Ticker zum extremen Hurrikan MARIA

Nur wenige Wochen nach dem verheerenden Hurrikan IRMA hat erneut ein extrem starker Hurrikan in Teilen der Karibik gewaltige Schäden angerichtet. MARIA hat die Kleinen Antillen überquert und danach Puerto Rico. Zeitweise erreichte er die höchste Kategorie 5 auf der Hurrikanskala, als Hurrikan der Kategorie 4 traf er auf Puerto Rico. Einen Hurrikan dieser Stärke erlebte Puerto Rico zuletzt im Jahre 1928. In diesem Ticker wollen wir Sie mit sehr vielen Infos zum Hurrikan versorgen.

Die wichtigsten Links zu unseren Satellitenbildern. Einfach in die Karten reinklicken um näher heran zu kommen und mit der Lupe oben links wieder heraus. An die Ränder der Karten klicken zur Navigation, um den Ausschnitt zu wechseln.


+++ Live-Ticker aktualisieren +++

Vorerst beendet – im Laufe des Donnerstag neue Infos

20:35 Uhr: Auch nach der neuen Prognose des ECMWF wird die Dominikanische Republik nur gestreift bis Donnerstag, Haiti wird nur einige Ausläufer von Hurrikan Maria bekommen. Der nächste schlimme Volltreffer der Eyewall könnte dann erst zum Freitag für die Turks- und Caicosinseln anstehen. Wir werden die Tage weiter berichten.

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20:20 Uhr: Ganz Puerto Rico soll ohne Strom sein, das wären rund 3,4 Millionen Menschen.

19:50 Uhr: Der Hurrikan ist jetzt dabei Puerto Rico nach Nordwesten zu verlassen, hier werden Sturm und Regen in den kommenden Stunden langsam weniger. Die Dominikanische Republik wird zum Glück nur gestreift im Osten und Norden, ein Landgang mit katastrophalen Auswirkungen ist hier nicht zu erwarten. Wir bleiben an Hurrikan MARIA natürlich dran in den kommenden Tagen. –> zum aktuellen Satellitenbild

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18:45 Uhr: Ein weiteres Video, das in Gurabo (Puerto Rico) aufgenommen sein soll. Es kann hier keine Sturmflut sein, sondern die Überschwemmungen müssten durch die heftigen Regenfälle kommen. Das Zentrum des Sturms zieht nun langsam nach Nordwesten ab wieder aufs Meer hinaus. Hier wird sich Hurrikan MARIA sehr wahrscheinlich wieder verstärken.

18:05 Uhr: Das Ausmaß der Schäden wird langsam sichtbar auf Puerto Rico, das schlimmste ist bald überstanden.

17:55 Uhr: Die aktuelle Prognose des US Modells kommt rein, demnach soll MARIA mit ihrem schlimmen Zentrum nördlich von der Dominikanischen Republik bleiben. Einen Landgang wie auf Puerto Rico wird es hier nicht geben. –> alle Prognosekarten US Modell

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17:05 Uhr: Weiteres Video vom Landfall des Hurrikan auf Puerto Rico und von Überschwemmungen. MARIA verlagert sich derzeit nur sehr langsam.

16:55 Uhr: Gefährlich sind auch die sogenannten „outer bands“ des Hurrikan. Hier kringeln sich Bänder um den Sturm mit starken Gewittern, die ebenfalls heftige Windgeschwindigkeiten bringen können.  Man erkennt es gut an den brodelnden sehr hochreichenden Gewittertürmen. Am besten ist es hier im Loop zu erkennen, wie die Wolken hochschießen. –> Blitzkarte

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16:45 Uhr: MARIA liegt genau über Puerto Rico und zieht nur sehr langsam weiter nach West bis Nordwest aktuell. Dies hat zur Folge, dass der Hurrikan dort länger andauert und vor allem extrem viel Regen bringt. Ausläufer werden als nächstes den Osten und Norden der Dominikanischen Republik erfassen. Dann soll der Hurrikan nach Norden eindrehen und die schon von Hurrikan IRMA verheerend getroffenen Turks- und Caicosinseln zum Freitag erfassen.

