+++ Live-Wetter-Ticker Tief EGON: Gebietsweise Schnee, schwerer Sturm +++

Am Donnerstag (12.01.2017) entstand auf dem Ostatlantik und im Bereich des Ärmelkanals ein Randtief. Dies bedeutet einfach gesagt, dass sich auf der Südseite, also am Rande eines großen Tiefs über Nordeuropa, ein kleines neues Tief entwickelte. Die genaue Zugbahn entscheidet bei einem solchen Randtief über Schnee oder Regen, denn an der Vorderseite wird vorübergehend mildere Luft nach Norden geführt, während nördlich kältere Luft liegt, die rückseitig wieder nach Süden gelenkt wird. Zudem wird an der Südseite ein räuumlich begrenztes, aber sehr starkes Sturmfeld von West nach Ost geführt.

Wir halten Sie hier im Folgenden über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden. Hinweis: von uns eingestellte Wettermodellkarten zeigen den aktuellen Stand.

Die wichtigsten Links:
Ortsvorhersage Super HD (3 Tage), HD (5 Tage)
Karten Signifikantes Wetter (Regen, Schnee, Schneeregen), mehrere Wettermodelle wählbar
Karten Windböen
HD Radar
Aktuelle Tenperaturen
Aktuelle Windböen


DER TICKER ZUM TIEF EGON IST HIERMIT BEENDET, vielen Dank für Ihr Interesse.

13:15 Uhr: Nur noch in einzelnen Mittelgebirgen werden Sturmböen registriert, der Sturm ist damit praktisch durch.

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12:15 Uhr: Die Windböen werden immer schwächer, dennoch werden besonders in Teilen von Franken weiterhin Sturmböen der Stärke 9 gemessen. Tendenz ist aber auch hier abnehmend.

11:50 Uhr: Aktuell verlässt das Zentrum von EGON deutschen Boen und zieht weiter nach Polen, wie der Luftdruck zeigt.

11:20 Uhr: In vielen Gebieten werden auch im Süden/Südosten die Windböen schwächer, der stärkste Sturm ist meist durch. In Kümmersbruck gab es noch orkanartige Böen von 107 km/h letzte Stunde, alle Windböen 10 bis 11 Uhr hier.

11:00 Uhr: In der Eifel gibt es immer wieder heftige Schneeschauer, es kommt auch noch was nach. Örtlich gab es schon über 20cm Neuschnee, es ist eine ideale Anströmung. Teilweise sollen chaotische Zustände herrschen. –> HD Radar NRW

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10:30 Uhr: Auf der Rückseite des Tiefs gibt es ein Niederschlagsgebiet, das derzeit von der Altmark über das südliche Niedersachsen bis etwa zum Thüringer Wald reicht. Hier sinkt die Schneefallgrenze überall bis in tiefe Lagen und es schneit teilweise stark! –> zum HD Radar
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10:10 Uhr: Update Sturm – von Westen lässt der Sturm mit Abzug von EGON Richtung Polen insgesamt langsam nach.Wie eben schon angedeutet dauert es in Bayern und insbesondere Franken sowie auch in Sachsen, insbesondere im Süden noch länger. Nürnberg und Roth hatten noch 91 km/h letzte Stunde und damit schwere Sturmböen der Stärke 10. Hier erst ab Mittag abschwächend.  –> Windböen 09 bis 10 Uhr 

09:50 Uhr: Einige Eindrücke vom Schnee aus Twitter.

09:40 Uhr: Zum Sturm: In Bayern und insbesondere in Franken wird der Sturm noch etwas andauern und sich erst ab Mittag abschwächen, auch in Sachsen und Thüringen bleibt der Wind noch länger stark mit Sturmböen, teils auch schweren Sturmböen! Auf dem Fichtelberg wurden sogar schwere Orkanböen bis 150 km/h gemessen, in Leipzig reichte es bisher für Windstärke 9 mit 78 km/h. Windböen 8-9 Uhr.

09:40 Uhr: Im Oberharz gab es reichlich Neuschnee.

09:15 Uhr: Immer mehr Schneehöhen vom Haupttermin 7 Uhr trudeln ein. Zum Ablesen der Werte in die Bundesländer und dann auf den Messwert klicken. Den Streifen mit teilweise 10cm Neuschnee gab es vom nördlichsten NRW und Niedersachsen bis ins nördliche BRB und M-V. Das ist etwas so, wie es gestern zum Abend hin auch angedeutet wurde von uns.

