Die Leoniden kommen

Für Sternschnuppenfans ist wieder Wunschzeit angesagt. Denn wie in jedem Jahr durchkreuzt die Erde im November die Trümmerwolke des Kometen Tempel-Tuttle und wir können auf eine tolle Show am Nachthimmel hoffen. Ist das auch in diesem Jahr der Fall und spielt das Wetter überhaupt mit?

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In der Zeit vom 05. bis zum 30. November durchquert die Erde die Staubwolke des Kometen Tempel-Tuttle. In dieser Zeit geht ein Sternschnuppenregen auf die Erdatmosphäre nieder. Verglühen die Staubpartikel in der Erdatmosphäre, bekommen wir sie als Sternschnuppen zu sehen. Es heißt, dass Wünsche, an die man in dem Moment denkt, in Erfüllung gehen sollen. Der Höhepunkt der Leoniden konzentriert sich auf die Nacht vom 17. zum 18. November, dann ist die Dichte der Sternschnuppen am höchsten. Allerdings gibt es ein paar Haken, die uns die Sternschnuppennacht vermiesen können.

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Ein richtig großer Meteorsturm ist es nicht, der in dieser Nacht zum 18. November auf die Erde trifft. Etwa 10 bis 20 Meteore pro Stunde werden in der Nacht erwartet. Das war mal anders, so im Herbst 1966. Damals prasselten Zigtausende Meteore auf die Erdatmosphäre ein und im Jahr 1833 sollen nach verschiedenen Quellen sogar etwa 200.000 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen gewesen sein. Das liegt an der elliptischen Bahn des Kometen, der etwa alle 33 Jahre der Sonne recht nahe kommt, sich dabei aufheizt und eine Menge Gas und Staub verliert und hinter sich herzieht. Mit den Jahren wird die Wolke immer dünner und der Meteorsturm verliert seinen Glanz.

Spielt das Wetter in diesem Jahr mit?

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Die Karte aus dem SuperHD Modell zeigt die erwartete Bewölkung und das signifikante Wetter in der Nacht zum Freitag. Abgesehen von wenigen Wolkenlücken wie im Windschatten des Harz ist der Himmel fast überall bedeckt. Bis zum Höhepunkt der Leoniden vergehen aber noch einige Nächte, vielleicht sieht es bis dahin noch besser aus.

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Etwas besser sind die Beobachtungschancen in der nächsten Woche, hier die erwartete Bewölkung in der Nacht zum Dienstag aus dem globalen deutschen Modell. Daran kann sich aber noch einiges ändern, am besten von Zeit zu Zeit die Karten checken. Wir bleiben ebenfalls am Ball und sind gespannt, ob wir uns vor allem in der Nacht zum 18. November ganz viel wünschen können. Immerhin spielt der Mond mit, denn genau am 18. November ist Neumond.


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