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16:10 Uhr: Aktuelle Bilder von Puerto Rico. Hurrikan Maria liegt nun genau über der Insel, das Auge ist vorübergehend verschwunden.

16:00 Uhr: Sie können auf unserer Webseite nun auch verschiedene Zeiträume für die Animation der Satellitenbilder wählen. Hier zum Beispiel der Loop der vergangenen 24 Stunden von Hurrikan MARIA, wo man den Verlauf ideal sehen kann.

15:30 Uhr: Auch die extremen Regenfälle sorgen auf Puerto Rico für Hochwasser und Überflutungen. Bis Donnerstag kommen bis zu 400 Liter/qm zusammen.

15:00 Uhr: Die beiden Satellitenbilder zeigen MARIA nach und vor dem Landfall auf Puerto Rico. Der Hurrikan hat sich dabei abgeschwächt und das Auge ist nicht mehr vorhanden, wie es fast immer der Fall ist, wenn er auf Land trifft. Sobald MARIA wieder auf dem Meer ist nordwestlich von Puerto Rico wird es wahrscheinlich eine erneute Verstärkung geben.

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14:25 Uhr: Weitere Entwicklung von Hurrikan MARIA

Wir sehen unten die Prognose des ECMWF (Wettermodell) bis Donnerstag, 23 Uhr MESZ. Der Hurrikan wird von Puerto Rico, wo er sich aktuell befindet, weiter nach Nordwesten ziehen und knapp an der Dominikanischen Republik vorbei. Dies heißt allerdings nicht, dass er hier nicht zu spüren ist. Im Gegenteil, denn die Südseite des Hurrikans wird die DomRep voll erfassen. Hier werden die Auswirkungen wahrscheinlich nicht so extrem sein wie auf Puerto Rico, aber heftigen Sturm und starke Regenfälle sowie eine Sturmflut wird es auch hier geben! Betroffen sind in erster Linie die östlichen und nördlichen Gebiete der Dominikanischen Republik. Anschließend zieht er weiter Richtung Turks- und Caicosinseln, die von IRMA schon sehr hart getroffen wurden. Möglicherweise gibt es hier mit MARIA schon wieder einen Volltreffer, was aber noch nicht sicher ist. –> zu den aktuellen Prognosekarten

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14:10 Uhr: Weitere Eindrücke von Puerto Rico aktuell. –> Satellitenbild aktuelle Lage

13:45 Uhr: Mittlerweile ist es über MARIA hell geworden und das sichtbare Satellitenbild ist wieder nutzbar. Das Auge liegt nun über Puerto Rico, südlich von San Juan. Der Hurrikan wird nun diagonal von Südost nach Nordwest Puerto Rico überqueren. Auf den weiteren Weg und die Dominikanische Republik schauen wir gleich noch genauer. –> aktueller Satloop

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13:30 Uhr: Die Insel Dominica (Kleine Antillen) wurde gestern von MARIA als Kat 5 Hurrikan getroffen und völlig verwüstet. Jetzt gibt es ein erstes Video von Hilfskräften. Hier sieht man, wie das Auge genau über die Insel zog.

13:20 Uhr: Mike Theiss ist vor Ort in Fajardo im Osten von Puerto Rico. –> Maria aktuell

13:00 Uhr: Landfall Puerto Rico im Zeitraffer mit unseren 1min-Satbildern des GOES16 –> aktueller Loop 1min Sat

12:50 Uhr: Statt heller wird es her wieder dunkler in San Juan:

12:45 Uhr: Kleiner Abstecher vor die Nordosten der USA: Hier hat sich der Hurrikan JOSE zu einem Tropischen Sturm abgeschwächt, sieht auf den Satellitenbildern aber noch recht eindrucksvoll aus mit großem Auge. Land ist nicht direkt bedroht, aber an den Küsten weht kräftiger Wind und es gibt zum Teil meterhohe Wellen.