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08:40 Uhr: Ein weiteres eindrucksvolles Bild aus Hessen

08:20 Uhr: In den Hochlagen der Mittelgebirge kam und kommt es teilweise noch zu einem regelrechten Schneesturm. So auch hier in Neuhaus am Rennweg im Thüringer Wald. Derzeit kommt es zu weiteren Sturmböen dort.

08:15 Uhr: Infos gibt es auch immer von uns bei Twitter.

08:00 Uhr: Die Windböen der letzten 6 Stunden bis 07 Uhr zeigen gut, dass das Hauptsturmfeld die vorhergesagte Zugbahn genommen hat. Zum Ablesen bitte auf die Karte klicken.

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07:30 Uhr: Es gibt einen Streifem vom nordwestlichen NRW und angrenzend in Niedersachsen bis hinüber ins südliche Mecklenburg-Vorpommern und nördliche Brandenburg, wo es teils stark geschneit hat. Die Grenze zwischen nix und 10cm+ ist gebietsweise sehr scharf! Diese Bilder sendete uns Christian B. aus Gronau im äußersten Nordwesten von NRW. 12 bis 15 cm verwehter Schnee liegen gibt er an. Die Schneehöhen der zahlreichen Wetterstationen trudeln jetzt unter diesem Link bis 9 Uhr nach und nach ein.

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07:15 Uhr: Im Saarland lässt der Sturm bereits deutlich nach, in Sachsen geht es gerade erst los mit 107 km/h letzte Stunde in Chemnitz. Einfach auf die Karten klicken, um in Bundesländer zu gehen und die Werte abzulesen.

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06:50 Uhr: Bis zum Mittag wird sich das Sturmfeld immer weiter abschwächen und auch in Franken und im Erzgebirge lässt der Wind dann immer weiter nach. Nachts wird es im Nordwesten bis nach NRW noch mal sehr windig, ein schlimmer Sturm wird das aber nicht. Die Vorhersage für ihren Ort finden Sie hier.

06:40 Uhr: Im Bergischen Land und im Sauerland sowie in die Eifel drückt der Niederschlag auf der Rückseite des Tiefs stark rein und durch Anstau gibt es heftige Schneefälle. Auf der Nordhelle im Sauerland schon 15cm Neuschnee. –> aktuelles HD Radar NRW Auf den Straßen und Autobahnen muss hier mit erheblichen Behinderungen durch Schnee und Eis gerechnet werden.

06:30 Uhr: In einem Streifen vom äußersten Norden NRWs  und weiter von Niedersachsen bis ins nördliche Brandenburg hat es längere Zeit geschneit. Ab 7 Uhr kommen mehr Schneehöhen rein, um 06 Uhr meldete Soltau sogar 9cm, Diepholz 7cm, Ahaus und Lüchow 6cm.

06:25 Uhr: Egon zieht jetzt mit seinem Zentrum über Sachsen-Anhalt hinweg, damit erreicht das Hauptsturmfeld auch Sachsen, besonders den Süden und damit das Erzgebirge. Rückseitig steigt der Luftdruck sehr stark an und vor allem von der Pfalz bis nach Franken stürmt es noch teils heftig, auch in Südbayern gibt es Sturmböen. Stürmische Böen, meist um 70 km/h gibt es auch auf der Rückseite bis nach NRW. Stündliche Messungen der Wetterstationen hier.

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06:15 Uhr: Windböen 5 bis 6 Uhr. Sturm hat Sachsen erreicht, 143 Fichtelnerg, Orkanböe auch in Niederstetten. Alle Böen hier.

05:50 Uhr: In NRW drückt es den Niederschlag besonders heftig ins Bergische Land. Die Autobahnen sollten dort gemieden werden, es wird bald nichts mehr gehen. –> Radar dazu

05:45 Uhr: Schneefall in der Nordheide, nördlich des Tiefs.

05:45 Uhr: Egon liegt jetzt über dem südlichen Niedersachsen und zieht weiter nach Brandenburg, wie am Luftdruck gut zu sehen ist. Das Hauptsturmfeld auf der Südseite zieht von Franken weiter nach Thüringen und Sachsen, rückseitig geht der Regen in Schnee über, teilweise schneit es kräftig. Nordseitig von Egon fällt meist Schnee bis in tiefe Lagen. –> HD Radar

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05:20 Uhr: Schnee auch in Berlin

05:15 Uhr: 135 km/h auf der Schmücke, orkanartige Böen und schwere Sturmböen teils im nördlichen Baden-Württemberg bis nach Franken. Alle Windböen 4 bis 5 Uhr hier.

