Hurrikan OPHELIA rast nicht

Während sich bei uns am Wochenende das Herbsthoch TANJA mit Zentrum im Alpenraum durchsetzt, bewegt sich der Hurrikan OPHELIA langsam auf Europa zu. Dabei zieht er eher im Fußgängertempo und rast nicht.

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„Bei uns hat das Hoch Tanja noch leichte Startschwierigkeiten. Heute streift uns noch die Warmfront eines Sturmtiefs bei Island mit Wolken, aber ohne Regen“, sagt Thomas Sävert vom Wetterdienst Kachelmannwetter. Im Tagesverlauf kommt aber die Sonne schon mal zum Vorschein. Und morgen haben es zunächst mit Nebel und Hochnebel zu tun, bevor es sonniger wird. Gebietsweise wird schon die 20-Grad-Marke erreicht, wie die Karte mit den Höchstwerten am Samstag zeigt. Und am Sonntag wird es nach örtlichem Frühnebel noch sonniger und wärmer.

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Ein Blick auf den Atlantik zeigt den recht ungewöhnlichen Hurrikan OPHELIA, der sich bei den Azoren verstärkt hat mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 165 km/h und noch stärkeren Böen. „Einen so starken Hurrikan hat es zu dieser Jahreszeit bei den Azoren noch nicht gegeben, so lange es Aufzeichnungen gibt“, Er wandelt sich zwar bis zum Montag zu einem außertropischen Sturm um, kann aber am Montag mit Böen bis Orkanstärke auf Irland treffen. Dabei rast er aber nicht, wie es in einigen Berichten heißt, er ist aktuell eher im Fußgängertempo unterwegs.

Ein Kommentar

  1. Dirk Steinkamp 13. Oktober 2017

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