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12:30 Uhr: Weiteres Video aus San Juan

12:30 Uhr: Video aus San Juan, in der Hauptstadt geht es jetzt heftig zu:

12:25 Uhr: Auch die einminütigen Satellitenbilder zeigen eindrucksvoll das Auge, während es den Osten von Puerto Rico erreicht.

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12:00 Uhr: Landfall – Das aktuelle Radarbild zeigt, dass das Auge nun den Osten von Puerto Rico erreicht hat. Am Flughafen von San Juan wurde kürzlich eine Böe von 146 km/h gemessen und das außerhalb der eyewall, die sich um das Auge erstreckt. Dies war auch das vorerst letzte Radarbild von der Insel, die Radarstationen sind nicht mehr erreichbar. Es ist nicht bekannt, ob das Gerät selbst beschädigt ist oder die Stromversorgung oder die Verbindung nach außen.

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11:20 Uhr: Am internationalen Flughafen von San Juan wurde in der vergangenen Stunde eine Böe von 126 km/h gemessen, das entspricht voller Windstärke 12.

11:10 Uhr: Die aktuellen Daten von 11 Uhr, der Hurrikan hat sich durch die unten beschrieben internen Vorgänge etwas abgeschwächt, kann sich vor dem landfall (Landgang des Auges) nicht neu formieren. Dennoch können gerade im Bergland von Puerto Rico weiterhin extreme Böen bis über 300 km/h auftreten. Durch die leichte Abschwächung ist der Hurrikan nicht ungefährlicher geworden.

Mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 250 km/h (Kategorie 4)

Böen bis etwa 305 km/h

Kerndruck bei 917 Hektopascal

Position: ca. 75 km/h südöstlich San Juan, Puerto Rico

Zugbahn: Nordwest mit 17 km/h

10:55 Uhr: Das aktuelle Satellitenbild mit den Wolkentop-Temperaturen zeigt das Auge direkt bei der Insel Vieques, es erreicht nun sehr bald auch die Insel Puerto Rico. Hier sind vor allem der Osten und Nordosten betroffen, wo auch die meisten Menschen leben.

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10:35 Uhr: Zur Einordnung: Puerto Rico hat insgesamt etwa 3,4 Millionen Einwohner, davon leben allein in der Hauptstadt San Juan etwa 400.000 Menschen und im dicht besiedelten Großraum San Juan im Nordosten der Insel knapp 2,5 Millionen. Puerto Rico gehört zu den Vereinigten Staaten, ist aber kein Bundesstaat.

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10:25 Uhr: Die Animation der aktuellen Radarbilder, kurz bevor der Hurrikan auf Puerto Rico trifft. Hier der Link zum Radar von Puerto Rico. Man erkennt auch gut, dass es zunächst zwei Eyewalls (Ring mit den schlimmsten Wettererscheinungen) um das Auge herum gibt. Die innere Eyewall löst sich am Schluss auf und wird von der äußeren ersetzt. Solche internen Vorgänge treten bei einem starken Hurrikan häufig auf, man spricht von einem „Eyewall Replacement cycle“.

10:20 Uhr: Schon heute früh wurde die Insel St. Croix schwer getroffen:

09:55 Uhr: Die neuesten Ensemblekarten aus dem globalen europäischen Modell für den Hurrikan Maria. Für jede neue Berechnung werden die Anfangsbedingungen etwas verändert, heraus kommen viele verschiedene Ergebnisse. Liegen diese eng zusammen, ist die Prognose recht sicher. Gehen sie weit auseinander, sinkt die Eintreffwahrscheinlichkeit deutlich ab. Die Dominikanische Republik wird gestreift, Kuba und Florida sind raus. Eine geringe Gefahr besteht noch für die Ostküste der USA ab North Carolina und weiter nördlich.

