Supertaifun MARIA auf dem Nordwestpazik

Auf dem Nordwestpazifik hat sich westlich der Marianen der Supertaifun MARIA gebildet und wird in den kommenden Tagen weiter nach Westen und bis kommende Woche grob Richtung Shanghai ziehen. So zumindest die aktuellen Prognosen.

Die Satellitenbilder zeigen derzeit einen sehr gut organisierten Sturm mit einem ausgeprägten Auge. Dabei dürften die Mittelwinde um das Auge herum (es erfolgen dort keine Erkundungsflüge) bei etwas über 250 km/h liegen und die Spitzenwindböen bei weit über 300 km/h. Unter den folgenden Links können Sie zahlreiche aktuelle Satellitenbilder verfolgen, einfach am Rande der Karten navigieren und über das Menü die verschiedenen Satellitenbilder auswählen:

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Zugbahn – es geht grob Richtung Shanghai

Die Storm Tracks des ECMWF lassen den Supertaifun recht einheitlich Richtung Shanghai ziehen, sodass zunächst die zu Japan gehörenden Inseln stark gefährdet wären. Ein Treffen auf Taiwan ist derzeit eher eine Außenseiterlösung. Insgesamt wird die Zugbahn recht einheitlich simuliert, wenn man bedenkt, dass ein Landgang auf den ersten Inseln frühestens Dienstag stattfinden könnte.

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Die doch derzeit recht einheitliche Prognose zeigt sich auch im Modellvergleich zwischen dem ECMWF und dem US Modell GFS. Unten sind zwei Karten für den Luftdruck zu sehen:
Die Vergleich oben zeigt die Berechnung für den 10.07.2018 um 11 Uhr MESZ, der Vergleich unten die Berechnung für den 11.07.2018 um 14 Uhr MESZ. Die Berechnungen sind schon recht ähnlich, wenn auch im Detail natürlich noch unterschiedlich. Jedenfalls könnte es, und die Wahrscheinlichkeit ist nicht gerade gering, zunächst für die zu Japan (Okinawa) gehörenden Inseln und anschließend für Teile der chinesischen Küste bzw. Shanghai sehr gefährlich werden.

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Ein Kommentar

  1. prospersklep 8. Juli 2018

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