Regen, Regen – Fluch und Segen

Es scheint schon bemerkenswert, wie nass der Juni dieses Jahr stellenweise schon war. Leider „dank“ der Unwetter auch viel zu viel in viel zu kurzer Zeit auf viel zu kleinem Raum.

Für den Süden war der Regen von gestern zu heute überwiegend nicht gewinnbringend. Die Böden sind längst gesättigt, da kamen stellenweise noch einmal 30 bis 50 Liter zusammen. Insgesamt hielten sich die Regenmengen in der Breite gesehen jedoch im Rahmen. In Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Sachsen fielen in den letzten 24 Stunden im Schnitt 5 bis 20 Liter. Einige vor allem kleinere Flüsse und auch Bodensee & Hochrhein melden Hochwasser, ansonsten ist die Lage verbreitet unkritisch. Größere Flüsse im Süden und Osten werden in den kommenden Stunden nochmal um einige Dezimeter ansteigen, aktuelle Pegelstände können auf pegeldeutschland.de und hochwasserzentralen.de abgerufen werden. Camper am Rhein sollten sich auf jeden Fall informieren.

Dem Nordosten hingegen kommt der Regen aktuell zugute. Hier war es im Juni bisher oftmals deutlich trockener als sonstwo. Es ist der Landregen, den es braucht, um sinnvoll zu wirken. Kein Bauer der Welt braucht 2 cm Hagel und 100 Liter auf seinem Feld, während im Nachbardorf der Raps vertrocknet.

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Das sind die 24-stündigen Regenmengen von gestern 8 Uhr bis heute 8 Uhr, zum Ablesen ins Bundesland reinklicken:

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Unsere Regensummenkarten, kombiniert aus Radar- und Messwerten, kann man bis 2005 zurück abrufen! Der Juni 2015 war in Schwaben und Oberbayern sehr nass, im Norden recht trocken. Und die folgende Karte zeigt unmissverständlich, warum es im Juni 2013 zu diversen Hochwässern kam (die Karte sieht irgendwie gruselig aus):

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Heute zieht der Regen zur Ostsee ab, es folgen noch fast bundesweit einzelne Schauer und Gewitter. Die nächste Woche wird insgesamt verhältnismäßig trocken ablaufen, bis auf Bayern am Montag und Warmfrontregen am Dienstag von Nordwesten her bleibt es ab Mittwoch – abgesehen von einzelnen Gewittern – meist trocken. Mit Blick aufs Radar seid ihr laufend informiert, was an Regen und Gewitter zu euch kommt oder geht.


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