Niedrigwasser und Waldbrandgefahr

In vielen Teilen Deutschlands gehen nahezu täglich Gewitterschauer nieder, die örtlich große Regenmengen hervorrufen. Daneben gibt es aber auch Regionen, in denen es im Mai bisher fast gar nicht geregnet hat. Einige Flüsse wie die Elbe führen Niedrigwasser, während zum Beispiel der Rhein nach Regenfällen in der Schweiz und am Oberrhein weitgehend normale Wasserstände aufweist. Außerdem herrscht vor allem im Nordwesten und Norden gebietsweise erhöhte Waldbrandgefahr. Und nennenswerte Regenfälle sind hier vorerst kaum zu erwarten.

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Die Regensummen seit Anfang Mai, in einigen Regionen vor allem im Norden und Osten ist bisher fast gar kein Regen gefallen. Und wo strichweise doch etwas zusammenkam, fielen die Mengen innerhalb kurzer Zeit. Damit ist auch die Waldbrandgefahr vor allem im Nordwesten und Norden gebietsweise erhöht.

Einige Flüsse wie die Elbe in Dresden (Bild) weisen Wasserstände auf, die deutlich unter den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen. Auf der Elbe können die Schiffe auf einigen Abschnitten nicht mehr voll beladen werden. Auch einige Rheinnebenflüsse führen Niedrigwasser, darunter Mosel und Nahe.

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Die erwarteten Niederschläge bis zum Montagmorgen aus dem EuropaHD-Modell. Das kleine Starkregengebiet in Sachsen ist vor allem auf Schauer und Gewitter am heutigen Mittwoch zurückzuführen. Ansonsten sind vor allem im Süden weitere Regenfälle zu erwarten. Damit werden Rhein und Donau weiter gespeist.

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Mittelfristig bleiben die Modelle bei der Zweiteilung mit einem nassen Süden und dem überwiegend trockenen Norden. Die Karte aus dem globalen europäischen Modell zeigt die erwarteten Niederschläge bis zum nächsten Freitag (25. Mai). Am Alpenrand fällt danach einiges an Regen, während im Norden die Trockenheit vielerorts anhalten soll. In Tschechien und Sachsen kommen zwar bis zu 40 Liter pro Quadratmeter zusammen, dies reicht aber nicht aus, um das Niedrigwasser auszugleichen.



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