05:00 Uhr: Auch im Ruhrgebiet nun Übergang in starken Schneefall

04:50 Uhr: Westlich des Rheins gibt es immer mehr Meldungen, dass es schon schneit. Die Schneefallgrenze sinkt jetzt stetig auch weiter östlich in NRW und RLP bis in tiefe Lagen ab. Dazu kommen noch einige Niederschläge, sodass es vielerorts weiß werden kann. Zumindest vorübergehend. Ganz im Norden von NRW und weiter nach Niedersachsen schneit es schon länger, wie hier in Mettingen.

04:40 Uhr: Hier die Windböen dreistündig bis 04 Uhr. Das Sturmfeld kam bisher ziemlich genau wie erwartet. Für Details und zum Ablesen der Werte auf die Karte klicken und in Bundesländer gehen.

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04:35 Uhr: Zwischen dem Saarland, Südhessen und dem nördlichen Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Behinderungen durch umgestürzte Bäume.

04:30 Uhr: Viele Schneehöhen werden nicht gemeldet um 4 Uhr, Diepholz hat 6cm, Ahaus 5cm. Teilweise dürfte in Niedersachsen deutlich mehr liegen.

04:20 Uhr: Vom Westen NRWs bis zum Saarland ist der Regen meist komplett in Schnee übergegangen bei Temperaturen um 0 Grad, diese Zone mit kälterer Luft und Schneefall verlagert sich hier weiter nach Osten. Auf der Nordseite des Tiefs schneit es schon länger, wie in Bremen.

04:15 Uhr: Schwere Sturmböen mit 100 km/h in Würzburg, alle Böen 03-04 Uhr hier.

3:30 Uhr: Der teils schwere Sturm verlagert sich jetzt mit seinem Schwerpunkt über Franken und den Thüringer Wald hinweg Richtung Sachsen, vor allem Erzgebirge.

03:20 Uhr: Das HD Radar zeigt mit dem Niederschlag eindrucksvoll das Tief, wie es sich einkringelt. Das Zentrum liegt über NRW, wie der Luftdruck zeigt. Nordseitig fällt in einem Streifen Schnee bis in tiefe Lagen und auch rückseitig drückt es die Schneefallgrenze bis ganz runter. Zu sehen an den Temperaturen, die in diesen Gebieten meist nur noch um 0 Grad liegen. Diese Rückseite mit Schnee wird sich jetzt im Westen Deutschlands über NRW/RLP nach Osten verlagern.

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Dazu Schnee in Hengelo, Niederlande, nicht weit der deutschen Grenze.

03:10 Uhr: Schwere Orkanböen bis 148 km/h auf dem Weinbiet, 115 km/h Berus im Saarland, 96 km/h im Karlsruhe, 91 km/h in Nörvenich (SW NRW). Alle Windböen 02 bis 03 Uhr hier.

02:25 Uhr: Die Temperaturen von 2 Uhr, in einigen Regionen nur noch 0 Grad und starker Schneefall, so im westlichen Niedersachsen bis zum nördlichen Münsterland. Achtung Autofahrer: es kann zum Teil sehr rutschig sein.

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02:15 Uhr: Orkanböen im Saarland und auf dem Weinbiet. Und Trier meldet eine orkanartige Böe von 111 km/h. Bei diesen Windgeschwindigkeiten ist mit zahlreichen umgestürzten Bäumen zu rechnen und tatsächlich werden aus dem Südwesten bereits einige Bäume und Äste auf den Fahrbahnen der Autobahnen und Landstraßen gemeldet.

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02:05 Uhr: Eindrucksvoll zeigt sich der Sturmwirbel auch in den Radarbildern mit dem Tiefkern mitten über NRW. Klickt man das Bild an und drückt die Playtaste links unten im Menü, sieht man sehr gut, wie sich das Regenband um den Kern herumwindet.

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01:45 Uhr: Inzwischen einige Gewitter im Westen und Südwesten Deutschlands. Für Details zu Ort und Stärke der Blitze einfach in die Karte gehen, dort in die Länder und Kreise/Städte zoomen und auf den betreffenden Blitz klicken.

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01:20 Uhr: Im Emsland und im Münsterland schneit es verbreitet kräftig bei Temperaturen um 0 Grad. Hier muss verbreitet mit Glätte durch Schnee oder Schneematch gerechnet werden.

