Extreme Orkanböen in Westfrankreich

Ein kleines, aber intensives Randtief zieht am Montagmorgen vom Westausgang des Ärmelkanals in Richtung Südosten nach Frankreich. An seiner Westseite haben sich zu einem Hoch vor Portugal sehr große Luftdruckgegensätze aufgebaut, die durch schweren Sturm ausgeglichen werden. In der Bretagne traten am Montagmorgen Orkanböen bis fast 200 km/h auf und auch im Landesinnern von West- und Südfrankreich wird es heute im Tagesverlauf sehr stürmisch.

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Die Karte aus dem HD-Modell zeigt das Tief an der französischen Kanalküste mit sehr vielen, eng beieinander liegenden Isobaren an seiner Südwestseite – ein deutlicher Hinweis auf enorme Windgeschwindigkeiten.

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Das aktuelle Satellitenbild zeigt ebenfalls den ausgeprägten Tiefdruckwirbel über Frankreich. Über die Play-Taste kommt man zu der ebenso eindruckvollen Animation der Satellitenbilder.

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Die extremen Böen bis 8 Uhr heute morgen mit Spitzenwerten bis fast 200 km/h in der Bretagne. Am berühmten Leuchtturm Quessant, ein paar Kilometer vor der Küste, wurden 191 km/h gemessen.

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Die erwarteten Böen am Montagmittag aus dem HD-Modell. Das Windfeld des Tiefs greift auf den gesamten Süden und die Mitte des Landes über. Bis weit ins Landesinnere können Böen bis Orkanstärke auftreten. Deutschland ist von dem Sturm nicht betroffen.


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