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09:50 Uhr: Ganz schlimm trifft es den Osten der Insel mit Windgeschwindigkeiten bis über 200 km/h, im Bergland sind sogar Böen bis über 300 km/h möglich. Die erwarteten Böen bis 14 Uhr aus dem globalen europäischen Modell, das den Hurrikan bislang noch am besten erfasst hat. Für den weiteren Ablauf einfach im Menü vor- und zurückblättern.

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09:20 Uhr: Die Animation der aktuellen Radarbilder von Puerto Rico zeigt den sich annähernden Hurrikan. Auch die vorgelagerte Insel Vieques wird voll getroffen.

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09:00 Uhr: Die Blitzaktivität im Bereich des Hurrikans. An der Südostseite haben sich neue Gewitter mit zahlreichen Blitzen gebildet.

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08:50 Uhr: Das Auge des Hurrikans befindet sich jetzt dicht westlich von St. Croix und der Hurrikan zieht weiter in Richtung Nordwesten. Dabei dürfte vor allem der Osten von Puerto Rico schwer getroffen werden. Aktuell schwächt sich MARIA etwas ab, aber nur ganz wenig. Dies ändert nichts am Zerstörungspotenzial.

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08:35 Uhr: Wie sieht es eigentlich mit der Dominikanischen Republik aus? Der Hurrikan überquert zunächst Puerto Rico und zieht weiter nach Nordwesten. Damit wird die Dominikanische Republik nur gestreift, aber im Osten und Nordosten des Landes sind Böen bis über 120 km/h möglich, nach der Vorhersage aus dem globalen europäischen Modell auch über 150 km/h. Dazu regnet es heftig und es sind Überschwemmungen und Erdrutsche möglich. Auf die Küste treffen meterhohe Wellen.

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07:50 Uhr: Eindrucksvoll zeigt das aktuelle Radarbild den Hurrikan MARIA, der sich auf Puerto Rico zu bewegt. Man erkennt gut, dass es nicht nur eine eyewall (Ring mit dem schlimmsten Wetter) um das Zentrum herum gibt, sondern gleich zwei. In beiden treten sehr hohe Windgeschwindigkeiten zusammen mit extremen Regenfällen auf.

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07:40 Uhr: Die weitere Zugbahn führt den Hurrikan zunächst weiter nach Nordwesten und nach Überquerung von Puerto Rico auf den offenen Atlantik hinaus. Kuba und auch Florida werden nicht erreicht, höchstens Bermuda könnte noch etwas abbekommen. Die Karte zeigt die Ensemble-Vorhersagen, die mit verschiedenen Anfangsbedingungen gerechnet werden und so verschiedene Ergebnisse liefern. Je enger sie zusammen liegen, desto sicherer ist die Prognose.

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07:25 Uhr: Der Hurrikan zieht sehr dicht an St. Croix vorbei und steuert weiter auf Puerto Rico zu, die aktuellen Daten:

Mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 280 km/h

Böen bis etwa 325 km/h

Kerndruck bei 910 Hektopascal

Position: ca. 155 km/h südöstlich San Juan, Puerto Rico, ca. 30 km südwestlich von St. Croix

Zugbahn: Westnordwest mit 17 km/h

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06:35 Uhr: Der Hurrikan bewegt sich weiter genau auf Puerto Rico zu. Zuletzt traf im Jahre 1928 ein Hurrikan dieser Stärke die Insel. Der Hurrikan zog damals weiter nach Florida, insgesamt kamen damals etwa 1200 Menschen ums Leben, davon allein auf Puerto Rico 312. Aktuell warnt der Gouverneur von Puerto Rico, dass es extreme Schäden geben wird. Teile der Insel können für Wochen oder sogar Monate unbewohnbar werden. Ganze Gebäude werden voraussichtlich einstürzen, die Infrastruktur komplett zusammenbrechen.

06:20 Uhr: Bis zu 12 Meter hoch sind die signifikanten Wellen rund um St. Croix. Unter der signifikanten Wellenhöhe versteht man das Mittel der höchsten Wellen, einzelne Ausreißer nach oben können sogar doppelt so hoch sein.