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01:10 Uhr: Verbreitet orkanartige Böen in Luxemburg, in Waasserbelleg an der Grenze zu Deutschland sogar eine Orkanböen mit 119 km/h. Angrenzend in Deutschland verbreitet schwere Sturmböen.

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00:45 Uhr: Im Süden von Luxemburg wurde eine orkanartige Böe von 113 km/h registriert, weitere Orte haben schwere Sturmböen um 100 km/h. Dieses Sturmfeld trifft derzeit voll auf Rheinland-Pfalz und das Saarland.

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00:35 Uhr: Bei dem Sturmtief handelt es sich um eine so genannte Shapiro-Keyser-Zyklone, die anders entsteht als die meisten anderen Sturm- und Orkantiefs. Was anders ist, dazu einen Beitrag bei uns im Wetterkanal: Wie entstehen Sturm- und Orkantiefs

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13.01.2007, 00:25 Uhr: Stark fallender Luftdruck in Deutschland, am stärksten, wo der Tiefkern hinzieht, also in NRW. Dargestellt sind die Luftdruckänderungen in Zehntel Hektopascal innerhalb der vergangenen drei Stunden. Auf der Rückseite des Tiefs steigt der Luftdruck über Ostfrankreich extrem stark an.

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23:50 Uhr: In den Niederlanden und in Belgien zum Teil starke Niederschläge, gebietsweise als Schnee. Bei Temperaturen um 0 Grad besteht erhöhte Glättegefahr.

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23:35 Uhr: In Nordostfrankreich Böen bis Orkanstärke, für Details in die Karte und dann in die gewünschte Region klicken. Bald ist auch in Deutschland mit teils orkanartigen Böen, örtlich auch mit Orkanböen zu rechnen.

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23:25 Uhr: An der Kaltfront des Tiefs sind in Belgien und Nordfrankreich Gewitter entstanden. Zur Blitzortung für den Ort und die Stärke des Blitzes in die betreffende Region zoomen und dann auf den Blitz klicken.

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23:15 Uhr: Langsam geht es los im Südwesten Deutschlands mit ersten starken bis stürmischen Böen. In Luxemburg treten bereits verbreitet Sturmböen auf.

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23:05 Uhr: Das Wasserdampfbild zeigt eindrucksvoll den Tiefdruckwirbel mit Zentrum an der französisch-belgischen Grenze. Gelbe und dunkelblaue Bereiche zeigen trockene Luft, weiße bis grüne Bereiche hohe Luftfeuchtigkeit an.

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22:50 Uhr: Die Luftdruckwerte in Belgien und Umgebung. In Lille in Nordfrankreich sank der Luftdruck bis 980 Hektopascal. Das Tief zieht nun über Belgien hinweg.

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22:40 Uhr: Noch mal eine eindrückliche Warnung, was wann wo passieren kann. Die Folgen können schlimm sein, bitte unbedingt beachten!

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22:35 Uhr: Orkanartige Böen in Nordostfrankreich, das Sturmfeld kommt weiter in Richtung Deutschland voran.

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22:20 Uhr: Die Böen aus dem abendlichen SuperHD-Modell, in den Frühstunden wird es heftig in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

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21:25 Uhr: An der französischen Kanalküste nordwestlich von Paris wurden in Dieppe 146 km/h gemessen, nördlich von Paris gibt es im Binnenland orkanartige Böen bis 109 km/h.

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20:50 Uhr: Im Satellitenbild Top Alarm zeichnet sich das Sturmtief Egon deutlich ab, dazu auch die markante Kaltfront, die bis nach Spanien reicht.

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20:30 Uhr: In Frankreich großflächig schwere Sturmböen im Binnenland, so auch im Raum Paris, zum Beispiel am Flughafen Orly mit 102 km/h.

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20:20 Uhr: Das neue Rapid Update HD zeigt den Tiefkern in der Nacht über NRW. Von hier aus zieht das Sturmtief weiter in den Berliner Raum. Hauptsturmgebiet wird an der Südseite des Tiefs etwa von der Eifel und Rheinland-Pfalz mit dem Saarland über Hessen und das nördliche Baden-Württemberg und weiter nach Franken, Thüringen und eventuell Sachsen reichen.

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20:15 Uhr: Vom Feldberg im Hochschwarzwald wird bereits die erste Orkanböe gemeldet mit 126 km/h. In der Nacht sind hier noch deutlich stärkere Böen möglich. Die aktuellen Böen, zum Ablesen der Werte in die Karte und dann auf die Bundesländer klicken:

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20:05 Uhr: Das aktuelle Radarbild zeigt die sich von Frankreich und Belgien her ausbreitenden Niederschläge in der Südwesthälfte Deutschlands. Für Details einfach in die Länder/Kreise gehen und auf >Play für Animation. Noch ist es meist Regen, in der Eifel und im Hochsauerland aber bereits Schnee.

