Taifun „Melor“ überschwemmt Teile der Philippinen

Mit mittleren Windgeschwindigkeiten bis über 200 km/h hat der starke Taifun „Melor“ die zentralen Philippinen erreicht. Das Zentrum des Taifuns zieht dabei entlang der Nordküste der Insel Samar, die derzeit schwer getroffen wird. Auf Samar und auf weiteren Inseln fällt heftiger Regen bei extrem starkem Wind. Eine größere Sturmflut wie beim Taifun „Haiyan“ vor zwei Jahren weiter im Süden der Philippinen gibt es auf Samar aber nicht.

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Taifun „Melor“ an der Nordküste der Insel Samar

Der Taifun zieht weiter nach Westen und überquert die zentralen Bereiche der Inselgruppe. Hier schwächt er sich in den kommenden Stunden ab und dürfte sich bis zur Wochenmitte weitgehend auflösen. Allerdings bringt er bis dahin teils enorme Regenmengen, gebietsweise können 250 bis 500 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, lokal auch noch mehr. Dies fürhrt zu lebensbedrohlichen Überschwemmungen und Erdrutschen.

„Melor“ ist bereits der 21. Taifun des Jahres auf dem Nordwestpazifik. Die Wirbelsturmsaison läuft hier – anders als auf dem Atlantik – das ganze Jahr durch, weitere Stürme sind also durchaus noch möglich. Die Taifunsaison 2015 hat einige Rekorde gebrochen, noch nie seit Aufzeichnungsbeginn wurden so viele starke Taifune beobachtet.

 

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