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06:00 Uhr: Geht man vom Luftdruck im Zentrum des Hurrikans aus, gehört MARIA nun zu den 10 stärksten Hurrikanen auf dem Nordatlantik seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Kerndruck liegt aktuell bei 908 Hektopascal. Das ist zudem der tiefste Wert auf dem Atlantik seit 12 Jahren. Den Rekord hält der Hurrikan WILMA (Bildquelle: NASA):

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05:30 Uhr: Das Auge des Hurrikans zieht sehr dicht an St. Croix vorbei. Damit bekommt die Insel die Eyewall, der schlimmste Teil des Hurrikans, dem Ring rund um das Auge, voll ab. Aktuelle Daten aus dem Hurrikan, gemessen mit dem Aufklärungsflugzeug zeigen, dass der Luftdruck im Zentrum etwa bei 908 Hektopascal liegt, die Stärke ist in etwa unverändert. Das aktuelle Satellitenbild:

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05:00 Uhr: Der aktuelle Stand von 5 Uhr MESZ:

Mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 280 km/h

Böen bis etwa 325 km/h

Kerndruck bei 909 Hektopascal

Position: ca. 190 km/h südöstlich San Juan, Puerto Rico, ca. 45 km südsüdöstlich von St. Croix

Zugbahn: Westnordwest mit 17 km/h

04:55 Uhr: Aktuell ist wieder ein Aufklärungsflugzeug auf dem Weg in den Hurrikan. Man darf gespannt sein, wie stark MARIA jetzt ist.

04:25 Uhr: Das Auge nähert sich der Insel St. Croix, wie das hoch aufgelöste Satellitenbild mit den Wolkentop-Temperaturen zeigt.

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04:10 Uhr: Auf der Insel St. Croix mit rund 50.000 Einwohnern sind die Auswirkungen schon deutlich zu spüren. Das Auge des Hurrikans befindet sich noch knapp 100 Kilometer südöstlich der Insel.

20.09.2017, 04:00 Uhr: Der aktuelle Stand, der Hurrikan wird immer stärker, dazu das aktuelle Satellitenbild

Mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 280 km/h

Böen bis etwa 325 km/h

Kerndruck bei 909 Hektopascal

Position: ca. 255 km/h südöstlich San Juan, Puerto Rico

Zugbahn: West bis Nordwest mit 17 km/h

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20:40 Uhr: Es sind nun neue 1minütige Satellitenbilder online, die einen extrem hoch aufgelösten Zoom erlauben.

Mit den Rasterkarten können Sie sehr nah an den Hurrikan heran. –> Animation Zoom Auge aktuell

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20:00 Uhr: 

Aktuell Hurrikan Maria CAT 5 mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis 257 km/h und zieht mit 16 km/h nach Nordwesten.

,, Der Ticker pausiert in der Nacht, wird aber am Mittwoch in der Früh weitergeführt. “

19:33 Uhr: Nach dem neuen US-Modell zieht Maria mit ihrem Auge genau über Puerto Rico und die Stadt San Juan könnte sich im Einflussbereich der Eyewall mit Windspitzen bis 180 km/h oder deutlich mehr befinden!

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19:00 Uhr: Die Animation der Satellitenbilder mit den Wolkentop-Temperaturen zeigt, dass Maria als CAT 5 weiter nach Nordwesten Richtung Puerto Rico zieht! Die mittlere Windgeschwindigkeit beträgt derzeit rund 257 km/h. Er selbst zieht aber nur mit 16 km/h!

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18:30 Uhr: Erste Meldungen von der Insel Dominica lassen Schlimmes befürchten. Es gibt Berichte über zerstörte Häuser überschwemmte Orte und massenweise umgestürzte Bäume. Über mögliche Opfer ist derzeit nichts bekannt. Die Insel war in der Nacht (heute früh mitteleuropäischer Zeit) von dem Hurrikan MARIA voll getroffen worden.

