua und Costa Rica. In wenigen Stunden wird er ganz abgezogen sein, mit Überschwemmungen und Erdrutschen muss aber noch eine Weile gerechnet werden. Das Satellitenbild (zum Vergößern anklicken) zeigt den noch recht kompakten Sturm, der nun auf den Pazifik hinauszieht. Er wird den Namen „Otto“ beibehalten. Früher bekamen Stürme, die das Seegebiet wechseln, einen neuen Namen, „Otto“ ist der erste Sturm seit 20 Jahren, der vom Atlantik auf den Pazifik zieht und zugleich hier der erste, der seinen Namen beibehält.

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25.11., 04:00 Uhr:

Der Hurrikan hat sich über dem Festland zu einem Tropischen Sturm abgeschwächt, erreicht in wenigen Stunden die Pazifikküste.

Aktuelle Daten (Freitag, 25.11., 04:00 Uhr MEZ):
Tropischer Sturm
Mittelwind bis etwa 60 Knoten (ca. 110 km/h)
Spitzenböen bis etwa 75 Knoten (ca. 140 km/h)
Kerndruck: ca. 990 Hektopascal
Position: 10.9N 85.6W – etwa 30 km nördlich Liberia, Costa Rica
Zugbahn: 265 Grad (West) mit 11 Knoten (ca. 20 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

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25.11., 01:00 Uhr:

Der Hurrikan schwächt sich über dem Festland rasch ab.

Aktuelle Daten (Freitag, 25.11., 01:00 Uhr MEZ):
Kategorie 1
Mittelwind bis etwa 65 Knoten (ca. 120 km/h)
Spitzenböen bis etwa 80 Knoten (ca. 150 km/h)
Kerndruck: ca. 987 Hektopascal
Position: 11.0N 84.9W – etwa 10 km südwestlich San Carlos, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 10 Knoten (ca. 19 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

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24.11., 19:00 Uhr:

Das Zentrum des Hurrikans hat die Küste von Nicaragua bei der Stadt San Juan de Nicaragua nahe der Grenze zu Costa Rica erreicht. Über Land wird sich Otto nun mehr und mehr abschwächen und am Freitag die Pazifikküste erreichen. Auf dem Pazifik behält er – anders als früher – seinen Namen.

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Aktuelle Daten (Donnerstag, 24.11., 19:00 Uhr MEZ):
Kategorie 2
Mittelwind bis etwa 95 Knoten (ca. 195 km/h)
Spitzenböen bis etwa 115 Knoten (ca. 215 km/h)
Kerndruck: ca. 975 Hektopascal
Position: 11.0N 83.9W – etwa 110 km südlich Bluefields, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 8 Knoten (ca. 15 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

24.11., 17:10 Uhr:

Das Auge des Hurrikans ist jetzt sehr nahe an der Küste angekommen, der Hurrikan geht am Abend mitteleuropäischer Zeit nahe der Grenze von Nicaragua zu Costa Rica an Land.

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24.11., 16:20 Uhr:

Aktuelle Daten (Donnerstag, 24.11., 16:00 Uhr MEZ):
Kategorie 2
Mittelwind bis etwa 95 Knoten (ca. 195 km/h)
Spitzenböen bis etwa 115 Knoten (ca. 215 km/h)
Kerndruck: ca. 975 Hektopascal
Position: 11.0N 83.4W – etwa 120 km südsüdöstlich Bluefields, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 8 Knoten (ca. 15 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

Der Hurrikan ist an der Grenze zur Kategorie 3 der fünfteiligen Hurrikanskala angekommen. Nur noch wenige Stunden bis zum „landfall“, wenn das Zentrum des Hurrikans das Land erreicht.

24.11., 14:35 Uhr:

Auch in der westlichen Karibik ist es inzwischen hell geworden. Das aktuelle Satellitenbild im sichtbaren Bereich zeigt eindrucksvoll das Zentrum des Hurrikans dicht nordöstlich der Grenze von Nicaragua zu Costa Rica (dicke schwarze Linie). Das Auge dürfte in wenigen Stunden im äußersten Süden von Nicaragua an Land gehen, die Ausläufer erfassen aber auch weite Teile Costa Ricas.

