Ticker: Ex-Hurrikan OPHELIA trifft auf Irland

Bis zur Kategorie 3 auf der fünfteiligen Hurrikanskala hatte sich der Hurrikan OPHELIA am Wochenende bei den Azoren verstärkt – so weit östlich wurde seit Aufzeichnungsbeginn kein Hurrikan dieser Stärke auf dem Atlantik registriert. Auf dem Weg nach Westeuropa wandelte sich der starke Hurrikan zu einem sehr starken Sturmtief um und traf am Montag auf Irland. Hier treten teils schwere Orkanböen auf.


19:15 Uhr: Kurz vor Einbruch der Dunkelheit noch ein Blick auf Ex-OPHELIA. Dazu die Böen von 18 bis 19 Uhr. Damit beenden wir den Ticker zum Sturm EX-OPHELIA.

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17:55 Uhr: So wandelt sich ein tropischer Hurrikan in ein außertropisches Sturmtief um, die beeindruckende Verwandlung von OPHELIA:

Update 17:25 Uhr: Der Sturmschwerpunkt liegt nun über Wales, wo Böen bis Orkanstärke auftreten, dazu die Böen von 16 bis 17 Uhr:

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Update 17:00 Uhr: Unter langsamer Abschwächung zieht Ex-Ophelia nach Norden weiter, der Süden Irlands hat das Schlimmste überstanden, es bleibt aber noch stürmisch. Das aktuelle, hoch aufgelöste Satellitenbild:

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Update 15:40 Uhr: Die Windböen in Irland und Umgebung zwischen 14 und 15 Uhr mit teils orkanartigen Böen selbst im Landesinnern von Irland und Wales. Die stärkste Böe am heutigen Tage wurde am Leuchtturm auf dem berühmten Fastnet-Felsen mit 191 km/h gemessen. Der bisherige Windrekord für Irland liegt bei 181 km/h und wurde am 16. September 1961 in Malin Head im Norden der Insel gemessen.

171016irland_windboeen3Das Zentrum von Ex-Ophelia liegt inzwischen an der Westküste Irlands:

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Das Tribünendach eines Fußballstadions ist zusammengebrochen:

Update 14:45 Uhr: Ein Dach in Irland wird von Orkanböen abgehoben und fortgetragen:

Update 13:45 Uhr: Inzwischen werden vor allem aus dem Süden Irlands einige Schäden gemeldet:

Update 13:30 Uhr: Bis zu 156 km/h werden derzeit an der Südküste Irlands gemessen.

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Stand Montag, 12:30 Uhr:

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Das aktuelle, hoch aufgelöste Satellitenbild zeigt den Tiefdruckwirbel EX-OPHELIA mit Zentrum an der Südwestküste Irlands. Eindrucksvoll ist auch die Animation der Satellitenbilder, zum Starten der Animation einfach im Menü auf Play drücken.

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Die Windböen zwischen 11 und 12 Uhr in Irland und Umgebung. An der Südküste Irlands wurden bereits Orkanböen bis 130 km/h gemessen.

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Wie es heute in Irland und Umgebung weitergeht, kann man sich in unseren Modellkarten anschauen, hier als Beispiel die Böen bis 15 Uhr aus dem HD-Modell. Das Zentrum des Tiefs liegt an oder vor der Westküste Irlands und die stärksten Böen treten an der Ostseite des Tiefkerns auf. Im Bergland Irlands und später auch in Wales sind teils heftige Orkanböen möglich. Für den Ablauf einfach im Menü vor- und zurückblättern und gegebenenfalls die Region wechseln, um zu sehen, was am Abend und in der kommenden Nacht in Schottland zu erwarten ist. Das Tief zieht bis zum Dienstag nach Südnorwegen, schwächt sich auf dem Weg dorthin aber deutlich ab.

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Die signifikante Wellenhöhe am Montagabend aus dem globalen europäischen Modell. Zwischen Irland und Wales/England werden bis etwa 10 Meter hohe Wellen erwartet. Höhere Einzelwellen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.


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