18:20 Uhr: Die Animation der Satellitenbilder mit den Wolkentop-Temperaturen zeigt, dass der Hurrikan weiterhin Kurs nimmt auf Puerto Rico:

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17:40 Uhr: Die neuesten Berehnungen des globalen deutschen Modells zeigen, dass der Hurrikan soweit nördlich an der Dominikanischen Republik vorbeiziehen soll, dass die Küste noch von Regen und einzelnen Sturmböen getreift wird. Andere Modelle sehen den Hurrikan noch auf südlicherer Zugbahn. Entwarnung kann also für die Dominikanische Republik noch lange nicht gegeben werden.

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17:15 Uhr: Die Stärke eines Hurrikans hängt nicht nur von den Wassertemperaturen bzw. den Temperaturunterschieden zur Luft in größeren Höhen ab, sondern auch davon, ob starker Höhenwind stört und ob von außen trockene Luft in das Sturmsystem strömt. Schaut man sich das aktuelle Wasserdampfbild an, ist von trockener Luft rund um den Hurrikan MARIA weit und breit nichts zu sehen. Störende Höhenwinde gibt es auch nicht, erst bei Überquerung der Insel Puerto Rico dürfte sich der Hurrikan durch den Landeinfluss etwas abschwächen. Vorher könnte er sogar noch an Kraft zulegen.

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16:55 Uhr: Der aktuelle Stand:

Mittlere Windgeschwindigkeiten bis 260 km/h

Böen bis etwa 315 km/h

Kerndruck bei 927 Hektopascal

Position: ca. 180 km/h westlich von Guadeloupe

Zugbahn: West bis Nordwest mit 17 km/h

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16:40 Uhr: Noch immer gibt es keine Infos und Bilder von der Insel Dominica, aber auch auf Guadeloupe gibt es erhebliche Schäden:

15:45 Uhr: Die Blitzaktivität in der östlichen Karibik. Zahlreiche Blitze sprechen für starke Konvektion und eher für eine weitere Verstärkung des Hurrikans.

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15:00 Uhr: Der aktuelle Überblick mit dem kleinen Auge und dem sich über Hunderte Kilometer erstreckenden System. Der Hurrikan zieht nach Nordwesten bis Westen und hält weiter Kurs auf Puerto Rico. Die mittleren Windgeschwindigkeiten reichen bis etwa 260 km/h mit noch wesentlich stärkeren Böen. Der Luftdruck im Zentrum beträgt 933 Hektopascal. Dabei zieht der Hurrikan sehr gemächlich mit einer Zuggeschwindigkeit von nur 15 km/h. Ein Hurrikan rast also nicht!

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14:35 Uhr: Die neuesten Berechnungen des globalen europäischen Modells zur Zugbahn. Nach Puerto Rico wird die Dominikanische Republik eher gestreift und Kuba ganz ausgelassen. Auch Florida ist demnach außen vor, der Nordosten der USA aber noch nicht.

14:25 Uhr: Das hoch aufgelöste Satellitenbild zeigt rund um das Auge hoch reichende Wolkentürme. Das Auge selbst ist nicht ganz wolkenfrei, manchmal entstehen auch am Rande des Auges kleine Wirbel, die auch innerhalb des Auges Schäden anrichten können.

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14:00 Uhr: Das aktuelle globale US-Modell lässt der Hurrikan an der Ostspitze von Puerto Rico nach Nordwesten ziehen. So wären vor allem der Osten und der Norden der Insel betroffen. Andere Modelle sehen den Hurrikan aber südlicher. Genaues muss man noch abwarten, die gesamte Insel sowie die östlich angrenzenden Virgin Islands stehen unter Hurrikanwarnungen.

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13:25 Uhr: Die Wassertemperaturen aus dem globalen europäischen Modell: Mit rund 29 Grad ist das Wasser sehr warm und liefert ausreichend Energie, damit der Hurrikan weiter sehr stark bleiben oder sich noch verstärken kann.

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13:00 Uhr: Es wird langsam hell in der Karibik, hier ein erstes Satellitenbild im sichtbaren Bereich, in dem das Auge sehr gut zu erkennen ist.

