Rückblick 1989: Sommer Ende März im Südwesten

Ende März 1989 wehte zwischen einem Tief über Westeuropa und einem Hoch über Südosteuropa ungewöhnlich warme Luft nach Deutschland, insbesondere in den Westen und Südwesten. Da kältere Luft mit leichtem Tiefdruckeinfluss bis nach Nordwestafrika reichte, konnte an der Vorderseite der Tieffruckzone warme Luft aus der Sahara angezapft werden und über das Mittelmeer nordwärts bis nach Mitteleuropa gelangen. Im Folgenden die Großwetterlage grob skizziert.

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Am 27.03.1989 erreichte die warme Luft große Teile Deutschlands. Flächig wurde schon im Westen und Südwesten die 20 Grad-Marke überschritten, am Oberrhein wurden beispielsweise in Karlsruhe schon runde 26 Grad gemessen. Bei 25 Grad und mehr ist offiziell ein „meteorologoscher Sommertag“ erreicht. Sie können alle Karten anklicken und sich die Werte genauer ansehen in unserem großen Archiv. Einfach auf die jeweiligen Karten klicken, dann in Bundesländer und auf den Messwert.

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Die folgenden Karten zeigen die Höchstwerte vom 28.03.1989 bis zum 30.03.1989. Im Südwesten gab es teilweise 3 bis 4 Sommertage (25 Grad und mehr) am Stück! Das ist für Ende März absolut beeindruckend und wurde seit dem nicht mehr erreicht.

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An zahlreichen Wetterstationen wurden neue Märzrekorde aufgestellt. Im folgenden eine kleine Auswahl:

26,6°C – Baden-Baden – Messbeginn 1949
26,4°C – Lahr – Messbeginn 1950
26,1°C  – Mannheim – Messbeginn 1939
25,7°C – Freiburg – Messbeginn 1949
25,7°C – Worms – Messbeginn 1936
25,3°C – Köln-Bonn – Messbeginn 1957
14,5°C – Feldberg (Schwarzwald) – Messbeginn 1945

Anfang April folgte aber dann ein deutlicher Temperatursturz mit teilweise kaum mehr 10 Grad.



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