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24.11., 14:15 Uhr:

Der Hurrikan bricht weiter Rekorde: Er ist der späteste Hurrikan, der auf dem Nordatlantik die Kategorie 2 erreichte. Der alte Rekord stammt vom Hurrikan „Kate“, der am 18. November 1985 den Sprung zur Kategorie 2 schaffte. Inzwischen ist „Otto“ sehr nahe an der Grenze zur Kategorie 3 der fünfteiligen Hurrikanskala, ab der man einen Hurrikan als stark bezeichnet („Major hurricane“). Auch für die Kategorie 3 hält „Kate“ bisher den Rekord für das späteste Auftreten im Jahr. Und „Otto“ stelölt auch diesen Rekord auf: Er ist der südlichste tropische Wirbelsturm, der in Hurrikanstärke auf Land trifft. „Martha“ schwächte sich im November zu einem Tropensturm ab, bevor er auf die Küste von Panama traf.

24.11., 13:00 Uhr:

Aktuelle Daten (Donnerstag, 24.11., 13:00 Uhr MEZ):
Kategorie 2
Mittelwind bis etwa 90 Knoten (ca. 165 km/h)
Spitzenböen bis etwa 110 Knoten (ca. 205 km/h)
Kerndruck: ca. 976 Hektopascal
Position: 11.0N 82.9W – etwa 150 km südöstlich Bluefields, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 7 Knoten (ca. 13 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

Im aktuellen Satellitenbild zeichnet sich ein Auge im Zentrum des Hurrikans ab.

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24.11., 12:30 Uhr:

Aktuelle Daten (Donnerstag, 24.11., 12:00 Uhr MEZ):
Kategorie 2
Mittelwind bis etwa 85 Knoten (ca. 155 km/h)
Spitzenböen bis etwa 105 Knoten (ca. 195 km/h)
Kerndruck: ca. 978 Hektopascal
Position: 11.0N 82.8W – etwa 155 km südöstlich Bluefields, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 7 Knoten (ca. 13 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

24.11., 11:45 Uhr:

Das Aufklärungsflugzeug hat den Hurrikan erreicht. Nach den ersten eintreffenden Daten hat sich der Hurrikan weiter verstärkt. Wahrscheinlich hat er die Kategorie 2 der fünfteiligen Hurrikanskala erreicht, offiziell ist dies aber noch nicht. Gut 100 Kilometer ist das Zentrum des Hurrikans noch von der Küste entfernt. Die Ausläufer haben die Küste bereits erreicht, lösen hier heftige Regenfälle aus. Späestens am Abend ist auch das Zentrum des Hurrikan an der Küste angekommen.

24.11., 10:50 Uhr:

Der Hurrikan wühlt ordentlich das Meer auf. Die signifikante Wellenhöhe beträgt im Bereich des Hurrikans inzwischen mehr als 5 Meter, deutlich höhere Einzelwellen sind dabei nicht berücksichtigt.

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24.11., 09:15 Uhr:

Ein Aufklärungsflugzeug der US-Luftwaffe ist auf dem Weg zu dem Hurrikan und wird diesen in den kommenden Stunden untersuchen. Noch dauert es eine Weile, bis das Flugzeug von den Südstaaten der USA den äußersten Südwesten der Karibik erreicht hat. Sobald Daten vorliegen, berichten wir darüber.

Ein paar Erklärungen zu den Aufklärungsflügen in die Hurrikane: Diese Flüge der „Hurricane Hunters“ haben eine lange Tradition und werden auf eine Wette in den 1940er Jahren zurückgeführt. Seit Mitte der 1940er Jahre fliegt man regelmäßig in Stürme und Hurrikane sowie in verdächtige Tiefs auf dem Atlantik, sofern sie Land bedrohen. Die Daten zum Luftdruck im Zentrum, Wind und Temperaturen sind sehr wichtig für die Berechnung der weiteren Zugbahn und Stärke des Sturms. Die Missionen sind zwar sehr teuer, rechnen sich aber allein schon dadurch, dass damit Evakuierungsmaßnahmen früher getroffen werden und – soweit möglich – die betroffenen Anwohner Dinge in Sicherheit bringen können. Außerdem kann so die Evakuierungszone möglichst klein gehalten werden, was wiederum enorme Kosten einspart. Die Flüge erfolgen dabei nicht in Bodennähe, sondern vor allem bei stärkeren Stürmen meist in 3 Kilometer Höhe. Dabei werden die Flugzeuge arg durchgerüttelt. Auf den Luftdruck und den Wind am Boden kann man aus den Daten in der Höhe schließen oder es werden auch so genannte Dropsonden abgeworfen, die dann die Messdaten ans Flugzeug melden. Alle Daten landen beim National Hurricane Center und werden über das Internet quasi live verbreitet. Die Messwerte liefern dabei ein wesentlich genaueres Bild über den jeweiligen Sturm als Satellitenbilder. Solche Aufklärungsflüge gibt es auf dem Atlantik und sporadisch auf dem Ostpazifik. Auf dem Nordwestpazifik wurden sie aus Kostengründen vor vielen Jahren eingestellt, sollen aber möglicherweise in den kommenden Jahren wieder eingeführt werden (Bildquelle: OMAO / NOAA).

