Extremes Niedrigwasser an deutschen Flüssen!

Weiterhin Trockenheit an Flussläufen und Quellen – Regen zunächst vor allem im Norden Deutschlands

Derzeit liegt Deutschland in einer kräftigen südwestlichen bis westlichen Höhenströmung. Eingelagerte Tiefausläufer ziehen in rascher Folge vor allem über die Nordhälfte Deutschlands hinweg. Die Regenausbeute bleibt dabei im Süden Deutschlands recht bescheiden. Und dort liegt das Haupteinzugsgebiet es Rheins.  Daher fallen die Pegelstände an Rhein und seinen Nebenflüssen langsam weiter ab oder bleiben auf dem niedrigen Niveau ohne große Veränderung. Am Dienstagmorgen fehlten meist nur noch 25 bis 30 Zentimeter an den Mittel- und Niederrheinpegeln bis zum Niedrigwasserrekord aus dem Rekordsommer 2003.
Auch an der Donau fließt zu wenig Wasser. Extremes Niedrigwasser führen auch die Elbe und die Oder. Und dies bereits seit Monaten.
Hier eine Modellvorhersage von 3 verschiedenen Modellen zu den Regenmengen bis zur Samstagnacht:
rainA rainC rainB
Vor allem im Südwesten, wo Donau und Rhein ihren Ursprung haben, gibt es kaum nennenswerte Niederschläge.
Wahrscheinlich erst in der dritten Novemberwoche deutet sich nach heutiger Modelllage eine Änderung an. Dann können ergiebige Regenfälle auch Süddeutschland erfassen.
Bis dahin fließt aber nur wenig Wasser den Rhein und die Donau hinab. Lediglich am Niederrhein können schon am dem Wochenende leichte Pegelanstiege erfolgen, wenn erste Regengebiete über Nordrhein-Westfalen hinwegziehen.
Tendenziell deutet sich also, vorausgesetzt die in den Wettermodellen angedeutete nassere Witterung trifft ein, der Höhepunkt der Niedrigwassersituation für diese Woche an.
In der dritten Novemberwoche könnten die Pegelstände dann an so manchem Fluss endlich deutlicher ansteigen. Eine Abschätzung zu den Pegelständen für den Zeitraum bis zum 25. November wird auf www.pegeldeutschland.de bereitgestellt.

2 Kommentare

  1. Friedel Steinmueller 15. November 2015
    • Marcus 15. November 2015

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