Das Wetter zu Karneval am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag

Ab etwa Montagnachmittag oder zum Abend hin deuten die Wettermodelle das Übergreifen eines Tiefs an. Damit kommen im Westen teils kräftige Regenschauer auf. Zudem sind örtlich sogar Gewitter möglich und auch der Wind wird dann ein Thema. Schauen wir uns die Sache genauer an.

Rosenmontag

Zunächst ist am Rosenmontag noch alles gut und die Umzüge werden wahrscheinlich noch bei ruhigem Wetter starten und es bleibt auch trotz aufziehender Wolken im Westen noch meist trocken. Unten die Bewölkungsvorhersage für Montag, 11 Uhr. Alle stündlichen und regelmäßig aktualisierten Karten hier.

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In den Nachmittagsstunden sollen dann Regenschauer, die örtlich auch mal kräftig sein können, auf den Westen übergreifen und sich ostwärts ausbreiten. Auf die Stunde genau lässt sich das noch nicht sagen, aber die Wettermodelle rechnen es einheitlich. Hier 3 verschiedene Modelle für 16 Uhr. Sie sehen, dass das HD Modell und auch das Super HD weiter westlich sogar schon Gewitter im Programm haben, um 16 Uhr sollen diese aber noch westlich von Deutschland bleiben. Für alle stündlichen Karten und Details einfach unten auf die Grafik klicken.

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Temperatur

Frieren wird von den Karnevalisten kaum jemand. Im Gegenteil, denn es wird richtig mild. Die Höchstwerte liegen nachmittags bei meist zweistelligen Werten in allen Karnevalshochburgen, am Rhein sind 12 bis 15, am Oberrhein sogar noch mehr möglich. Ihren Ort einfach hier checken.

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Thema Wind/Sturm

Der Südwestwind wird am Montag im gesamten Westen im Tagesverlauf immer weiter zulegen, erreicht aber nach heutigem Stand noch keine kritischen Böen von über 70 km/h in den Karnevalshochburgen. Erst mit den aufkommenden Schauern am Nachmittag und Abend sind möglicherweise auch stärkere Böen drin. Aktuelle Windböenkarten gibt es hier.

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Die beste Möglichkeit den Wind für Ihre Stadt einzuschätzen, ist die XL Vorhersage. Wir zeigen es am Beispiel Köln:
Um 11 Uhr liegen die berechneten Windböen der unterschiedlichen Wettermodelle bei 46 bis 57 km/h, also im nicht kritischen Bereich, wenn wir so wollen. Einige Modelle schlagen dann nachmittags stärker aus und gehen um 16 Uhr mit den aufkommenden Schauern bis knapp 70 km/h. Machen Sie den Vergleich für Ihren Ort: Einfach hier bei Vorhersage XL Ort eingeben, dann unter Wind –> Windböen wählen.

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Am Abend und in der Nacht breiten sich Schauer und örtliche Gewitter weiter nach Osten aus, werden sich dabei aber nach jetzigem Stand eher abschwächen. Dabei bleibt der Wind teilweise frisch mit starken bis stürmischen Böen. Im Südwesten deutet sich ein kleines Sturmfeld an, dass nach Franken zieht. Teilweise rechnet das HD über 90 km/h, für Details ist es aber zu früh. Änderungen sind hier noch wahrscheinlich. Die aktuellen Karten gibts hier.

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Fastnachtsdienstag

Es wird von Westen her ein neues Tief aufziehen und vormittags kommt von Westen schauerartiger Regen auf. Mittags und nachmittags können dann besonders im Westen und Südwesten örtliche Gewitter folgen. Wo die Gewitter ortsgenau auftreten werden, kann man natürlich nicht vorhersagen. Das ist nur am Tag selber mit dem HD Radar zu verfolgen. Jedenfalls wird zwischen den Schauern und Gewittern auch die Sonne mal länger durchkommen. Im folgenden das signifikante Wetter von zwei Wettermodellen.

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Kühler und der Wind bleibt ein Thema

Es wird insgesamt etwas kühler, sodass vor allem in den Schauern und im Regen keine zweistelligen Höchstwerte erreicht werden. Das große Problem bezüglich dem Wind, ist der vertikale Impulstransport. Dabei ist der Wind meistens gar nicht so stark, auch wenn er frisch weht mit Böen bis 50 oder 60 km/h. Jetzt kommt das große ABER:
In Schauern und Gewittern, die natürlich nicht überall kräftig ausfallen, kann der stärkere Höhenwind heruntergemischt werden und durchaus zu Sturmböen führen!
Es könnte an diesem Fastnachtsdienstag ähnlich problematisch werden, wie am Rosenmontag im letzten Jahr.

Am Nachmittag deutet das HD Modell es am ehesten im Südwesten an. Wo aber genau, dafür ist es jetzt noch zu früh, auch um größere Regionen einzugrenzen. Am ehesten aber im Südwesten und Westen, weniger im Norden und Osten.

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