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19:55 Uhr: In Südengland und in Nordfrankreich hat „Egon“ auch schon größere Regenmengen gebracht. Bis zu 29 Liter pro Quadratmeter wurden innerhalb von 12 Stunden bis zum Donnerstagabend gemeldet.

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19:40 Uhr: +++Achtung+++ Wir müssen uns nach aktuellem Stand besonders von Luxemburg über Rheinland-Pfalz, das Saarland, Nord Baden-Württemberg, Südhessen und Franken auf einen schweren Sturm einstellen! Dieser greift vor allem etwa ab Mitternacht über und breitet sich nach Franken bis Freitag früh aus. Es muss verbreitet mit 90 bis 110 km/h gerechnet werden, besonders in exponierten Lagen sind auch Orkanböen über 120 km/h möglich. In den Bergen gibt es verbreitet Orkan! Es kann zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen durch umstürzende Bäume!

Was weiter östlich Richtung Thüringen und Sachsen passiert, ist noch etwas offen. Hier könnte sich das Tief etwas abschwächen nach einigen Modellen, andere lassen es hier am Freitagmorgen unverändert stark stürmen. Wir werden weiter berichten.

19:30 Uhr: In Frankreich orkanartige Böen sogar mitten im Landesinnern, für Details die Karte aufrufen und in die Departements zoomen.

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19:15 Uhr: In Frankreich meldet die Wetterstation in Caen in der Normandie eine Orkanböe von 131 km/h und Alencon weit im Binnenland Frankreichs eine schwere Sturmböen von 102 km/h, mehr folgt.

19:10 Uhr: Um 20 Uhr wird es bei Facebook einen Live-Stream mit dem Kollegen Fabian zum Tief „Egon“ geben, hier der Link:

https://www.facebook.com/kachelmannwetter/

18:55 Uhr: Das aktuelle Satellitenbild zeigt das eindrucksvolle Sturmtief mit Kern über dem Ärmelkanal. Ruft man das Bild auf, kann man links unten im Menü auf >Play drücken und die Animation der Satellitenbilder starten.

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18:25 Uhr: Bis zu 137 km/h werden aus der Bretagne in Frankreich gemeldet. Das Sturmfeld erfasst immer weitere Bereiche im Nordwesten des Landes.

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18:00 Uhr: Die Luftdrucktendenz in Zehntel Hektopascal innerhlab von drei Stunden. Der Luftdruckfall beträgt bis zu 12,4 Hektopascal in drei Stunden. Dass die Falltendenzen stärker werden, ist ein Zeichen für die weitere Verstärkung des Tiefs.

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17:55 Uhr: Die Windspitzen von 17 Uhr in Westfrankreich und Südwestengland mit Böen bis Orkanstärke. Das Tief befindet sich inzwischen über dem Ärmelkanal.

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17:25 Uhr: Die neuesten Karten aus dem Rapid Update HD zeigen den Schwerpunkt des Sturms in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, danach in Hessen und im Norden Baden-Württembergs und weiter nach Osten u.a. in Franken und Thüringen sowie am Freitagvormittag in Sachsen. Einfach mal die gewünschte Region im Menü auswählen und durchschauen.

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17:15 Uhr: Noch mal zusammengefasst die Gefahren durch das Tief EGON:

  • Schwerer Sturm auf der Südseite des Tiefs, besonders an der Kaltfront, Böen bis Orkanstärke regional möglich
  • Dadurch erhebliche Einschränkungen und Sperrungen von Straßen und Schienen möglich, vor allem RP, HE, Nord-BW, später Franken, TH und SN
  • Auf der Rückseite des Tiefs Sturmböen aus Nordwest
  • Südseite: Leicht erhöhte Tornadogefahr, besonders beim Durchzug der Kaltfront
  • Starke Niederschläge, auf der Nordseite des Tiefs nur teilweise als Schnee, im Bergland von NRW bis zum Harz meist Schnee mit möglichem Stillstand auf Straßen
  • Im Bergland Gefahr von Schneeverwehungen
  • Schneebruch durch nassen Schnee in einigen höhere gelegenen Regionen möglich
  • Leiterseilschwingungen regional nicht ausgeschlossen, hängt aber von den genauen Temperaturen und Windgeschwindigkeiten ab

17:00 Uhr: Die neuesten Berechnungen aus dem globalen US-Modell zeigen das Tief über NRW und dann weiter in Richtung Südostniedersachsen. Der schwerste Sturm würde demnach in der Eifel, in Rheinland-Pfalz, großen Teilen Hessens, im nördlichen Baden-Württemberg und dann weiter nach Osten in Franken, Thüringen und Sachsen auftreten.

