Starker Taifun LAN bedroht Japan

Auf dem Pazifik verstärkt sich der Taifun LAN weiter, er weist mittlerweile mittlere Windgeschwindigkeiten bis etwa 165 km/h auf mit Böen bis etwa 200 km/h. Um das deutlich sichtbare Auge hat sich eine ausgeprägte Eyewall gebildet, das ist der Ring mit dem stärksten Wind und dem schlimmsten  Wetter. Über warmem Wasser kann sich LAN weiter verstärken und zieht in Richtung Japan.

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Das aktuelle Satellitenbild zeigt das ausgeprägte Auge im Zentrum des Taifuns.

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Die aktuellen Wassertemperaturen aus dem globalen europäischen Modell, verbreitet ist das Wasser rund 29 Grad warm. Zusammen mit nur schwachem und damit günstigem Höhenwind sind die Bedingungen geschaffen, dass sich der Taifun noch deutlich verstärken kann.

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Die Ensemble-Vorhersagen für den Taifun LAN aus dem globalen europäischen Modell. Für das Modell wird der Ausgangszustand für jede Berechnung leicht verändert und man erhält ein anderes Ergebnis. Liegen die Ergebnisse für die Zugbahn dicht beieinander, ist die Eintreffwahrscheinlichkeit recht hoch. Liegen sie weiter auseinander, nimmt die Unsicherheit deutlich zu. Dass der Taifun auf die japanische Insel Honschu treffen könnte, ist also recht wahrscheinlich, aber noch längst nicht sicher.

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Die signifikante Wellenhöhe am Samstagnachmittag aus dem globalen europäischen Modell mit gewaltigen Brechern bis etwa 18 Meter Höhe. Dabei sind noch höhere Einzelwellen hier gar nicht erfasst, sie können weit über 20 Meter hoch sein. Im Menü kann man die Karten Stunde für Stunde vor- und zurückblättern und auch nachschauen, wie hoch die Wellen sind, die in den kommenden Tagen auf die japanischen Küsten treffen können.

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Die erwarteten Regensummen bis zum Montagabend in Japan. Gebietsweise können bis über 500 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Damit drohen am Wochenende Überschwemmungen und im bergigen Gelände auch Erdrutsche, selbst wenn der Taifun Japan nur streifen sollte. Trifft er die Insel voll, drohen auch Schäden durch den Wind sowie in einigen Buchten eine meterhohe Sturmflut. Dazu kommen die gewaltigen Wellen, die weiter oben schon erwähnt wurden.


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