Größtes Unwetterpotential südlich und östlich von uns

Bei uns ist der Luftmassenwechsel schon voll im Gange, so ist die Unwettergefahr heute – im Vergleich zu Ost- und Süddeutschland – nicht sehr groß, sagt Hinteregger von Kachelmannwetter. Von Frankreich ziehen schon in den Vormittagsstunden Schauer und Gewitter über die Eifel hinweg in Richtung Sauerland, auch Wolken breiten sich über dem Land aus. Dann ist es tagsüber wechselnd bis stark bewölkt (einzelne Schauer/Gewitter noch inklusive), es wird aber nicht so extrem heiß wie zum Beispiel am Oberrhein, in Sachsen oder in Bayern. Dort werden stellenweise rekordverdächtige 34 bis 37 Grad erreicht, bei uns in NRW sind es im Vergleich dazu gerade mal sommerliche 20 bis 25 Grad, so Hinteregger. Und eben an dieser Luftmassengrenze zwischen der feucht-milden Luft im Nordwesten Deutschlands und der extrem schwül-heißen Luft im Südosten entstehen die schlimmsten Gewitter.

Am Mittwoch und auch danach in der zweiten Wochenhälfte bleibt uns das sommerlich warme, rund 25 Grad warme Wetter erhalten. Es gibt täglich ein paar Sonnenstunden, dazwischen aber auch kompakte Wolken, die die Sonne verdecken. Einzelne Schauer und Gewitter treten am ehesten am Donnerstagvormittag auf, sonst ist es in den nächsten Tagen weitgehend trocken. Am Samstag und am Sonntag kommt die Sonne – nach jetzigem Stand – sogar wieder öfter zum Vorschein, so Hinteregger.

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