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24.11., 08:30 Uhr:

Die ersten Ausläufer haben das Festland erreicht. Das Satellitenbild „Top Alarm“ zeigt die Temperaturen an der Oberfläche der Wolken – je kälter, desto höher reichend. Vor allem in Zentrumsnähe sind sehr tiefe Oberflächentemperaturen zu sehen.

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24.11., 07:00 Uhr:

Die aktuellen Daten zum Hurrikan um 07:00 Uhr MEZ (Mitternacht Ortszeit in Bluefields, Nicaragua):

Aktuelle Daten (Donnerstag, 24.11., 07:00 Uhr MEZ):
Kategorie 1
Mittelwind bis etwa 75 Knoten (ca. 140 km/h)
Spitzenböen bis etwa 90 Knoten (ca. 165 km/h)
Kerndruck: ca. 981 Hektopascal
Position: 11.2N 82.4W – etwa 175 km ostsüdöstlich Bluefields, Nicaragua
Zugbahn: 270 Grad (West) mit 8 Knoten (ca. 15 km/h)
(Quelle der Daten: NHC)

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Der Hurrikan „rast“ also nicht, er bewegt sich langsam auf die Küste von Nicaragua und Costa Rica zu.

24.11., 06:30 Uhr:

Noch ein paar Fakten zum Hurrikan „Otto“: Es ist der 15. Sturm der nordatlantischen Hurrikansaison, davon erreichten 7 Hurrikanstärke. Von diesen 7 Hurrikanen wurden bisher drei als starke Hurrikane ab der Kategorie 3 der fünfteiligen Hurrikanskala eingestuft. Im langjährigen Mittel werden auf dem Nordatlantik 10 bis 11 Stürme beobachtet, davon 5 bis 6 Hurrikane und davon 2 bis 3 starke Hurrikane. Besonders in Erinnerung bleiben der Hurrikan „Matthew“, der in Haiti eine Katastrophe mit Hunderten Toten auslöste und dann große Schäden auf den Bahamas und an der US-Ostküste anrichtete, und der Hurrikan „Nicole“, der im Oktober auf die Insel Bermuda traf. Vor allem durch diese beiden Hurrikane war die Saison aktiver als im langjährigen Mittel. Nicht mitgezählt werden dabei zwei Stürme im Bereich der Biskaya und des Mittelmeeres, weil die namensgebende Behörde der USA für diese Seegebiete nicht zuständig ist.

Der Hurrikan „Otto“ ist der späteste Hurrikan im Bereich der Karibik, er übertaf den Hurrikan „Martha“ (1969) um knapp einen Tag. Der letzte Hurrikan, der Nicaragua voll traf, war „Joan“ im Herbst 1988, der die Stadt Bluefields an der Ostküste verwüstete. Cota Rica wurde bisher nicht voll von einem Hurrikan getroffen. „Otto“ zieht ins Grenzgebiet der beiden Staaten.

24.11., 06:00 Uhr:

Die Blitzverteilung in der vergangenen Stunde mit zahlreichen Einschlägen im Bereich des Hurrikans.

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24.11., 05:00 Uhr:

Die vom globalen US-Modell erwarteten Regenmengen bis zum Samstagabend. Vor allem im südlichen Nicaragua nahe der Grenze (fette schwarze Linie) zu Costa Rica dürfte es erhebliche Überschwemmungen geben.

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Stand: 24.11., 04:40 Uhr:

Dicht vor der Küste von Nicaragua und Costa Rice hat sich der Hurrikan deutlich verstärkt. Bei einem Aufklärungsflug wurden Windgeschwindigkeiten bis etwa 165 km/h mit noch stärkeren Böen gemessen, allerdings in einem Gewitter. Offiziell liegt der Hurrikan noch in der untersten Kategorie 1 der fünfteiligen Hurrikanskala mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis etwa 140 km/h. Das aktuelle Satellitenbild zeigt den kleinen Hurrikan eindrucksvoll.