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16:45 Uhr: EGON trifft mit Orkanböen auf die Bretagne! Ab jetzt können wir  auch anhand der Messwerte aus Frankreich EGON verfolgen und schauen was auf uns zukommt.

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16:35 Uhr: Es ist weiter fraglich, ob es im Norden und Nordwesten, auch NRW, zu einer bedeutenden Schneedecke kommt. Das neue Super HD Modell rechnet mit einer langen Regen- und Schneeregenphase und erst zum Ende hin mit Schnee auf der Rückseite des Tiefs. Der Warmluftvorstoß fällt intensiver aus. Am meisten könnte abseits der Mittelgebirge im Norden zusammenkommen, in einem Streifen von Niedersachsen bis ins nördliche Brandenburg. Zudem natürlich in den Mittelgebirgen vom Sauerland und Siegerland über den Harz und das nordhessische Bergland bis zur Rhön und zum Thüringer Wald. Das zeigen auch die akkumulierten Niederschläge, die als Schnee fallen sollen (1mm Niederschlag= ~1cm Neuschnee). Das signifikante Wetter, wo Regen, Schneeregen oder Schnee fällt, können Sie hier stündlich durchklicken.

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16:15 Uhr: Das Super HD Modell ist da! Der Sturm wird nahezu unverändert im Südwesten ausweitend nach Ost gerechnet. Besonders heftig vom Saarland bis ins nördliche Ba-Wü und nach Franken! Hier sind örtlich Orkanböen bis 125 km/h im Modell. Es deutet sich ein schlimmer Sturm, bzw. Orkan an! Alle stündlichen Karten hier zum vorklicken.

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15:55 Uhr: Im HD-Satellitenbild ist das Sturmtief bereits eindrucksvoll zu erkennen. Für eine Animation das Bild aufrufen und links unten im Menü auf >Play drücken.

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15:30 Uhr: Die Berechnung des HD Modell passt derzeit, eine Station am Ärmelkanal meldete 997 hPa um 15 Uhr, um 16 Uhr soll laut Modell das Tief dann etwa dort mit 995 hPa liegen. In der Bretagne werden an der Küste auch schon Orkanböen gemeldet!

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15:20 Uhr: Wir bieten auf kachelmannwetter.com verschiedene Tools, die es sonst nirgendwo gibt. So können Sie bei uns für Ihren Ort verschiedene Wettermodelle auf einen Blick vergleichen. Wir zeigen es am Beispiel der Windböen für Pirmasens: Sie sehen verschiedene farbige Linien, die jeweils ein anderes Wettermodell darstellen. Am Freitag um 04 Uhr reicht die Spanne der berechneten Windböen hier von 84 km/h bis 114 km/h. Sturm ist hier also recht sicher. Wie stark genau, wird aber unterschiedlich berechnet. Geben Sie hier unter XL Vorhersage Ihren Ort ein, dann oben unter „Wind“ im Diagramm „Windböen wählen.

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15:05 Uhr: In den kommenden 3 Stunden folgen wieder einige neue Läufe der Wettermodelle, gegen 16 Uhr kommt auch unser bestes Pferd im Stall, das Super HD Modell neu rein. Wir werden direkt berichten.

14:55 Uhr: EGON entsteht gerade und vertieft, also verstärkt sich deutlich. Die Karte zeigt die Luftdrucktendenz in den letzten 3 Stunden bis 14 Uhr in 1/10 Hektopascal. Um 10 hPa ist der Luftdruck in 3 Stunden in der Bretagne gefallen!

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14:35 Uhr: Schauen wir uns die Karte mit den Gesamtschneehöhen für Freitag, 09 Uhr an. Es ist also nicht nur Neuschnee, sondern es wird auch das angezeigt, was bereits jetzt liegt (vor allem Gebirge betreffend).