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11:50 Uhr: Der Hurrikan „eiert“ sozusagen durch die Karibik – mal macht er einen Schlenker nach Norden, dann zieht er wieder nach Westen, wie die Animation der aktuellen Satellitenbilder zeigt. Eine Prognose über die ganz genaue Zugbahn ist somit sehr, sehr schwierig.

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11:15 Uhr: Nicht nur Wind und Regen richten große Schäden an, sondern auch die Sturmflut und meterhohe Wellen. Vom globalen europäischen Modell werden für den Mittwoch Wellenhöhen bis über 10 Meter berechnet. Ausreißer nach oben sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

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10:50 Uhr: Aktuelle Daten aus dem Hurrikan, gemessen mit einem Aufklärungsflugzeug, zeigen, dass sich MARIA wieder deutlich verstärkt. Der Luftdruck im Auge des Hurrikans fällt wieder drastisch ab, er liegt wieder deutlich unter 940 Hektopascal. 933 Hektopascal ist der offizielle Wert, das sind mehr als 10 Hektopascal weniger als beim Flug zuvor. Auch der Wind legt bereits wieder zu.

10:45 Uhr: Der Zeitraffer zeigt, wie der Hurrikan Maria in die Karibik gezogen ist und dabei vor allem die Karibikinsel Dominica überquert hat.

09:35 Uhr: Ein paar Zahlen zur aktuellen Hurrikansaison: MARIA ist der 13. Sturm der laufenden Saison auf dem Nordatlantik. Davon haben sich 7 Stürme zu Hurrikanen entwickelt und davon wiederum 4 zu starken Hurrikanen ab Kategorie 3 auf der fünfteiligen Hurrikanskala. Zwei Hurrikane, IRMA und MARIA erreichten sogar die höchste Stufe. Damit ist 2017 die insgesamt erst 7. Saison, in der es mehr als einen Hurrikan der Kategorie 5 gab. Und es ist erst das zweite Mal, dass zwei Hurrikane der Kategorie 5 auf Land treffen.

09:15 Uhr: Das Video zeigt, wie es aktuell auf der Insel Guadeloupe zugeht. Über das Ausmaß der Schäden ist derzeit noch nichts bekannt.

09:00 Uhr: Der Bereich mit den höchsten Windgeschwindigkeiten in einem Hurrikan ist die eyewall, die sich rund um das Auge erstreckt. Wo das Auge genau trifft, ist also zweimal mit heftigem Wetter zu rechnen, einmal aus der einen Richtung, nach Durchzug des Auges aus der anderen Richtung.

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08:35 Uhr: Das Auge liegt inzwischen sehr dicht südwestlich der Insel Guadeloupe. Damit erwischt der schlimmste Teil des Hurrikans, die so genannte eyewall, vor allem den Südwesten der Insel voll.

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08:15 Uhr: Langsam wird es ungemütlich im Südwesten der Insel Guadeloupe:

08:00 Uhr: Die aus Satellitendaten berechneten Regensummen der vergangenen 24 Stunden zeigen, wie viel Regen in etwa im Bereich des Hurrikans gefallen ist. Solche Mengen von zum Teil mehreren Hundert Litern pro Quadratmeter sind normal in tropischen Wirbelstürmen. Zum Vergleich: In den meisten Regionen in Deutschland fallen zwischen 500 und 800 Liter pro Quadratmeter im ganzen Jahr.

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07:40 Uhr: Die Karte aus dem globalen US-Modell zeigt die erwarteten Regensummen im Bereich des Hurrikans bis zum Freitag. Einige Hundert Liter können pro Quadratmeter fallen und das meist an nur einem einzigen Tag.

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07:10 Uhr: Die Animation zeigt, wie das Auge des Hurrikans die Insel Dominica überquert. Die eyewall, der Ring mit dem schlimmsten Wetter rund um das Auge herum, wird dabei etwas zerrissen.

