In 3 Wochen von Dauerfrost zu Rekordwärme

Erst drei Wochen ist es her, da haben wir draußen noch gefroren, eisiger Nordostwind fegte uns um die Ohren. Verbreitet gab es Dauerfrost, dies vor allem in einem breiten Streifen von NRW bis nach Brandenburg und Sachsen. Auch im Norden war es eisig kalt, dazu wehte stürmischer Wind aus Nordost bis Ost. Und an diesem Wochenende? Der völlige Gegensatz mit Sonnenschein und fast schon sommerlich anmutender Wärme.

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Die Höchsttemperaturen am 17. März mit verbreitetem Dauerfrost von NRW bis nach Brandenburg und Sachsen sowie im äußersten Norden. Hier kam noch eisiger Wind dazu mit teils schweren Sturmböen.

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Vereiste Seebrücke am Timmendorfer Strand am 19.03.2018, Foto: Thomas Sävert

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In völligem Gegensatz dazu stehen die erwarteten Höchstwerte an diesem Sonntag. In vielen Regionen wird die 20-Grad-Marke erreicht und vor allem in Teilen Nordrhein-Westfalens auch deutlich überschritten.

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Zoomt man nach NRW hinein, sieht man, dass sogar Höchstwerte bis etwa 24 Grad möglich sind. Solche Temperaturen liegen bereits in der Nähe der bisherigen Rekorde für die ersten 10 Apriltage, von denen viele am 10. April 2009 aufgestellt wurden, so auch die 25,3 Grad in Düsseldorf. Damals wurden an zahlreichen Stationen im Westen und Südwesten erste Sommertage mit 25,0 Grad und  mehr registriert. Es ist durchaus möglich, dass vereinzelt auch mal ein Rekord fällt.

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Die Höchstwerte am 10. April 2009, nur ganz im Nordosten und in den höheren Lagen der Mittelgebirge blieben die Temperaturen unter der 20-Grad-Marke.

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Aufgenommen am Niederrhein, Foto: Thomas Sävert



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