Kleines Tief zieht nach Deutschland – örtlich Gewitter, Hochlagen im Süden Neuschnee

Bis zum Montagnachmittag zieht ein kleines, aber recht wetterintensives Tief nach Deutschland. Dabei führt es höhenkalte Luft mit. Durch die Höhenkälte wird die Luft labil und es bilden sich gebietsweise kräftige Regen- und Graupelschauer. Örtlich sind sogar Gewitter mit Graupel möglich.

Die genaue Lage des Tiefs am Montagnachmittag wird vom HD Modell und dem US Modell noch etwas unterschiedlich gesehen, was sich natürlich auch auf die Niederschlagsverteilung beziehungsweise dessen Schwerpunkte auswirken kann.

model_moddeuhd_2017030506_33_2_149model_modusa_2017030506_33_2_149

 

Schon in der Nacht zum Montag kommt im Südwesten ein erster Schwung dieser Höhenkälte rein und es sind erste kräftige Regen- und Graupelschauer möglich, örtlich auch Gewitter. Wir hatten gestern bereits in diesem Artikel berichtet. Auch wenn die Wettermodelle derzeit eher wieder weniger Gewitter sehen, kann es sie durchaus geben. Zudem wird der Wind deutlich auffrischen im Südwesten und im Süden mit Windböen um 60 km/h, in Schauern oder Gewittern ist auch mehr drin.

Am frühen Montagmorgen stellt sich die Situation so dar, dass die vorlaufende Front besonders in den südlichen Mittelgebirgen und in den Alpen Schnee bringt, auf der Rückseite folgt ein Gebiet mit teils schauerartigen Regenfällen im Westen, wo örtlich kräftige Graupelschauer und nach dem Rapid Update HD Modell auch Gewitter in NRW eingelagert sein können. Sie können die Karte mit dem signifikanten Wetter hier bei unseren Wettermodellkarten stündlich durchklicken.  Am Montag tagsüber gibt es relativ verbreitet teils kräftige Regen- und örtliche Graupelschauer sowie vereinzelt Gewitter. Der Schwerpunkt wird dabei eher im Westen und der Landesmitte angenommen.

model_modrapid_2017030509_19_2_155model_moddeuhd_2017030506_22_2_155

Neuschnee in höheren Lagen im Süden

Zum Montagabend könnte ein kräftiges Niederschlagsgebiet den Süden von Baden-Württemberg und auch die deutschen Alpen streifen. Dabei würde es relativ weit hinab schneien, teilweise bis auf 700 oder sogar etwas unter 600 Meter. Wie weit der Niederschlag von der Schweiz und Österreich übergreift, wird noch unterschiedlich gesehen.

Die Karte mit der Niederschlagsmenge, die ausschließlich als Schnee fällt aus dem Super HD Modell, zeigt die Schwerpunkte bis Dienstag früh sehr gut. Besonders die Schweizer Alpen, Vorarlberg und der Schwarzwald bekommen einiges an Neuschnee. Hier entspricht etwa 1mm Niederschlag rund 1cm Neuschnee. Bei trockenem Schnee und deutlichem Frost in den Hochlagen ab 1000 bis 1500 Meter können auch aus 1mm Niederschlag bis 2cm Neuschnee werden. Einfach auf die Karte klicken und bis in Landkreise, Kantone usw. heranzoomen.

model_modsuihd_2017030500_55_17743_294

 

 



Das detaillierteste Wetter-Radar auf dem deutschen Markt: unsere Kachelmann Radar & Blitz HD App für iOS im AppStore und für Android im PlayStore!

Wir haben weitere einzigartige Produkte auf kachelmannwetter.com: Ein HD Regenradar mit Vorhersage durch Stormtracking, europaweite Wettermessdaten und teils Jahrhunderte alte Messwerte; exklusive Modellkarten wie signifikantes Wetter in Super HD Auflösung oder Sonnenscheindauer-Vorhersage in HDAuflösung,verfügbare Gewitter-Energie sowie kompakte Wettervorhersage in HD und Super HD – alles auf einen Blick! Außerdem exklusiv: Sturzflutwarnungen bei starkem Regen und Hagel-Alarm!

Außerdem gibt es aktuelle Satellitenbilder weltweit, im Menü ist der Kartenausschnitt über die Kontinent- und Länderauswahl möglich oder über Rasterkarten selbst wählbar. Entsprechendes gilt für die weltweit berechneten Wettermodelle aus Deutschland und aus den USA. NEU: Satellitenbild-Archiv ab 1981.

Kommentieren