Interessant ist ein Streifen vom nördlichen NRW bis nach Niedersachsen mit zum Teil > 10cm Neuschnee. Hier würde knapp auf der Nordseite des Tiefs intensiver Schneefall bis in tiefe Lagen zu dieser Schneedecke führen. Da die ganz exakte Zugbahn des Tiefs unsicher bleibt, könnte dieser Streifen unter Umständen auch etwas südlicher oder nördlicher kommen.

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14:25 Uhr: Das neue Rapid Update HD ist da, welches alle 3 Stunden neue Karten liefert.

14:05 Uhr: In vielen Medien liest man nur von Schnee, dabei besteht die Gefahr eines gefährlichen Sturms! Von der Nacht zum Freitag an bis Freitagvormittag verlagert sich das kleine Tief EGON über Deutschland hinweg und führt ein intensives Sturmfeld auf der Süd- und Südwestflanke mit. Derzeit scheint der Hauptschwerpunkt vom Saarland und Rheinland-Pfalz sowie vermutlich auch vom nördlichen Baden-Württemberg aus über Franken bis nach Sachsen zu ziehen. Viele Modelle machen Böen teils um 110 km/h, was orkanartig wäre! Dabei können zahlreiche Bäume umstürzen und Straßen sowie Schienenwege unpassierbar machen. Die –> aktuellen Windböenkarten verschiedener Modelle (einfach vorklicken oder auch über hellblaue Button andere Modelle/Karten vergleichen).

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13:45 Uhr: Problematisch ist vor allem der extrem starke Höhenwind. Das HD-Modell zeigt für Freitag früh, 4 Uhr, in rund 1.500 Meter Höhe über dem Norden Baden-Württembergs Windgeschwindigkeiten bis über 160 km/h an:

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Wird dieser extreme Höhenwind mit Durchzug der Kaltfront herabgemischt, kann es bis in tiefe Lagen nicht nur schwere Sturmböen, sondern in Einzelfällen auch orkanartige Böen oder mehr geben.

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Die Karte aus dem HD-Modell mit den Windböen am Boden zur gleichen Zeit zeigt im Norden Baden-Württembergs teilweise orkanartige Böen bis über 110 km/h.

Ein weiterer Nebeneffekt des starken Höhenwindes ist eine leicht erhöhte Tornadogefahr. Mit Durchzug der Kaltfront des Tiefs sind vereinzelt durchaus Tornados möglich, dies aber nur auf der Südseite des Tiefs. Hier sind die Bedingungen für die Tornadoentstehung gegeben mit bodennah feuchter Luft, mit der Höhe stark zunehmendem und leicht drehendem Wind sowie der möglichen Bildung einer Linie aus kräftigen Schauern an der Kaltfront. Ob eine solche Linie tatsächlich zustande kommt, muss man kurzfristig sehen.

13:30 Uhr: Gefahr von Leiterseilschwingungen! Bei starkem Wind und nassem Schnee ist die Gefahr gebietsweise durchaus gegeben. Unter Leiterseilen versteht man stromführende Leitungen, die bei starkem Wind in Schwingungen versetzt werden und bei hoher Eislast und mit nassen Schnee beschwert reißen können. Solche Leiterseilschwingungen führten zum Beispiel im Winter 1978/79 in Schleswig-Holstein und im November 2005 im Münsterland zu weitreichenden Stromausfällen. Das Bild zeigt tief herab hängende Stromleitungen im November 2005 im Münsterland, Foto: Klaus Bingel. Lesen Sie auch die Erklärung zu Leiterseilschwingungen im Wetterlexikon.

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13:25 Uhr: Hier eine Nahaufnahme des entstehenden Sturmtiefs EGON mit Zentrum nahe der Südwestspitze Englands. Die sehr markante Kaltfront erstreckt sich bis vor die Küste Nordwestspaniens. Zum Starten einer Animation einfach das Bild aufrufen und links unten im Menü auf >Play drücken.

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12:55 Uhr: Was die Vorhersage mit einer Schneedecke im norddeutschen Tiefland bzw. im Nordwesten so schwierig macht, wollen wir am Beispiel der Super HD Vorhersage für Bochum zeigen. Wir sehen starke Niederschläge die nachts einsetzen und die Temperatur immer weiter absinkt. Irgendwann erfolgt ein Übergang in Schneeregen, später zu Schnee. Die Temperatur bleibt dabei knapp über 0 Grad. Dies zeigt schon, dass Zweifel bezüglich einer Schneedecke angebracht sind. Sinkt die Temperatur doch etwas weiter ab und/oder sind die Niederschläge sehr intensiv, könnte es aber klappen. Kurz gesagt: ganz sicher weiß das niemand genau. Das Diagramm für Ihren Ort finden Sie auf unserer Website hier.