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Stand 23.11.:

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In der Nacht zum Mittwoch hatte sich der Sturm „Otto“ zum 7. Hurrikan der nordatlantischen Hurrikansaison 2016 verstärkt. Die Windgeschwindigkeiten reichten in Zentrumsnähe bis 120 km/h mit wesentlich stärkeren Böen. Der Luftdruck war im Zentrum bis auf 984 Hektopascal gesunken. Die Daten wurden bei Aufklärungsflügen gewonnen, bei denen das Innere des Sturms, aber auch sein ganzer Aufbau erkundet wurde. Mit Satellitendaten ist zwar eine grobe Abschätzung von Stärke und Position und damit auch der Zugbahn möglich, genaue Daten für eine noch bessere Vorhersage als Grundlage für die Warnungen erhält man erst, indem man in die Stürme hinein fliegt.

Durch starke und damit ungünstige Höhenwinde bekam der Hurrikan aber schon wenige Stunden später sozusagen „Schieflage“ und wurde etwas zerrissen. Dennoch konnte er die Stärke in etwa halten. Am Mittwochmittag mitteleuropäischer Zeit wurde er zu einem Tropischen Sturm mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 110 km/h herabgestuft. Damit bleibt er nur sehr knapp unterhalb der Hurrikanschwelle.

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Der Tropensturm zieht sehr langsam weiter in Richtung Westen und damit in Richtung Nicaragua und Costa Rica. Auch wenn sich „Otto“ nicht erneut zu einem Hurrikan verstärken sollte, bleibt er sehr gefährlich. Vor allem im südlichen Nicaragua und im Norden Costa Ricas drohen vor allem heftige Regenfälle von 150 bis 300 Liter pro Quadratmeter, örtlich auch etwa 500 Liter, mit der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen. Besonders Costa Rica ist sehr bergig und hier ist die Gefahr von Erdrutsche besonders groß. Nach Überquerung von Mittelamerika könnte „Otto“ zunächst als Sturm über den Pazifik ziehen, wo er seinen Namen beibehält, sollte er auch über Land durchweg seine Zirkulation beibehalten. Zuletzt gab es das vor 20 Jahren, als aus dem Atlantik-Hurrikan „Cesar“ der Pazifik-Hurrikan „Douglas“ wurde. Auf dem Ostpazifik sind die Bedingungen dann aber ungünstig und der Sturm könnte sich mehr oder weniger auflösen.

Der Hurrikan „Otto“ hat bereits Rekorde aufgestellt. Er ist der südlichste Hurrikan auf dem Nordatlantik seit 1969. Damals bildete sich der Hurrikan „Martha“ auf einer nördlichen Breite von 10,3 Grad, „Otto“ wurde in 10,5 Grad nördlicher Breite zu einem Hurrikan. „Otto“ ist zudem der späteste Hurrikan in der Karibik seit Beginn der Aufzeichnungen, er übertraf „Martha“, der im November 1969 nur knapp einen Tag früher zu einem Hurrikan wurde. Sollte „Otto“ auf Costa Rica treffen, ist es dort der erste bekannte Tropensturm seit 1887 und sehr wahrscheinlich auch der stärkste.


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53 Kommentare

  1. Tim 23. November 2016
    • Thomas Sävert 23. November 2016
  2. Timo 23. November 2016
    • Thomas Sävert 23. November 2016
  3. Rike 24. November 2016
  4. Rose seydelmann 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  5. Rose seydelmann 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  6. Christina Kurth 24. November 2016
  7. Christiane Track 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  8. Schnotto 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  9. Florian Siegel 24. November 2016
  10. alex 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  11. Renate Puchmüller 24. November 2016
  12. Christoph 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  13. Anne 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  14. Ralf Koch 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  15. Kerstin 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  16. Rose seydelmann 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
  17. Alexander 24. November 2016
    • Thomas Sävert 24. November 2016
      • ab 25. November 2016
  18. Nina Durst 24. November 2016
    • Thomas Sävert 25. November 2016
  19. Florian Mayrhofer 25. November 2016
    • Thomas Sävert 25. November 2016
  20. klaus Steup 25. November 2016
  21. Christina 25. November 2016
  22. klaus Steup 25. November 2016
  23. Evelyn Rabold 25. November 2016
    • Thomas Sävert 25. November 2016
      • Evelyn Rabold 25. November 2016
  24. Karin Harsch 25. November 2016
  25. Claudia 25. November 2016
  26. Kiriaki 27. November 2016
    • Thomas Sävert 27. November 2016
  27. Kiriaki 27. November 2016

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