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06:30 Uhr: Für Puerto Rico könnte es am Mittwoch ein Volltreffer werden, der Hurrikan Maria zieht voraussichtlich direkt über die Insel hinweg, wobei es noch ein paar Unsicherheiten gibt. Die Karte aus dem globalen europäischen Modell zeigt den Hurrikan direkt vor Puerto Rico. Die Insel wurde seit Beginn der Aufzeichnungen erst ein einziges Mal von einem Hurrikan der Kategorie 5 getroffen, das war im Jahre 1928. Der bisher letzte Hurrikan der Kategorie 4 erwischte die Insel im Jahre 1932, also vor 85 Jahren.

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06:10 Uhr: Ein kleiner Schlenker nach Norden vergrößert die Gefahr für die französische Insel Guadeloupe, zumindest der Südwesten der Insel bekommt den Hurrikan voll zu spüren:

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05:50 Uhr: Mit Aufklärungsflugzeugen, die speziell für diese Mission ausgerüstet sind, fliegt die US-Luftwaffe direkt in das Zentrum des Hurrikans, um aktuelle Messwerte zu erhalten. Die aktuellen Werte zeigen, dass sich der Hurrikan Maria etwas abgeschwächt hat beim Überqueren der Insel Dominica, die bis zu 1447 Meter hohe Berge aufweist. Das kleine Auge mit einem Durchmesser von rund 15 Kilometern wurde etwas zerrissen. Der Luftdruck im Zentrum stieg von 925 Hektopascal auf rund 945 Hektopascal an. Übe dem warmen Wasser in der östlichen Karibik dürfte sich der Hurrikan aber rasch wieder verstärken. Das Bild entstand im Auge des Hurrikans Irma.

05:25 Uhr: Die Karte zeigt die Orte, an denen alle Hurrikane mit der Kategorie 5 die höchste Stufe der Hurrikanskala erreichten. MARIA schaffte den Sprung zu einem katastrophalen Hurrikan direkt bei den Kleinen Antillen. Es ist der stärkste Hurrikan auf der Insel Dominica seit Beginn der Aufzeichnungen.

05:15 Uhr: Die weitere Zugbahn führt den katastrophalen Hurrikan zunächst nach Puerto Rico. Danach kann er die Dominikanische Republik zumindest streifen. Die Ensemble-Vorhersagen – mit unterschiedlichen Anfangsbedingungen gerechnet – zeigen, dass es aber noch Unsicherheiten gibt. Danach soll der Hurrikan nach Nordwesten und Norden eindrehen.

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05:00 Uhr MESZ: Die Insel Dominica wurde in der Nacht zum Dienstag mitteleuropäischer Zeit voll getroffen:

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32 Kommentare

  1. Dirk 19. September 2017
    • Thomas Sävert 19. September 2017
      • Julia Jumpertz 19. September 2017
        • Thomas Sävert 19. September 2017
  2. Dirk 19. September 2017
  3. Hans 19. September 2017
    • Thomas Sävert 19. September 2017
  4. Karin Schomacker 19. September 2017
    • Thomas Sävert 19. September 2017
  5. Jen B. 19. September 2017
    • Thomas Sävert 19. September 2017
      • Jen B. 19. September 2017
  6. Josephine 19. September 2017
    • Thomas Sävert 19. September 2017
  7. Egli 19. September 2017
    • Fabian 19. September 2017
  8. M. M. Maarten 19. September 2017
    • Thomas Sävert 20. September 2017
  9. Dirk 20. September 2017
    • Thomas Sävert 20. September 2017
  10. Mimi 20. September 2017
    • Thomas Sävert 20. September 2017
  11. Eric Hoyer 20. September 2017
  12. Schmidt 20. September 2017
    • Fabian 20. September 2017
  13. Nadine 20. September 2017
  14. Robin May 21. September 2017
    • Thomas Sävert 21. September 2017
  15. Jannik Schaaf 21. September 2017
    • Fabian 21. September 2017
  16. Ute Kniesche 21. September 2017

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