Regen – seit Monatsbeginn – und was am Mittwoch kommt

Für viele vielleicht auf den ersten Blick nicht sofort nachvollziehbar und verständlich, aber: Die Sommermonate Juni und Juli sind bei uns in Mitteleuropa die nassesten/niederschlagsreichsten Monate vom gesamten Jahr. Schauen wir auf die gefallenen Regenmengen der ersten Dekade des Juli, so sehen wir, dass es ziemlich flächendeckend in Deutschland schon etwas geregnet hat. Durch die Schauer und Gewitter der letzten Tage sind die Mengen sehr unterschiedlich. Ziemlich trocken verliefen die ersten Julitage in Nordfriesland, in Schleswig-Flensburg, in Ostfriesland und im Emsland, in der Magdeburger Börde und im Lee des Harzes sowie in NRW vom Raum Aachen bis Köln. Hier lagen die Regenmengen in den ersten 10 Tagen des Juli zum Teil unter 10 Liter pro Quadratmeter. Ein Hotspot in Sachen Regen war zuletzt das Rhein-Main-Gebiet und Teile von Rheinland-Pfalz, hier wurden seit Monatsbeginn 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter Regen gemessen. Auch am Alpenrand war es ziemlich nass, die Gewitter am Bodensee brachten in den letzten Tagen Regenmengen von über 100 Liter pro Quadratmeter.

 

de_regen-de-310-1_2017_07_11_04_50_2_130

 

Nun zieht von Dienstag auf Mittwoch ein kleines, aber wetteraktives Tiefdruckgebiet von den Britischen Inseln über Norddeutschland hinweg.

de_model-de-310-1_modswisseu_2017071018_36_1_149

 

Erst trifft uns die Warmfront, sie bringt den bisher recht trockenen Regionen von NRW über Niedersachsen und Hamburg hinweg bis Schleswig-Holstein einiges an Regen. Hier die prognostizierten Regenmengen bis Donnerstag 0 Uhr vom Super-HD-Modell. Demnach sind in den nächsten 48 Stunden vom Hunsrück über den Raum Köln bis Hamburg 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter möglich (für Details und zum Ablesen in die Karte und in die Länder und Landkreise).

de_model-de-310-1_modsuihd_2017071018_52_2_157

Am Nachmittag und Abend folgt die Kaltfront, sie löst Schauer und Gewitter aus, markant ist dabei auch der Wind. In der Mitte und im Süden Deutschlands sind Windböen im Bereich 60 bis 70, vereinzelt mit Frontdurchgang auch 80 bis knapp 100 km/h möglich. Das ist um diese Jahreszeit – mit voll belaubten Bäumen – durchaus gefährlich. Für Details in die Karte und in die Länder und Kreise, weitere Termine über Menü.

de_model-de-310-1_modsuihd_2017071018_46_2_11

Ein Kommentar

  1. Hans 11. Juli 2017

Kommentieren