Nächste Woche neues Sommmerhoch?

Auch im September können sich noch sommerliche und besonders stabile Hochdruckwetterlagen bei uns einstellen. Das aktuelle Sommerhoch verschwindet zwar am Wochenende, es sieht aber derzeit sehr danach aus, dass in der neuen Woche ein neues Hoch folgt und das könnte sich eine Weile halten. Unterstützt wird es durch den Hurrikan „Gaston“, der unter Abschwächung über die Azoren hinweg zieht. Einzelheiten muss man noch abwarten, aber die Berechnungen der verschiedenen Wettermodelle sind sich schon sehr einig, dass dieses neue Hoch kommt und nicht so schnell wieder geht.

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Die Animation zeigt die Luftdruckverteilung in und um Mitteleuropa vom Sonntag (04.09.) bis zum kommenden Mittwoch (07.09., Datum steht jeweils rechts unterhalb der Karte) aus dem HD-Modell. Sie zeigt zunächst ein kräftiges Tief, das von der Nordsee über Norddeutschland und Polen weiter in Richtung Ost – und Südosteuropa zieht. Es lenkt ab Sonntag feuchtkühle Luft nach Deutschland, die auch am Montag noch wetterbestimmend ist. Im Laufe des Montags baut sich über Westeuropa eine Hochdruckbrücke auf, die ein Hoch über der Biskaya mit einem Hoch über dem Nordmeer verbindet. Unterstützt wird sie von subtropischer Warmluft, die der ehemalige Hurrikan „Gaston“ in Richtung Westeuropa lenkt. Die Hochdruckbrücke verlagert sich am Dienstag nach Osten und vor allem über Skandinavien steigt der Luftdruck weiter an. Bis zur Wochenmitte etabliert sich ein kräftiges Hoch über Skandinavien und wir gelangen auf der Südseite des Hochs in eine warme östliche Strömung.

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Für die Vorhersage der Temperaturen zieht man oft die von den Modellen berechneten Werte für etwa 1500 Meter Höhe heran. Hier spielt der Untergrund keine nennenswerte Rolle mehr, was man am Beispiel Frankfurt (andere Orte bitte dort eingeben) auch daran sieht, dass es keinen echten Tagesgang mehr gibt. Aus diesen Temperaturen kann man gut auf die Höchstwerte am Boden schließen. Im Hochsommer kann man bei voller Sonneneinstrahlung schon mal 17 oder 18 Grad auf den Wert in 1500 Meter draufschlagen. Bei 15 Grad in dieser Höhe kommt man am Boden also auf etwa 32 bis 33 Grad. Jetzt im September ist die Sonneneinstrahlung nicht mehr ganz so stark, einen gewissen Abschlag muss man einkalkulieren. Man erkennt in der Grafik nach dem Einbruch zu Beginn der Woche einen markanten Temperaturanstieg.

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Die Grafik mit den 2-Meter-Temperaturen am Beispiel Frankfurt am Main (andere Orte bitte dort eingeben) zeigt auch am Boden den Anstieg der Temperaturen zur Wochenmitte. Dabei sind sich – anders als noch gestern – die verschiedenen Modelle recht einig. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für den erneuten Vorstoß des Spätsommers recht hoch ist.

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Am Schluss noch der aktuell wohl wichtigste Parameter. In vielen Regionen fehlt derzeit einiges an Regen und ob der ab Sonntag fallende Regen ausreicht, ist auch alles andere als sicher. Der 10-Tage-Trend für den Niederschlag in Frankfurt am Main (andere Orte auch hier bitte eingeben) zeigt einiges an Regen für den Sonntag, dann noch ein paar Schauer am Montag und das wars dann weitgehend. Auch hier zeigt sich große Einigkeit unter den Modellen.


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3 Kommentare

  1. Sven 2. September 2016
    • Seb 2. September 2016
  2. Frank Gieseler 2. September 2016

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