Radar HD+ übertrifft in der Genauigkeit alle Mitbewerber

Niederschlagsradar ist nicht gleich Niederschlagsradar – das zeigt sich heute wieder besonders gut. Zwar beziehen alle Anbieter die Rohdaten vom Deutschen Wetterdienst, wie sie aber dargestellt werden, ist sehr unterschiedlich. Der Radarverbund besteht aus 17 Wetterradaren, die über Deutschland verteilt sind und die Kunst ist es nun aus diesen 17 Einzelbildern ein ganzes Bild zu erstellen – das sogenannte Komposit.

Es reicht nicht immer die maximale Reflektivität des Einzelradars zu nehmen, weil dann auch öfter Regen angezeigt wird, der den Boden nicht erreicht. Der Radarstrahl geht in einem gewissen Winkel vom Radarstandort aus immer höher, sodass am Rande der Reichweite häufig hohe Feuchtigkeitsfelder angezeigt werden beziehungsweise Regen in der Höhe, welcher den Boden nicht erreicht.

Wir haben seit einiger Zeit das Radar HD+ entwickelt, welches ein verbessertes Kompositverfahren mit standortabhängiger Überlappung/Verschneidung ist. Es benötigt beispielsweise die neunfache Rechenzeit im Vergleich zum normalen Max-Kompositverfahren. Damit kommen wir deutlich näher an die Realität heran und es wird kein Regen angezeigt, wo es eigentlich gar nicht regnet.

Schauen Sie sich das unten stehende Radarbild vom 28.09.2017 genau an und vergleichen es mit den weiter unten stehenden Radarbildern anderer Anbieter. Besonders in Hessen wird im Radar HD+ lediglich im Norden etwas Regen angezeigt, während bei anderen Anbietern schwache Regenechos viel großflächiger nach Süden reichen.

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wetter.de

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wetter.com

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wetter24.de

w24

In Hessen wird es besonders deutlich. Im Folgenden der Vergleich des Wetterradars von Wetteronline und unser Radar HD+ vom 28.09.2017 um 11:30 Uhr.

woradar_de

 

 

 

2 Kommentare

  1. Gastli 28. September 2017
  2. Sebastian 28. September 2017

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