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12:40 Uhr: Im aktuellen Satellitenbild erkennt man vor dem Ärmelkanal nahe der Südwestspitze Englands schon das Randtief, das sich immer weiter verstärkt und in Richtung Mitteleuropa zieht. Die Zugrichtung des Tiefs erkennt man auch, wenn man auf >Play drückt und so die Animation der Satellitenbilder startet:

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12:15 Uhr: Das Super HD Modell sieht sogar im Südwesten morgen früh und ausbreitend bis nach Franken teilweise Böen über 110 km/h. Dabei müsste flächig mit Schäden gerechnet werden und zahlreiche Bäume können umstürzen! Noch ist nicht ganz sicher, ob es so extrem kommt. Ein starkes Sturmfeld mit Böen von 90 bis 100 km/h scheint aber recht wahrscheinlich an der Südseite des Tiefs. Schauen Sie sich hier alle Karten an.

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12:00 Uhr: In der Nacht zum Freitag kommt im Südwesten starker bis stürmischer Wind auf und es muss mit teils schweren Sturmböen um 90 km/h, teilweise sogar mit orkanartigen Böen um 110 km/h gerechnet werden. Im Bergland muss mit erheblichen Schneeverwehungen gerechnet werden! Die Karte zeigt die Böen des neuen Rapid Update HD Modells zum Zeitpunkt 03 Uhr, alle Karten stüdnlich für den weiteren Verlauf bitte hier ansehen. Betroffen sein vom Sturm wird etwa die Südhälfte!

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11:50 Uhr: Wir starten hiermit den neuen Live-Ticker! Ab sofort alle Infos zu Tief EGON an dieser Stelle.

Das aktuelle Rapid Update HD sieht zum frühen Morgen vielerorts Schnee, ABER die große Frage wird sein, wo dieser auch liegen bleibt und vor allem auch früh genug, damit sich eine satte Schneedecke ausbilden kann. Das hängt vor allem davon ab, wie stark die Temperatur in kräftigem Niederschlag gegen 0 Grad gedrückt werden kann, vor allem in NRW im Tiefland. Schon wenige Zehntel Grad können zwischen etwas Matsch und 10cm Neuschnee entscheiden. Das macht die Vorhersage sehr schwierig.

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61 Kommentare

  1. R. Ziegler 12. Januar 2017
    • Fabian 12. Januar 2017
    • Andreas 12. Januar 2017
      • Andreas 13. Januar 2017
        • Stephan 13. Januar 2017
          • Fabian 13. Januar 2017
  2. Marcel Sting 12. Januar 2017
  3. Gizmo 12. Januar 2017
  4. Marcel 12. Januar 2017
  5. Mario 12. Januar 2017
  6. DR 12. Januar 2017
  7. Liesel Schönfeld 12. Januar 2017
  8. Michael 12. Januar 2017
  9. Klaus 12. Januar 2017
    • Fabian 12. Januar 2017
      • Klaus 12. Januar 2017
  10. Elke 12. Januar 2017
  11. Franz 12. Januar 2017
  12. Thomas 12. Januar 2017
    • Thomas Sävert 12. Januar 2017
  13. steyerer 12. Januar 2017
    • Thomas Sävert 12. Januar 2017
  14. Quincy 12. Januar 2017
  15. joe 12. Januar 2017
    • Fabian 12. Januar 2017
      • joe 12. Januar 2017
        • Fabian 12. Januar 2017
      • joe 12. Januar 2017
  16. Werner 12. Januar 2017
  17. Sylvio Heydenreich 12. Januar 2017
  18. Johannes.v.N.22 12. Januar 2017
  19. Patrick 12. Januar 2017
  20. Johannes.von.N.22 12. Januar 2017
  21. Johannes.von.N.22 12. Januar 2017
  22. Angela 12. Januar 2017
    • Thomas Sävert 12. Januar 2017
      • Angela 12. Januar 2017
  23. Manuel Bauer 12. Januar 2017
  24. Hans Lewandowski 12. Januar 2017
  25. Nancy 12. Januar 2017
  26. Chris 12. Januar 2017
  27. Roland 13. Januar 2017
  28. Stephan 13. Januar 2017
  29. DAV2 13. Januar 2017
  30. nordseezauberer 13. Januar 2017
    • Wettervorhersage 13. Januar 2017
  31. Klaus 13. Januar 2017
  32. Hans 13. Januar 2017

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