Diese Woche: Volle Pulle Sonne und wie wir uns schützen!

Die Sonne ist dieser Tage an ihrem maximalen Höchststand (korrekt betrachtet hatte sie ihn am 20./21.6.). Der Wetterbericht sagt, es werden keine oder nur dünne Wolken am Himmel sein. Die Sonnenstrahlung hat also Bahn frei, um uns schön zu bräunen, gute Laune zu bereiten oder den Vitamin-D Haushalt aufleben zu lassen — allerdings ist sie ebenso im Stande, uns mächtig zu schaden, und das schneller als man denkt!

Wir müssen uns an eine paar einfache Dinge erinnern, damit wir nicht bald auf Kriegsfuß mit der Sonne stehen:

  • Sonnenbrand: Je nach Hauttyp bekommen wir unterschiedlich schnell und stark Sonnenbrand. Der oder die Schwarzhaarige mit Rehbraunen Augen fast gar nicht, wird aber super schnell braun – von Natur aus beschenkt… Helle Hauttypen, so wie ich – blonde Haare, blaue Augen – bekommen dieser Tage bereits locker nach 20 Minuten eine fette Rötung. Weit verbreitet ist der Irrglaube, vor dem Urlaub ins Solarium zu gehen, „vorzubräunen“. Doch weit gefehlt: das Solarium bestrahlt uns hauptsächlich mit der UV-A-Strahlung. Die dringt tiefer in die Haut ein, lässt sie altern, verändert unser Erbgut, fördert Krebs. Die Sonne strahlt jedoch ebenso in großem Maße die UV-B Strahlung aus, die für den Sonnenbrand sorgt. Am besten also die Haut mit Hilfe der Sonne an die Sonne gewöhnen, Step by Step den Aufenthalt verlängern, aber bitte nicht ungeschützt. Verwenden Sie Sonnencrème oder Spray mit geeignetem LSF, tragen sie leichte, nicht eng anliegende, weiße, lange Baumwoll-T-Shirts bzw. -Schlabberhosen, tragen Sie einen Hut.

 

  • Sonnenstich: Wer kurze Haare oder Glatze trägt, ist ebenso wie Kinder besonders gefährdet. Ein Sonnenstich entsteht – im Gegensatz zum Sonnenbrand – nicht durch die kurzwellige, sondern durch langwellige Strahlung. Es ist eine isolierte, reine Überhitzung von Kopf und Nacken und kann unschöne Folgen fürs Gehirn haben. Einen Sonnenstich merkt man an Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, allgemeines Ausgelaugtsein, hoher Puls, Benommenheit. Schutz davor bieten helle Kopfbedeckungen aller Art.

 

  • Baden: Am gefährlichsten ist nicht etwa das Sonnenbad am Strand, sondern das direkt Planschen im Wasser. Alles, was noch aus dem Wasser raus guckt (bei den meisten Menschen wird das der Kopf sein…) ist quasi doppelt so stark gefährdet vor Sonnenbrand oder Sonnenstich, als außerhalb des Wassers! Der einfache Grund: das Sonnenlicht wird zu einem Großteil an der Wasseroberfläche reflektiert und zack, in your face. Also: bitte nicht übermäßig lange im Wasser aufhalten. Kann außerdem eine Unterkühlung herbeirufen. Außerdem beim Sonnenbad bitte alle zwei Stunden eincrèmen und immer nach dem Baden (nach dem Abtrocknen!)

Für alle Punkte gilt stets und ständig: öfter mal Schatten aufsuchen, auch dort wird man braun.

Alles Gute für die Sonnentage!

Ein Kommentar

  1. Steinmueller Friedel 29. Juni 2015

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