Regen – sehr ungleich verteilt

Heute bekommt der Südosten des Landes gleichmäßigen Landregen ab –> Radar (für Details in die Länder und Kreise). Hier die stündlichen Niederschlagsmengen sowie die laut dem hochauflösenden Super-HD-Wettermodell prognostizierten Niederschlagsmengen bis Samstag 0 Uhr.

Die einen bekommen also den so wichtigen Regen ab, die anderen bleiben weiter auf dem sprichwörtlich „Trockenen“ sitzen. Schauen wir auf die Regenmengen seit Monatsbeginn, so fallen die „blauen Regionen“ in Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie in Richtung Oderhaff auf. Allgemein ist (grüne Gebiete) im Norddeutschen Tiefland viel zu wenig Regen gefallen – dies übrigens nicht nur in diesem Monat Juni – nein, auch die Vormonate (praktisch seit Jahresbeginn) waren in vielen Regionen Nord- und Ostdeutschlands viel zu trocken. In den nächsten Tagen ist auch keine Entspannung in Sicht, der Monat Juni geht trocken und weitestgehend gewitterfrei zu Ende.

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Hier die Niederschlagskarte seit Jahresbeginn: Vom Erzgebirgsvorland über den Norden Thüringens, in praktisch ganz Sachsen-Anhalt sowie in Vorpommern sind nicht mal 200 Liter pro Quadratmeter gefallen – viel zu wenig für ein durchschnittliches Jahr. Speziell die Trockenheit seit April (seit es auch diese langanhaltende heiße und schwüle Wetterphase gab) macht der Landwirtschaft zu schaffen.

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Hier im 10-Tage-Trend selbst nachschauen, wann und ob überhaupt in ihrer Region (Wunschort über Menü eingeben) eine berechtigte Hoffnung auf Regen besteht (oben im Menü: Niederschlag bzw. Akkumulierter Niederschlag auswählen).

5 Kommentare

  1. Michael Beecken 28. Juni 2018
    • Peter 28. Juni 2018
      • Michael Beecken 28. Juni 2018
  2. Thomas Leis 28. Juni 2018
  3. ErtOzt 1. Juli 2018

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