RINA schon der 17. Tropensturm

Die denkwürdige Hurrikansaison 2017 auf dem Nordatlantik geht in die nächste Runde. Auf dem Atlantik hat sich mitten im „Nirgendwo“ ein neuer Tropensturm gebildet, der den Namen RINA bekommen hat. RINA ist der 17. Sturm der laufenden Saison, in der zahlreiche Hurrikane viele Tote gefordert und gewaltige Schäden angerichtet haben. Der neue Sturm bedroht aber kein Land.

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Das aktuelle Satellitenbild zeigt den Sturm RITA mit nur vereinzelt höher reichenden Schauerwolken in Zentrumsnähe.

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Die Karte aus dem globalen europäischen Modell zeigt den Sturm am Donnerstag südöstlich von Neufundland (Kanada). Er zieht nach Norden bis Nordosten und wandelt sich dabei in ein außertropisches Tief um. Das Tief schwächt sich dann aber rasch ab und beeinflusst das Wetter bei uns in Mitteleuropa nicht.

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Die Windböen am Donnerstagvormittag aus dem globalen europäischen Modell: Vor allem an der Ostseite des Sturms werden Böen bis Orkanstärke berechnet. Vor der Umwandlung zu einem außertropischen Tief könnte RINA zu einem starken Tropensturm werden. Dass sich der Sturm zu einem Hurrikan verstärkt, ist wegen ungünstiger Höhenwinde und abnehmenden Wassertemperaturen unwahrscheinlich, aber auch nicht ganz ausgeschlossen.

Die Hurrikansaison 2017 dauert offiziell noch bis Ende November, aber auch im Dezember kommen manchmal noch Stürme vor. Bisher gab es 17 Tropenstürme, von denen sich 10 zu Hurrikanen verstärkten. Davon wiederum wurden gleich 6 zu starken Hurrikanen mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 185 km/h und mehr. Der Rekord liegt bei 7 starken Hurrikanen in einer Saison und wurde zuletzt im Jahr 2005 erreicht. Die Saison 2017 gehört zu den aktivsten Jahren der vergangenen Jahrzehnte. In Erinnerung bleiben unter anderem die Hurrikane HARVEY, IRMA und MARIA wegen der Auswirkungen in der Karibik und in den USA sowie der Hurrikan OPHELIA, der sich zu einem außertropischen Orkantief umwandelte und in Irland schwere Schäden anrichtete.


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