Gewitter und Unwetter auf den Kanaren

Auf den Kanaren entladen sich derzeit teils heftige Gewitter, in deren Bereich auf einigen Inseln lokal eng begrenzt sehr große Regenmengen fallen. Stellenweise kamen mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Es gab hier und da Überschwemmungen, größere Schäden wurden aber nicht gemeldet.

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Ein Höhentief hat am Wochenende das Wetter auf den Kanaren bestimmt. Es war nur in höheren Schichten der Troposphäre ausgeprägt und angefüllt mit höhenkalter Luft. In rund 5,5 Kilometern Höhe lagen die Werte in der Nacht zum Montag über den Kanaren unter -20 Grad. Gleichzeitig wies das Wasser rund um die Inseln 18 bis 20 Grad auf und es bauten sich große vertikale Temperaturgegensätze auf. Dadurch entstanden Schauer und teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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Die 24stündigen Regensummenkarte, berechnet aus Satellitendaten, zeigt vor allem im Ostteil der Kanaren größere Regenmengen. Besonders betroffen war am Sonntagabend die Insel Fuerteventura, wo gebietsweise mehr als 50 Liter regen pro Quadratmeter zusammenkamen. Dazu passt die Meldung einer privaten Station nahe Costa Calma, an der 69 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen wurden.

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Gewitterregen auf Fuerteventura, aufgenommen von Marcus Kundisch

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