Droht den Niederlanden und NRW morgen Sturm?

Über der Nordsee bildet sich derzeit ein kleines neues Tief mit dem Namen „Danielle“ und zieht bis Mittwochmittag nach Norddeutschland. Dabei wird auch der Wind im Westen und Nordwesten zulegen, doch die Wettermodelle sind sich noch nicht einig, wie stark der Wind auffrischen wird und ob sich „Danielle“ eventuell noch verstärkt.

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Das kann man auch am besten im Vergleich aller Wettermodelle in unseren XL-Vorhersagen anhand der Windböen sehen. Wir haben hier als Beispiel Düsseldorf ausgewählt. Man sieht die Spanne zwischen 39 und 71 km/h in den Windböen. Das ist natürlich eine breite Spanne und reicht von frischen Windböen der Stärke 5 bis hin zu stürmischen Böen der Stärke 8. Selbst die einzelnen Wettermodelle wissen also noch nicht genau, wie viel Wind „Danielle“ mit sich bringt.

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Schauen wir uns mal einzelne Modelle im direkten Vergleich an und wählen den Kartenausschnitt der Niederlande, wobei auch rechts noch NRW mit zu sehen ist. Unser Super-HD-Modell reicht dabei noch grade so bis Zeeland, die anderen drei Modelle decken aber das Gebiet komplett ab. Schauen wir uns zunächst das Super-HD und das HD-Modell an. Hier sind kaum Unterschiede zu erkennen und der Wind oder mögliche stürmische Wind ist bis auf die direkte holländische Küste doch eher ein laues Lüftchen am Mittwochvormittag bzw. Mittwochmittag.

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Gravierender wird der Wind aber vom US-Modell und auch besonders vom britischen Modell berechnet. Letzteres lässt an der holländischen Küste sogar schwere Sturmböen auftreten von rund 100 km/h und rechnet somit das Tief und den Sturm von den vier Modellen am stärksten.

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Wir wissen also selbst 24 Stunden vorher noch nicht genau, wie viel Wind oder gar Sturm morgen am Mittwoch zwischen NRW und der holländischen Küste möglich ist. Dazu wird es sicherlich noch 12 Stunden dauern, um alles näher einzugrenzen und die wirklichen Böen abschätzen zu können.

Da aber viele Bundesländer Ferien haben und vor allem aus NRW auch viele sicher an der holländischen Küste sind, sollte man auf jeden Fall die Wetterkarten und Wetterberichte verfolgen, um nicht morgen durch doch möglichen Sturm dort sich Gefahr auszusetzen.

3 Kommentare

  1. n.22 18. Oktober 2016
    • Andreas 18. Oktober 2016
      • n.22 18. Oktober 2016

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